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Seiten-ID: 97 Mediatorenkoffer - Werkzeuge des Mediators 3-Abteilung »  Werkzeuge 4-Inhalt »  Arbeitsmittel
Werkzeugkoffer
Der Mediatorenkoffer 

Weil der Mediator in erster Linie mit kognitiven Werkzeugen arbeitet, ist es relativ leicht, alle Werkzeuge bei sich zu tragen. Daraus ergibt sich die Metapher eines Mediatorenkoffers. Die Werkzeuge sollen ihm helfen, die Mediation präzise und kalkulierbar durchzuführen. Sie sollen Entscheidungen ermöglichen, die dazu beitragen, die Mediation zu verwirklichen.

"Was tun?"
"Was mach ich nur als Nächstes?"


Auch wenn es die falschen Fragen eines Mediators sind1 , sind es wohl die am häufigsten gestellten Fragen in der Mediation. Ein Werkzeugkoffer für Mediatoren, in dem alle Werkzeuge wie Handlungsoptionen abrufbereit verwahrt werden, kommt da gerade recht.

Die Werkzeuge des Mediators

Jeder Handwerker weiß, wie wichtig Werkzeuge sind, um ein gutes Arbeitsergebnis zu erzielen. Die Metapher eines Mediatorenkoffers impliziert nicht nur die gebotene Mobilität der zu verwendenden Werkzeuge. Sie gibt auch eine Ordnung vor und einen Platz, wo sich die Werkzeuge sammeln, finden und pflegen lassen. Was eignet sich besser, als sie in einem Mediatorenkoffer zu verwahren. Dieser Beitrag beschreibt den Mediatorenkoffer und seinen Inhalt. Die Werkzeuge zu kennen, ist der erste Schritt in eine effiziente Nutzung.

Übersicht

Die folgende Liste gibt eine erste Übersicht über die dem Mediator zur Verfügung stehenden Werkzeuge. Sie stellt die Eintragungen im Werkzeugverzeichnis (ID=17), im Verzeichnis der Kunstregeln (ID=41) und im Formularverzeichnis (ID=28) zusammen.

Das Suchfeld soll helfen, die passenden Werkzeuge aufzuspüren. Die Suche ist auf die Datenbanken beschränkt. Das Suchfeld im Header erlaubt eine Suche über alle Inhalte.

Verzeichnisse

Die Liste umfasst noch nicht alle Werkzeuge. Auch ist ihre Such-, Sortier- und Filterfunktion eingeschränkt. Eine detailliertere Zusammenstellung mit erweiterten Suchoptionen und Hilfe bei der Verwendung der Werkzeuge finden Sie in den folgenden Verzeichnissen:

Werkzeugverzeichnis

Das Verzeichnis der Werkzeuge listet Techniken und Methoden auf. Das Verzeichnis soll Ihnen einen Überblick geben, worauf Sie gegebenenfalls wie zurückgfreifen können, wenn esd darum geht, die Mediation zu verwirklichen.

Fehlerverzeichnis

Sie möchten sicher alles richtig machen. Das Fehlerverzeichnis listet alle denlbaren Mediationsfehler auf und weist gegebnenfalls auf die Haftungsrelevanz hin.

Pflichtenverzeichnis

Eine Haftung setzt eine Pflichtverletzung voraus. Das Pflichtenverzeichnis weist alle Pflichten des Mediators auf, um Soie vor der Haftung zu schützen.

Verzeichnis der Hilfsmittel

Die Ausstattung ist eine nicht unwesentliche Rahmenbedingung. Das Setting erlcihtert Ihre Arbeit. Hier finden Sie Vorschläge und Hinweise, wie Sie das Setting optimieren können.

Verwendungshinweise

Die Werkzeuge sind zum Teil selbsterklärend. Weil ihre Verwendung jedoch immer im Kontext der Mediation erfolgt, sollte der Verwender Grundlegendes über die Werkzeuge und deren Verwendung wissen. Deshalb gehören in einen guten Werkzeugkoffer auch Verwendungshinweise.

Anleitung

Jedes Werkzeug und jeder Werkzeugkoffer haben eine Gebrauchsanleitung. Dementsprechend liegt auch dem virtuellen Mediatorenkoffer von Wiki top Yes eine Anleitung bei, wie die Werkzeuge wann zu verwenden sind.

Systematik

Die Werkzeuge stehen in einer systematischen Ordnung, die ihre Verwendung regulieren.

Ratgeber

Was tun wenn ... ist eine unter vielen Beiträgen aufgeworfene Frage. Sie ist als ein Ratgeber zu verstehen, der für typische Phänomene und Situationen in der Mediation Anleitungen gibt und Interventionen vorschlägt.

Einsatzmöglichkeiten

Der Verwendungszweck der Werkzeuge ergibt ihren Anwendungsradius.

Herausforderungen

Über den Umgang mit schwierigen Situationen in der Mediation.

Bedeutung für die Mediation

Natürlich ist es hilfreich, wenn der Mediator seine Werkzeuge kennt. Manchmal ergeben sich die Handlungsoptionen aus der Verfügbarkeit von Werkzeugen. Das bedeutet: Je weniger Werkzeuge der Mediator kennt, desto weniger Optionen hat er. Andererseits ist es auch möglich mit einer Zange einen Nagel einzuschlagen. Ein guter Handwerker weiß sich zu behelfen. Voraussetzung ist, dass er weiß was er zu tun hat. Wichtiger als die Verfügbarkeit von Werkzeugen ist es also, ein Verständnis aufzubauen, wofür diese Werkzeuge in der Mediation überhaupt notwendig sind. Ohne dieses Verständnis wird der mediator auch mit den besten Werkzeugen kaum in der Lage sein, ein gewünschtes Ergebnis zu erzielen.

Die Effizienz des Werkzeugeinsatzes ergibt sich aus ihrem Zusammenspiel. Die sich aus dieser Komplexität ableitenden, den variablen Einflüssen unterliegenden Entscheidungsoptionen sind derart vielfältig, dass sich die Mediation nicht einmal in einem Flussdiagramm abbilden lässt. Wieder kommt die Metapher des Schachspieles in den Sinn2 . Das Denken steht im Mittelpunkt. Das Äquivalent des Mediators ist seine Haltung.

 Merke:

3247 - Die Haltung des Mediators ist die Bedingung und der Garant für die korrekte Verwendung seiner Werkzeuge!

Was tun wenn?

Hinweise und Fußnoten

Bitte beachten Sie die Zitier- und Lizenzbestimmungen
Bearbeitungsstand: 2018-11-05 21:47 / Version 126.
Alias: Werkzeugbrowser, Werkzeugkoffer, Werkzeuge, E01-Mediatorenkoffer
Diskussion im Forum Mediatorenkoffer
Siehe auch: Methodik, Liste und Zusammenstellung aller Werkzeuge des Mediators, Im Werkzeugbrowser werden alle Werkzeuge, die in Wiki to Yes besprochen werden, aufgeführt und mit den Erläuterungen verknüpft präsentiert.
Geprüft: Arthur Trossen

1 Richtiger ist die Frage: "Was geschieht hier gerade?". Ohne dass sie beantwortet ist, lohnt es sich nicht darüber nachzudenken, was man als Nächstes tun sollte.
2 Siehe die Ausführungen zum Wesen der Mediation
© Wiki to Yes: Arthur Trossen "Der Mediatorenkoffer" (2018) unter Wiki-to-Yes.org/Mediatorenkoffer