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Seiten-ID: 414 Forschung, Lehren und theoretische Herleitungen zur Mediation 3-Abteilung »  Akademie
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Mediation in der Forschung 

Wissenschaft will wissen. Wissen will verstehen.
Je besser sie die Mediation versteht, desto treffsicherer kann die Mediation angewendet werden. Also ist die Wissenschaft durchaus ein wichtiges Thema für die Mediation und umgekehrt.

Disziplin

Der Mediation wird nachgesagt, dass sie interdisziplinär sei. Gemeint ist damit, dass die Mediation aus verschiedenen Disziplinen zu beschrieben ist. Sie hat eine juristische, eine psychologische, eine soziologische, eine pädagogische und eine philosophische Relevanz. Es würde nicht genügen, die aus den unterschiedlichen Disziplinen resultierenden Sichtweisen zusammenzustellen. Das mag einer Interdisziplinarität genügen. Sinnvoller ist es, wenn aus den Teildisziplinen eine gemeinsasme, neue Disziplin entsteht, der es glingen mag, die Teilerkenntnisse zu einer neuen Erkenntnis transdiszipliunär zusammenzuführen.

Interdisziplinarität 

Theorie

Eine Mediationstheorie würde die Mediation, ihre Funktionalität und Wirkungweise beschreiben und herleiten können. Aktuell erfolgt die Herleitung überwiegend aus Fragmenttheorien wie dem Harvard Konzept, dem Konsensprinzip und der Eskalationstheorie. Alle diese Herleitungen beschreiben Teilaspekte der Mediation. Lediglich die Kognitionstheorie geht weiter.

Mediationstheorie 

Verfügbarkeit

Was haben wir von einer Wissenschaft, die ihre Erkenntnisse in Silos archiviert, sodass ihre Verwertung nur in den eigenen Kreisen und Disziplinen möglich ist. Besonders in der Mediation hat das Verteilen von Forschungsdaten und das Öffnen der Forschungsergebnisse für alle Disziplinen und vor allem für die Praxis einen nachhaltigen Effekt für die Wissenschaft. Sie sollte vor allem von den Erfahrungen und Rückmeldungen aus einer interpreofessionellen Praxis profitieren. Nur in dem übergreifenden Diskurs lässt sich die für die Mediation unverzichtbare Transdisziplinarität herstellen. Nur so wird es möglich, beispielsweise die juristische Besprechung eines Gesetzes mit den psychologischen Anforderungen zu harmonisieren, sie mit den Erkenntnissen anderer Disziplinen anzureichern und den Angehörigen aller involvierten Berufe zugänglich zu machen1 .

In technischer Hinsicht ist dieser Schritt zumindest möglich. Dann nämlich, wenn der Psychologe seine Kommentare und Anmerkungen direkt in die Kommentierung des Gesetzes einpflegen kann (Ohne dass er ein juristisches Buch kaufen muss, das er in der psychologischen Fachzeitschrift bespricht). Oder wenn Wissenschaftler anderer Disziplinen Zugriff auf Projekte und Forschungsergebnisse der einen Disziplin haben. Die Praxis neigt dazu, die erhoben Daten für die eigene Verwendung zu sichern. Das Verhalten lässt sich mit dem Wettbewerb und dem Exzellenzanspruch der Wissenschaft begründen. Zumindest in der Mediation führt die damit einhergehende Ausgrenzung zu einer ungewollten Selbstreferenzierung. Sie verhindert den dringend notwendigen, interdisziplinären Abgleich und den Praxisbezug eher als ihn zu begünstigen. Mit Wiki to Yes steht eine Plattform zur Verfügung, die auch der Wissenschaft Türen öffnet und Zugänge ermöglicht, sodass eine Transdisziplinarität möglich wird.

Die Matrix zum Einigwerden 

Assistenz

Wiki to Yes stellt einige Features zur Verfügung, die Wissenschaftlern die Arbeit erleichtern. Machen Sie das Mediationswiki also zu Ihrem wissenschaftlichen Assistenten.

Zugang für Wissenschaftler 

Zusammenführung

Damit sich Wissenschaftler und Anwender begegnen können, sollten sie wissen, womit sie sich gerade beschäftigen. Wiki to Yes bietet Ihnen nicht nur die Möglichkeit, Ihre Forschungen der interessierten Fachöffentlichkeit als Forschungsbeiträge vorzustellen. Sie finden auch eine Datenbank, in der Sie ihre Projekte vorstellen und gegebenenfalls zur Mitwirkung einladen können.

Projekte

Diskurs

Hier haben Wissenschaftler die Gelegenheit zum interdisziplinären, wissenschaftlichen Diskurs über Themen und Forschungen, die helfen, die Mediation zu erschließen. Im Forscherforum haben Sie die Möglichkeit Forschungsvorschläge anzubringen oder über Theorien und Forschungen zu diskutieren.

Forscherforum

Hinweise und Fußnoten

Aliase: G01-Wissenschaft
Forum: Diskussionen im Forscherforum

1 Siehe dazu der Beitrag von Klaus Tochtermann http://www.deutschlandfunk.de, gelesen am 28.3.2017