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Mediation (Intervision)


Aufteilung des Familiengeschäfts

Ivan und Natalia leben seit 16 Jahren in einer Ehe zusammen. Sie haben eine 18-jährige Tochter Svetlana. Sie führten gemeinsam ein Nähgeschäft, in dem Natalia für die Verwaltung und Ivan für den technischen Zustand von Maschinen und Gebäuden zuständig waren. Vor 5 Jahren wurden sie offiziell geschieden. Jeder von ihnen gründete eine neue Familie. Ivan hat 2 weitere kleine Kinder aus der zweiten Ehe, 3 und 4 Jahre alt. Das gemeinschaftliche Vermögen haben sie durch eine notarielle Vereinbarung aufgeteilt, und zwar wie folgt:

1. Die Wohnung in Moskau ist an die Tochter Svetlana übertragen worden.
2. Die Wohnung in Almaty bekam Natalia.
3. Das Haus in Almaty bekam Ivan.
4. Das Geschäftsgebäude wurde an Ivan und Natalia jeweils als Mitegentümer übertragen. Auf einem Grundstück wurde auch ein dreistöckiges Gebäude ohne Genehmigung errichtet. In der Mediator geht es um die Geschäftsaufteilung.

Die Parteien haben zuerst ein Verzeichnis der aufzuteilenden Vermögensgegenstände (Sachen) erstellt. In einem weiteren Termin wendete Ivan ein, das Vermögen müsse auch die Schulden erfassen. Dazu gehört ein Darlehen, das sie Freunden gegeben hatten und das dann an Natalia zurückgezahlt wurde. Natalia erwiderte darauf, das Geld gehöre nur ihr, auch wie das weitere Eigentum in Moskau. Zu allen von Ivan beanspruchten Sachen erklärte Anna, was er bereits in Besitz genommen hat und was nicht. Später haben sich die Parteien mehrmals über die Aufteilung der verzeichneten Sachen verständigt. Aber jedes Mal danach erklärte Ivan, er sei mit der Vereinbarung nicht mehr einverstanden, weil Natalia eine Betrügerin und eine Diebin sei.

Die Mediation wurde schließlich abgebrochen, nachdem sie etwa 3 Monate lang erfolglos versucht wurde.

Was war schief gelaufen, wie kann man die Mediation retten?