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Willkommen: Allgemeines Interesse an der Mediation
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Willkommen im Fach bei Wiki to Yes

Was hat die Medizin mit Mediation zu tun?
Beide Worte fangen mit Medi an.
Die Mitte und die Gesundheit liegen nicht weit auseinander.
Die Mediation kann heilen, auch wenn es weder ihr Ziel noch ihre Absicht ist.
Die Heilung stellt sich her wo Konflikte gelöst werden.

Mut zur Lösung

Konflikte gibt es auch im Gesundheitswesen. Auch hier scheint sich die Frage nach dem Recht oder dem Unrecht über die menschlichen Bedürfnisse hinwegzusetzen. Da geht es auf der einen Seite um die Notwendigkeit, sich mit Schäden abzufinden, für die der Patient weder sich, noch das Schicksal verantwortlich machen kann. Es geht um die Bewältigung der Verzweiflung, der Schmerzen und das nicht zu akzeptierende Gefühl, ein unverdientes Opfer zu sein. Auf der anderen Seite geht es um den Reputationsverlust, um den Stolz des Arztes, das Menschenmögliche gemacht zu haben. Es geht aber auch um seine Angst vor Konsequenzen, vielleicht auch um eine unverschuldete, dem Leistungsdruck folgende Überforderung. Auf beiden Seiten verbergen sich nur allzu menschliche Bedürfnisse. Manchmal genügt ein verständnisvolles „Es tut mir leid“ oder ein nachvollziehendes „ich kann verstehen, dass Sie das Beste erreichen wollten“. Meistens braucht es nicht viel dazu, um wenigstens eine emotionale Akzeptanz zu erreichen. In unserer mehr und mehr verrechtlichten Gesellschaft werden derartige, menschlich zuwendenden Gesten anscheinend immer schwieriger. Das hat einen guten Grund, denn die falsch verstandene Empathie wird auf der einen Seite entweder als ein ungewolltes Schuldeingeständnis oder auf der anderen Seite als ein unangemessener Verzicht zu verstehen sein.

Wie wäre es, wenn die gebotene Zuwendung möglich ist, ohne dass ihr gleich eine juristische Bedeutung zugeschrieben wird? Wie gut würde es dem Patienten bekommen, wenn er das Mitgefühl des Arztes spürt und wie gut bekommt es dem Arzt, wenn er die Nachsicht des Patienten erfährt. Wenn es gelänge, das Problem aus der Welt zu schaffen, ohne damit das Versagen des jeweils Anderen als solches zu manifestieren. Wie schön wäre es, wenn das (Sach-)Problem wertfrei beurteilt werden könnte. Wäre das ein angemessenerer Weg, um ein Problem aus der Welt zu schaffen?

Die Realität sieht in vielen Fällen anders aus. Patient und Arzt entfremden sich nicht nur im Streit. Im Streit haben sie kaum eine andere Wahl als den anderen zu demontieren. Hinzu kommt, dass sich der Streit um angebliche Behandlungsfehler von den Interessen derer entkoppelt wird, die es eigentlich angeht. Das ist dann kein Streit mehr zwischen Arzt und Patient. Der Arzt selbst kann kaum die Entscheidungen treffen, die er für menschlich geboten erachtet. Der Streit bekommt einen institutionellen Charakter. Da sind das Krankenhaus, das ebenso auf die eigene Reputation zu achten hat, die Kammern, bei denen die Standards und die Übung im Vordergrund stehen und die Versicherung, die sich in erster Linie dem Budget verpflichtet fühlt. Bei dem vermeintlichen Kampf auf der Sachebene geht es also gar nicht wirklich um Sachfragen. Es geht um ein komplexes Gewirr von Interessen, bei denen die Interessen der wichtigsten Protagonisten, nämlich der Arzt und der Patient den unbedeutendsten Anteil einnehmen.

Der vermittelnde Ansatz

Die Berührungspunkte von Personen und Institutionen und die Intersssenkollisionen im Bereich der Krankenpflege sind vielfältig und unterschiedlich genug, um ein herausforderndes Konfliktpotenzial herzustellen. Weil die Mediation ein anderes Denken bewirkt, bietet sie eine echte Chance, aus einem Problem hinauszukommen.

Einführung: Mediation ist anders

Typische Fragen zur Mediation beantwortet die FAQ-Liste, das Forum oder einer der Kolleginnen und Kollegen. Bitte nehmen Sie die Möglichkeiten in Anspruch, die Wiki to Yes Ihnen zur Verfügung stellt.

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Hinweise und Fußnoten

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