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Seiten-ID: 463 Systematisches Verzeichnis der Bausteine und Werkzeuge B) Inhalt »  05. Methodik A) Abteilung »  08. Archiv

Die Bausteine der Mediation

Die Mediation wird als ein komplexes System und ein ebenso komplexes Verfahren beschrieben. Ihre Besonderheit besteht darin, dass die Mediation ein selbstregulierendes System darstellt, dessen Elemente miteinander in Beziehung stehen und eine Wechselwirkung auslösen. Um das Beziehungsgefüge zu verstehen, ist eine Auseinandersetzung mit den Bausteinen der Mediation unerlässlich.

Zusammenstellung der Bausteine

1.Ordnung

Wesen

  1. Mediation ist anders!
  2. Das Wesen ergibt die Eigenschaften
  3. Die Mediation ist ein Kognitionsprozess, der es den Parteien ermöglicht, selbst die Lösung zu finden.
  4. Es geht um die Suche, bei der die Nutzenerwartung im Vordergrund steht.
  5. Alle Aspekte der Komplexität werden in die Lösungsfindung einbezogen.
  6. Ihre Grundlage ist keine Lösungs-, sondern eine Vermittlung.
  7. Die Mediation ist ein Meta-Prozess. Der Mediator personifiziert die Metaebene.
  8. Systemisch betrachtet steht der Mediator außerhalb des Streitsystems

2.Ordnung

Haltung

  1. Die Haltung beschreibt die sich aus den Anforderungen der Mediation ergebende geistige Einstellung
  2. Der Mediator muß zur Mediation passende Haltungsmerkmale vorweisen.
  3. Die Vermittlung erfordert eine stabile Metaebene, die der Mediator repräsentieren muss.
  4. Die Metaebene ist neutral und wertfrei.
  5. Die Autonomie der Parteien erwartet Verantwortlichkeit.
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Struktur

  1. Die Struktur ergibt sich aus der Systemik
  2. Der Ablauf ergibt sich aus der Phasenlogik.
  3. Die Phasen geben dem Mediator und den Parteien den Auftrag, was zu tun ist.
  4. Die Mediation strukturiert nicht nur das Verfahren, sondern auch das Denken.
  5. Im Konfliktgeschehen bildet die Mediation eine strategische Exklave.
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Prinzipien

  1. Die Prinzipien sind die Bedingung für eine korrekte Mediation.
  2. Die wichtigsten parteiseitigen Prinzipien sind: Freiwilligkeit, Eigenverantwortlichkeit, Offenheit, Informiertheit, Vertraulichkeit
  3. Die wichtigsten mediatorseitigen Prinzipien sind: Neutralität, Indetermination.
  4. Die Prinzipien sind von den Eigenschaften zu unterscheiden.
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3.Ordnung

Methodik

  1. Die Methodik ist vom Verfahren zu unterscheiden
  2. Das Verfahren ist der Container in dem die Methodik zur Anwendung kommt
  3. Die Methodik beschreibt die Ausrichtung der Techniken
  4. Die Mediation verwendet mehrere Methoden, mit denen sich die Etappenziele verwirklichen
  5. Methodenverzeichnis
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Techniken

  1. Die Techniken sind die Werkzeuge des Mediators
  2. Sie sind Tools zur Verwirklichung der Methodik.
  3. Verzeichnis der Techniken
  4. Ratgeber und Verzeichnis der Interventionen
  5. Regeln der Kunst und Fehlerverzeichnis
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4.Ordnung


Die Unterteilung in Ordnungen entspricht der Gewichtung. Fehler betreffend Bausteine der ersten und zweiten Ordnung sind immer als gravierend anzusehen. Fehler bezüglich der dritten und vierten Ordung erschweren die Mediation, führen aber nicht zwingend zu einer Wesensverletzung, sind in der Regel also heilbar.

Funktionale Einheiten

Die funktionalen Einheiten oder die fucntional Units stellen die Schlüsselelemente der Mediation heraus, anhand derer sich die Zusammenhänge, innerhalb der Mediation erklären lassen. Es handelt sich um statische Elemente, die im Zusammenpiel wie das Zusammentreffen chemischer Elemente, eine dynamische Wirkung entfalten und sich in die Mediationslogik einfügen. Im Grunde steht jedes Element mit jedem in einem Zusammenhang, sodass kein (oder kaum ein) Element hinweggelassen werden kann, ohne dass die Mediation darunter leidet.

Ausgangspunkt, um die functional Unite herauszuarbeiten, sind die grundlegenden Elemente:

funktionale Einheitenbox

  1. Ziel: Die Zielfestlegung ist zunächst lediglich darauf gerichtet, eine Lösung zu finden, die den maximalen Nutzen verspricht.
  2. Rahmen: Aus der Zielfestlegung ergibt sich der Weg. Weil es um die Suche geht, ist die Kooperation die naheliegende Strategie.
  3. Konflikt: Der Konflikt bildet den Bezug. Er muss sic also in den Themen wiederfinden und in dem Mediationmodell, das die dazu erforderliche Bearbeitungstiefe festsetzt.
  4. Verstehen: Die Klärung des Konfliktes und der zur Beseitgung erforderlichen Anforderungen steht im Mittelpunkt.
  5. Lösung: Das Ziel ict erreicht, wenn eine den Anforderungen entsprechende Lösung gefunden wurde.

Hinweise und Fußnoten

Bitte beachten Sie die Zitier- und Lizenzbestimmungen
Bearbeitungsstand: 2020-11-18 06:34 / Version 93.
Aliase: Bausteine, functional Units, functionalUnits, Mediationsbausteine
Siehe auch: Systematik-Werkzeuge, Dimensionen, Mediationslogik
Prüfvermerk: Administrator

© Wiki to Yes: Arthur Trossen "Die Bausteine der Mediation" (2018) unter Wiki-to-Yes.org/Mediation-Bausteine
An dieser Seite haben mitgearbeitet: Administrator und Arthur Trossen .
Seite zuletzt geändert: am Mittwoch November 18, 2020 06:34:22 CET von Administrator.