Lade...
 
Wiki to Yes, das Metaportal
Seiten-ID: 61 Die Mediation als Problemlöser - eine Übersicht 3-Abteilung »  Praxis 7-Organisation »  Institutionen »  Unternehmen »  Mediationsverständnis 

Dienste
Mediation im Detail  Darstellungen Metaphern Vor- und Nachteile FAQ's Fehleinschätzungen Video


Die Mediation wird oft falsch eingeschätzt.1 Sie ist nicht beliebig und erst recht KEIN Synonym für die außergerichtliche Streitbeilegung. Sie ist auch mehr als nur ein Verfahren der nutzenorientierten Lösungsfindung, das sich von der Schlichtung und anderen Verfahren der außergerichtlichen Streitbeilegung deutlich abgrenzt. Ihr Motto könnte lauten:

Es gibt immer eine Lösung

besonders dann, wenn man sie nicht für möglich hält.

Diese mutige Behauptung wird nachvollziehbar, sobald Sie sich näher mit der Mediation und der in ihr verborgenen Kompetenz befassen. Bei Wiki to Yes finden Sie eine Antwort auf alle Fragen, wenn Sie daran interessiert sind, die Mediation wirkungsvoll und korrekt einzusetzen.

Die Mediation im Überblick

Egal ob es sich um ein Problem in der Familie, zwischen Freunden, Nachbarn, Kollegen, ... oder einfach um einen aufzulösenden Widerspruch handelt, eine vernünftige Lösung ist immer möglich. Sie will nur gefunden sein. Einstein sagte einmal:  

"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind".


Hätte Einstein die Mediation gekannt, hätte er sie empfohlen, denn die Mediation bewirkt ein Umdenken. Deshalb sollte die Mediation keinesfalls mit den konventionellen Verfahren und schon gar nicht mit einem Gerichtsverfahren verglichen werden. Das wäre ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Die Mediation ist deshalb nicht wirklich eine Alternative – oder gerade doch?2
Die Mediation ist anders. Das sollte man nicht aus dem Blick verlieren.

Was also ist Mediation?

Kurz gesagt handelt es sich um eine Verstehensvermittlung. Das Verstehen und die damit einhergehende Klärung von Sachverhalten, Beziehungen und Sichten steht im Mittelpunkt. Demnach kann die Mediation wie folgt beschrieben werden:

 Merke:

Leitsatz 4910 - Mediation ist eine verstehensbasierte Vermittlung im Streit zwischen den Konfliktparteien, die sich auf die gesamte Komplexität der Problemstellung einlassen kann, sich am Nutzen ausrichtet und alle denkbaren Lösungsalternativen miteinander vergleicht. Sie geht davon aus, dass die Parteien die Lösung selbst finden können, sobald sie über alle erforderlichen Informationen verfügen und sich über den zu erzielenden Nutzen bewusst sind. Der Mediator ermöglicht den Austausch darüber und hilft dabei, die Lö-sung aus einem gemeinsamen Verständnis heraus herzuleiten.

Dieses Video soll einen Einblick in die Funktionsweise der Mediation geben. Es stellt die Bedeutung konstruktiver Konfliktlösungen heraus und nennt einige Kennzeichen, die den Weg in eine friedliche Lösung markieren. Weitere Videos finden Sie bei den Darstellungen. Bildhafte Beschreibungen finden Sie bei den Metaphern.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem Video um ein bei Youtube (Google) hinterlegtes Video handelt. Es wurde im erweiterten Datenschutzmodus eingebettet. Was das bedeutet, erfahren Sie in der Datenschutzerklärung.

Im Konflikt wirkt die Mediation wie ein Kompass, der die (Erkenntnisse) Schritte beschreibt, wie die Parteien aus dem Dickicht herausfinden. Bei der Konfliktvermeidung bewirkt die Mediation, dass sich die Parteien erst gar nicht im Dickicht eines Konfliktes verlieren.

Wie soll das funktionieren?

Es mag unterstellt werden, dass die Streitparteien schon viele Versuche hinter sich gebracht haben, eine Regelung zu vereinbaren, die den Konflikt beilegen könnte. Möglicher-weise sind auch die Gespräche eskaliert. “Mit dem kann man doch gar nicht reden”, wis-sen sie sich gegenseitig vorzuwerfen. Was soll da ein Mediator noch bewegen können?

 Merke:

Leitsatz 4911 - Manchmal hilft die unbeteiligte, neutrale Sicht von außen. Die Sicht aus der Metaebene kann Alles in Betracht ziehen. Sie kann den Nutzen herausarbeiten, indem die Anliegen und Sichtweisen der einen Seite wie die der Gegenseite verstanden werden. Je besser der Mediator die Parteien versteht, desto besser kann er ein wechselseitiges Verstehen der zur Lösung führenden Entscheidungsgrundlagen vermitteln.

Wodurch und wie ein versierter Mediator die Kommunikation zwischen den Parteien und ein gegenseitiges Verstehen herstellen kann, verdeutlicht die Zeichnung des Karikaturisten Phillipp Heinisch.

Heinisch

Das Konzept der Mediation erschließt sich, wenn Sie auf der Karikatur (links) nach dem Mediator suchen. Beantworten Sie die nachstehende Quizfrage durch Klick auf das Icon. Dann bekommen Sie die Antwort.

Quiz Mediation

Die Karikatur veranschaulicht, wie der Mediator die Parteien aus dem Streit herausführt, sodass sie die Mauern in und zwischen sich überwinden können. Dazu braucht es oft mehr als nur die Anwendung irgendwelcher Kommunikationstechniken oder vermeintlicher Tricks.

Die zentrale Leistung des Mediators besteht aus der Verstehensvermittlung. Sie erfordert eine über Techniken hinausgehende, kognitive Logik,3 die es den Parteien ermöglicht, konsensuierbare Erkenntnisse zu generieren, die nicht in das Problem hinein, sondern aus dem Problem herausführen und auf einen gemeinsamen oder wenigstens einen wechselseitig zugestandenen Nutzen ausgerichtet sind.

Merkblatt Mediation Mehr über Mediatoren 

Die Abgrenzung der Verfahren gegeneinander

Strategisch betrachtet bildet die Mediation eine kooperative Exklave zur Konfrontation. Sie stellt einen abgegrenzten und geschützten Raum zur Verfügung, in dem eine Kooperation gefahrlos versucht werden kann. In diesem Konzept sind die Chancen miteinander zu reden auch dann noch unerwartet hoch, wenn eigene, vorangegangene Bemühungen gescheitert sind.

Als ein sogenanntes ADR Verfahren Verfahren ergibt sich Ihre Abgrenzung aus dem Verfahrenszweck. Die Mediation ist eine Form der Streitvermittlung. Sie steht den streitentscheidenden Ver-fahren gegenüber. Innerhalb der Streitvermittlungsverfahren grenzt sie sich von der Schlichtung ab. Bei der Schlichtung wird eine Lösung (unabhängig vom Verstehen) nahegelegt. Bei der Mediation steht das Verstehen im Vordergrund, das den Parteien selbst die Möglichkeit einräumt, die für sie passende Lösung zu finden.

 Merke:

Leitsatz 4912 - Die Verfahren lassen sich am besten gegeneinander abgrenzen, wenn auf den jeweiligen Verfahrenscharakter abgestellt wird.
Prüfungsschema Verfahrenswahl Mehr über die Verfahrenssystematik 

Wann ist eine Mediation angesagt?

Es kursieren Checklisten, welche die Geeignetheit der Mediation spezifizieren wollen. Oft werden dort jedoch subjektive mit objektiven Kriterien vermischt, sodass die Frage, wann die Mediation das für den Fall geeignete Verfahren ist, noch immer nicht verbindlich beantwortet wird.

Grundsätzlich eignet sich die Mediation bei Konflikten (Widersprüchen), die eine Suche nach der bestmöglichen Lösung nahelegen. Die Mediation eignet sich nicht, wenn es um die Durchsetzung einer Lösung geht, bei der es nicht darauf ankommt, ob die gegnerische Par-tei damit einverstanden ist oder nicht.

Entgegen anderslautender Ansagen ist die Mediation objektiv durchaus auch bei Machtgefällen, Suchterkrankungen und hoch eskalierten Konflikten angesagt, wenn der Mediator über die subjektiven Voraussetzungen zur Bearbeitung derartiger Verfahren verfügt und die Parteien in der Lage sind, dem Prozess zu folgen.

Einen Eindruck, bei welchen Konflikten die Mediation erfolgreiche Lösungen bietet, ergeben die folgenden (nicht enumerativen und nicht abschließenden) Fallgestaltungen:

Beispiele für mediationsgeeignete Fallgestaltungen

Kellernutzung und Nebenkosten!
Die Eltern betreiben ein Unternehmen, in dem auch ihr Sohn beschäftigt ist. Nachdem ihr Sohn heiratet, verständigt man sich auf eine Firmenübernahme durch das junge Ehepaar. Alle wohnen in direkter Nachbarschaft auch zu der Firma, so dass sich die Eltern weiterhin um die Firma kümmern. Sie sehen es als Hilfebereitschaft. Das junge Ehepaar sieht es als übergreifend an. Die Beziehung verschlechtert sich. Der Konflikt eskaliert so stark, dass man sich nicht mehr grüßt. Das Enkelkind darf keinen Kontakt mehr zu seinen Großeltern haben. Weil die Eltern sich das Eigentum am Grundstück vorbehalten haben und mit dem Sohn bzw. der Schwiegertochter einen befristeten Mietvertrag geschlossen haben, muss man sich einig werden. Vordergründig geht es um eine Wirtschaftsangelegenheit, weil es um die endgültige Übertragung des Firmenvermögens geht. Tatsächlich geht es um innerfamiliäre Beziehungen. Der Konflikt lässt sich durch die Mediation lösen.
Streit zwsichen Betriebsart und Geschäftsführung!
Zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung läuft gar nichts mehr. Der Streit ist so hoch eskaliert, dass sich jeder blockiert fühlt. Die Geschäftsführung ist kurz davor, alles hinzuschmeißen und sogar die Fa an die Wand zu fahren. Es kommt zur Mediation. Der Mediator deckt auf, dass GF und BR unterschiedliche Sichten haben auf das, wofür ein BR da ist. Er kann die Existenzberechtigung des BR als hilfereiche Schnittstelle zw Unternehmenseigner und Arbeitnehmer herausarbeiten und vor allem, den Beteiligten bewusst machen. Damit verändert sich die Sichtweise. Man erkennt auch, dass die Blockaden weder persönlich gemeint sind noch einen feindlichen Hintergrund haben. Nach der Mediation war das Klima zw GF und BR verändert und die Zusammenarbeit wieder möglich.
Ehepaar in Trennung!
Ein Ehepaar lebt seit 4 Jahren im selben Haus getrennt. Seit 1 Jahr redet man kein Wort mehr miteinander. Absprachen werden als Anweisungen in das Hausaufgabenheft der 4 Kinder geschrieben oder auf dem Blackboard in der Küche notiert. Die Situation ist unerträglich, man entscheidet sich für eine Mediation, nicht etwa um die Scheidungsfolgen zu regeln, sondern nur um sich über die Themen einig zu werden, damit der RA die Sache nicht unnötig in die Eskalation treiben kann um Kosten zu schinden. Eine unauffällige Nebenbemerkung macht den Mediator stutzig, als die Frau in der Mediation bemerkte: „ja dann muss ich mich scheiden lassen und …“. Der Mediator fragt: „Sie müssen?, was wollen sie?“ Jetzt beginnt ein längerer Gesprächsparkur die einige Interventionen erfordert bis die Frau eingestehen kann, dass sie eigenlich nicht geschieden werden will. Das selbe beim Mann. Die Themen werden geä#ndert.- Nach einer 3 stündigen Meditation ist das Paar wiedervereinigt. Die Eheleute haben sogar ihre Liebe wiederentdeckt.
Übergriffige Eltern!
Die Eltern betreiben ein Unternehmen, in dem auch ihr Sohn beschäftigt ist. Nachdem ihr Sohn heiratet, verständigt man sich auf eine Firmenübernahme durch das junge Ehepaar. Alle wohnen in direkter Nachbarschaft auch zu der Firma, so dass sich die Eltern weiterhin um die Firma kümmern. Sie sehen es als Hilfebereitschaft. Das junge Ehepaar sieht es als übergreifend an. Die Beziehung verschlechtert sich. Der Konflikt eskaliert so stark, dass man sich nicht mehr grüßt. Das Enkelkind darf keinen Kontakt mehr zu seinen Großeltern haben. Weil die Eltern sich das Eigentum am Grundstück vorbehalten haben und mit dem Sohn bzw. der Schwiegertochter einen befristeten Mietvertrag geschlossen haben, muss man sich einig werden. Vordergründig geht es um eine Wirtschaftsangelegenheit, weil es um die endgültige Übertragung des Firmenvermögens geht. Tatsächlich geht es um innerfamiliäre Beziehungen. Der Konflikt lässt sich durch die Mediation lösen.
Der gekündigte Sohn!
In einem Arbeitsgerichtsprozess geht es um die Abfindung nach einer Kündigung des Arbeitnehmers (AN). Der Arbeitgeber (AG) ist der Vater. Er hat ein Cateringunternehmen aufgebaut, in dem der Sohn groß geworden ist. Als der Vater einen Urlaub nimmt, ändert der Sohn eine unternehmerische Entscheidung. Der Vater sieht das als übergriffig an und kündigt dem Sohn mit einem Vorwand. Der Sohn akzeptiert die Kündigung nicht. Obwohl er inzwischen ein eigenes, erfolgreiches Unternehmen aufgebaut hat und zum Konkurrenten seines Vaters geworden ist, klagt er auf Abfindung Er kann die Kündigung nicht akzeptieren. Das Gericht verweist an einen Mediator. Statt über die Abfindung zu reden, thematisiert er die problematische Vater-Sohn Beziehung und hilft diese von der AG-AN Beziehung abzugrenzen. Die Abfindung ist jetzt kein Thema mehr. Vater und Sohn einigen sich, dass ihre Unternehmen kooperieren.
Schlechtes Betriebsklima!
In einem Unternehmen hat sich das Betriebsklima verschlechtert. Die GF hatte eine „Arbeitsanweisung“ ausgegeben, die von den Mitarbeitern (MA) als ungerecht empfunden wurde. Es war der Tropfen auf den Stein. Die GF entscheidet sich einen Mediator zu engagieren, der eine als Teamoptimierung bezeichnete Mediation durchführt. In der Mediation stellt es sich heraus, dass das als Eigenbetrieb organisierte Unternehmen einen systemischen Widerspruch in sich trug, der die Grenze zwischen öffentlicher und privater Tätigkeit nicht nachvollziehbar gezogen hat. Ohne dass es den beteiligten bewusst war, hatten die GF fast willkürlich die MA mit Aufgaben nach politischen Anforderungen überladen während Fragen nach Vergütung und den Arbeitsbedingungen stets privatwirtschaftlich behandelt wurden. Der verdeckte Widerspruch konnte in der Mediation aufbereitet werden. Die Grenze zwischen öffentlichen und privaten Anforderungen konnte gezogen werden. Die Struktur wurde verändert und angepasst. Klima und Zusammenarbeit wurden geheilt.


Prüfungsschema Geeignetheit Mehr über die Geeignetheit der Mediaton Weitere Fallbeispiele 

Wann entscheide ich mich für welche Mediation?

Auch wenn alle von DER Mediation sprechen, ist Mediation nicht gleich Mediation. Ohne die unterschiedlichen Erscheinungsformen zu differenzieren, werden sowohl ihre Leistungsfähigkeit wie ihr Anwendungsradius unterschätzt. Eine geläufige Unterscheidung sind die (Fachmediationen)). Sie beschreiben zwar unterschiedliche Anwendungsformate aber nicht die auch dort vorkommenden Mediationsweisen. Die Typologisierung legt eine Unterscheidung nach Mediationsmodellen nahe, mit denen die unterschiedliche Bearbeitungstiefe und der Wirkungsradius herauszuarbeiten sind.

Prüfungsschema Mediationsmodell Mehr über Mediationsmodelle 

 Merke:

Leitsatz 4913 - Jeder Mediator muss Ihnen über die Wahl der auf den Konflikt passenden Mediation Auskunft geben. Nicht zuletzt, weil diese Entscheidung für das ein oder andere Mediationsmodell Einfluss auf die Qualität und somit auch die Kosten der Mediation nimmt. Fragen Sie also stets nach welchem Mediationsmodell der Mediator vorzugehen beabsichtigt, wenn er nicht von sich aus darauf zu sprechen kommt.

Wie läuft das Verfahren ab?

Die Mediation ist ein strukturiertes Verfahren. Im Verständnis der Integrierten Mediation ist die Mediation weitergehend als ein konstruktivistisches, strukturiertes UND strukturierendes Verfahren zu verstehen. Es weiß mit der gesamten Komplexität der Problemstellung umzugehen. Die Struktur ergibt sich aus Phasen, mit denen sich die Etappen des Erkenntnisprozesses und der Arbeitsauftrag bestimmen lassen. Die Strukturierung ergibt sich aus der an den Dimensionen der Komplexität ausgerichteten Informationsverarbeitung. Die Nachhaltigkeit ergibt sich aus der an den Motiven ausgerichteten Nutzenorientierung. Insgesamt ist die Mediation ist ein hochkomplexer Prozess, der von dem Mediator gesteuert und überwacht werden kann.

Wie sicher ist das Verfahren?

Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht. Wohl gibt es eine sehr hohe Erfolgswahrscheinlichkeit. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich eine Lösung immer herstellen lässt, wenn die Parteien bereit sind, die Hürden, Unabwägbarkeiten und Belastungen auf der Suche nach einer Lösung zu bewältigen. Eine entscheidende Rolle dabei spielt dabei selbstverständlich die Begleitung durch den Mediator – seine Kompetenz, sich auf den Prozess einlassen zu können, sein Einfühlungsvermögen und sein Verständnis von Mediation. Der professionelle Mediator steht dafür ein, dass er die Mediation nach den Regeln der Kunst korrekt durchführt.

Die Haftung des Mediators  Prüfungsschema Haftung

Wo finde ich die geeignete Unterstützung?

Der Konsument sollte sich darüber im Klaren sein, dass er sich zunächst für ein Verfahren entscheiden muss, um den dafür geeigneten Dienstleister auswählen zu können. Wegen der Vielfalt der möglichen Verfahren, sollte er sich bei dem angefragten Dienstleister vor der Erteilung des Dienstleistungsauftrages vergewissern, dass er die Möglichkeiten anderer Verfahren in Betracht ziehen und die verfahren genau gegeneinander abgrenzen kann. Wiki to Yes stellt Ihnen die in Betracht kommenden Dienstleistungen und Verfahren vor, ebenso wie die Kriterien, um einen Dienstleister oder Mediator zu wählen und die Verfahren gegen-einander abzugrenzen.

Dienstleistungsverzeichnis Mediatorenauswahl Mediatorenverzeichnis

Wiki to Yes unterstützt Sie auch dabei, selbst Lösungen zu entwickeln, um den Streit beizulegen oder zu vermeiden. Sie finden ein umfassendes Wissen, auf das Sie jederzeit mit verschiedenen Zugängen zugreifen können. Falls Sie eine Frage haben, für die sie keine Antwort im Mediationswiki finden, können Sie auch gerne direkt mit den Experten in Kontakt treten. Nehmen Sie einfach Kontakt auf, wenn Sie Fragen haben oder wenn die Hinweise auf Wiki to Yes Ihnen noch nicht weitergeholfen haben.

Kontakt Onlineberatung

Mediation als Dienstleistung

Wenn Sie einen Mediator beauftragen, schließen Sie einen sogenannten Mediationsvertrag ab. Der Leistungsaustausch besteht darin, dass der Mediator eine Mediation mit den Parteien durchführen soll, wofür er ein Honorar erhält. An welchen Pflichten und Regeln sich diese Dienstleistung orientiert ergibt sich aus den Regelungen im Mediationsvertrag bzw. der Mediationsdurchführungsvereinbarung. Der Auftraggeber muss sich darüber bewusst sein, dass der Mediator nur dabei behilflich ist, eine Lösung zu finden, die eine einvernehmliche Entscheidung über ein Problem ermöglicht. Eine parteiliche Beratung oder eine Vollzie-hungshilfe ist nicht mehr Teil seiner Dienstleistung.

Mediation als Dienstleistung Pflichten des Mediators

Der Auftraggeber muss sich darüber bewusst sein, dass der Mediator nur dabei behilflich ist, eine Lösung zu finden, die eine einvernehmliche Entscheidung über ein Problem ermöglicht. Eine parteiliche Beratung oder eine Vollziehungshilfe ist nicht mehr Teil seiner Dienstleistung.

Hinweise und Fußnoten

Bitte beachten Sie die Zitier- und Lizenzbestimmungen. Zitiervorgabe im ©-Hinweis.
Bearbeitungsstand: 2019-11-25 01:26 / Version 190.
Diskussion (Foren): Siehe Mediationsvideos und Mediation
Prüfvermerk: Arthur Trossen

3 Die Mediation wird deshalb auch als ein Kognitionsprozess beschrieben.
© Wiki to Yes: Arthur Trossen "Mediation" (2018) unter Wiki-to-Yes.org/Mediation
An dieser Seite haben mitgearbeitet: Arthur Trossen und Administrator .
Seite zuletzt geändert: am Montag November 25, 2019 01:26:43 CET von Arthur Trossen.