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Mediation (Intervision)


Es lief alles so gut

Es war die 3. Sitzung in einem Fall wo Eheleute sich über die Scheidungsabwicklung einig werden wollten. Zunächst konzentrierte sich alles auf die Frage des Zugewinns. Aber da begann es schon zu klemmen. Der Mediator geht auf die emotionalen Fragen ein und hinterfragt den emotionalen Bilanzausgleich wie im Beitrag Scheidung beschrieben. Plötzlich war er am Knackpunkt. Die Eheleute wurden sehr emotional. Es kan zu Tränen. Genau das war der Punkt über den man sich einigen musste. Die Mediation führe sogar schon dazu, dass sich die Parteien entschuldigten. Dann ging es zu den Lösungen. Die Frau sagte, dass sich ihr Einkommen geändert habe. Der Mann reagierte plötzlich sehr aggressiv und drohte die Mediation abzubrechen. Er argumentierte, dass er seiner Frau nie vertrauen konnte, dass sie ihm stets Informationen vorgehalten habe, so wie jetzt. Er nahm diesen Eindruck und sein Argument zum Anlass, mit dem Abbruch der Mediation zu drohen. "Das macht ja doch alles keinen Sinn", argumentierte er. Die Parteien giungen auseinander. Der Mediator konnte noch vereinbaren, dass die Parteien ihn am nachmittag anrufen, ehe sie die finale Entscheidung treffen. Was ist dem Mediator zu raten?