Lade...
 
Wiki to Yes, das Metaportal

Leitsätze

Thesen

Leitsatzdatenbank zur Wiki-Seite 

Einträge 354

ID Leitsatz Fundstelle Zuordnung Kategorie Gewichtung Kommentare
Leitsatz 4044 Eine unzulässige Werbung ist rechtswidrig und kann abgemahnt werden. Eine nicht zur Mediation passende Werbung sagt etwas über die Haltung und die Kompetenz des Mediators aus. Marketing IM
Allgemein
Marketing (0) 0
Leitsatz 5024 Die Andersartigkeit der Mediation erwartet ein anderes Marketing, nicht nur damit sie sich von anderen Produkten unterscheidet, sondern auch weil sie (nur) so authentisch zu vermitteln ist. Marketing IM Werbung (0) 0
Leitsatz 5986 In der Mediation wird der Fokus auf die Zukunft gerichtet, NICHT auf die Vergangenheit. Gestaltet werden die Chancen in der Gegenwart als Ausgangsbedingung für die Zukunft. Zukunft IM Ziel und Zweck (0) 0
Leitsatz 3281 Mediation ist ein Verfahren der Verstehensvermittlung, bei der das VERSTEHEN im Vordergrund steht Fazit IM
Allgemein
Ziel und Zweck (1) 0
Leitsatz 3274 Nur wenn die Komplexität (des Falles) gesehen und verstanden wird, lässt sich der Konflikt vollständig beilegen. Nur wenn die Komplexität (der Mediation) gesehen und verstanden wird, lässt sie sich vollständig einbringen! Mediation(en) IM Komplexität (1) 0
Leitsatz 5475 Grundsätzlich sollte die Lösung erst festgelegt werden, nachdem der zu erwartende Nutzen geklärt ist. Nutzenerwägungen IM Verhandeln (1) 0
Leitsatz 5476 Das Verfahren sollte auf den zu erwartenden Nutzen abgestimmt sein und dazu beitragen, ihn zu verwirklichen! Nutzenerwägungen IM Ziel und Zweck (0) 0
Leitsatz 5477 Die Mediation ist das einzige Verfahren, das den Nutzen der Lösung als Erfolgskriterium im Verlauf des Verfahrens selbst ermittelt und verbindlich festlegt! Nutzenerwägungen IM Ziel und Zweck (0) 0
Leitsatz 4910 Mediation ist eine verstehensbasierte Vermittlung im Streit zwischen den Konfliktparteien, die sich auf die gesamte Komplexität der Problemstellung einlassen kann, sich am Nutzen ausrichtet und alle denkbaren Lösungsalternativen miteinander vergleicht. Sie geht davon aus, dass die Parteien die Lösung selbst finden können, sobald sie über alle erforderlichen Informationen verfügen und sich über den zu erzielenden Nutzen bewusst sind. Der Mediator ermöglicht den Austausch darüber und hilft dabei, die Lö-sung aus einem gemeinsamen Verständnis heraus herzuleiten. Mediation IM Mediationsverständnis (0) 0
Leitsatz 4912 Die Verfahren lassen sich am besten gegeneinander abgrenzen, wenn auf den jeweiligen Verfahrenscharakter abgestellt wird. Mediation IM Abgrenzung (0) 0
Leitsatz 3275 Das Verfahren gibt den Rahmen vor. Die Methode füllt ihn aus!!! Prozess IM Verfahren (0) 0
Leitsatz 4911 Manchmal hilft die unbeteiligte, neutrale Sicht von außen. Die Sicht aus der Metaebene kann Alles in Betracht ziehen. Sie kann den Nutzen herausarbeiten, indem die Anliegen und Sichtweisen der einen Seite wie die der Gegenseite verstanden werden. Je besser der Mediator die Parteien versteht, desto besser kann er ein wechselseitiges Verstehen der zur Lösung führenden Entscheidungsgrundlagen vermitteln. Mediation IM Verstehen (0) 0
Leitsatz 3287 Die Mediation ist ein verstandesbasiertes Verfahren. Sie funktioniert, wo DENKEN möglich ist und eine Metaebene über den Fall und das Verfahren hergestellt werden kann. Fazit IM Denken
Mediationsverständnis
(0) 0
Leitsatz 3273 Die Mediation beschreibt eine Verfahrensweise, mit der die Parteien durch eine Verstehensvermittlung über alle relevanten Informationen verfügen, die es ihnen ermöglichen, eine am allseitigen Nutzen orientierte Lösung zu finden. Die Lösung lässt sich auf die gesamte Komplexität der zu klärenden Fragen ein und vergleicht die gefundene Lösung mit dem möglichen Ergebnis anderer Verfahren. Mediation(en) IM
Allgemein
Mediationsverständnis (0) 0
Leitsatz 3242 Mediation ist die verstehensbasierte Suche nach einer intelligenten, am Nutzen ausgerichteten Lösung Fachwissen IM Ziel und Zweck (1) 0
Leitsatz 5946 Der Mediator sollte, vor dem Hintergrund eines unterschiedlichen kulturellen Zeitverständnisses, das Zeitverständnis (monochron oder polychron) abstimmen, die Möglichkeiten und Herausforderungen der zeitlichen Planung offen legen und abstimmen, wie damit umzugehen ist. Zeit IM Kultur (0) 0
Leitsatz 5945

Bei Distanzmediationen (z.B. Cross Border Mediationen oder internationale Mediationen) ist auf die Zeitverschiebung und die dadurch bedingten unterschiedlichen Lokalzeiten zu achten. Am besten ist es, Telefontermine oder Termine für ein Online-Meeting zu vereinbaren.

Zeit IM Setting (0) 0
Leitsatz 5944 Wenn der Mediator die Identität der Partei überprüft, ist er nicht verpflichtet, sich Dokumente, wie z.B. einen Personalausweis oder eine Vollmachtsurkunde vorlegen zu lassen. Vertreter IM Parteien (0) 0
Leitsatz 5943 Der Mediator muss sich gleich zu Beginn der Mediation vergewissern, dass die Streit- oder die Konfliktparteien persönlich anwesend sind. Im Vertretungsfalle muss er den Umfang der Vertretungsbefugnis prüfen. Vertreter IM Parteien (0) 0
Leitsatz 5925 Grundsätzlich betrifft die Wertschätzung stets das Sein. Das Lob hingegen betrifft das Handeln. Wertschätzung IM
Allgemein
Haltung (0) 0
Leitsatz 5913

Die Zukunft ist zwar nicht vorhersehbar. Deshalb besteht eine Unsicherheit, ob und inwieweit die herbeizuführende Lösung die gewünschte Kausalität auslöst. Richtig herbeigeführt, setzt die Lösung allerdings einen kausalen Anfangspunkt, der an einem planbaren Nutzen ausgerichtet werden kann.

Chaos IM
Allgemein
Ziel und Zweck (0) 0
Leitsatz 5912 Wenn es der Gedanke ist, der die Anfangsbedingung für einen kausalen Verlauf setzt, würde ein anderer Gedanke eine andere Zukunft auslösen. Chaos IM Denken (0) 0
Leitsatz 5893 Der Konflikt entsteht aus einem Widerspruch und trägt den Widerspruch in sich. Gelingt es, diesen Widerspruch wieder in eine Balance zu bringen, ist der Konflikt gelöst. Konfliktdynamik IM Konflikt (0) 0
Leitsatz 5892 Um den Konflikt aufzuhalten, müssten Gegenkräfte mobilisiert werden, die ihrerseits viel Energie verzehren. Besser ist es, die in der Konfliktdynamik verborgene Energie zu nutzen! Konfliktdynamik IM Konfliktarbeit (0) 0
Leitsatz 5796 Das Ziel der Mediation ist erreicht, wenn die Lösung gefunden wurde. Die Abschlussvereinbarung markiert also nicht das Ziel. Sie ist aber der erste Schritt zur Umsetzung und Verwirklichung des Ziels. Dezufolge kommt es darauf an, die gefundene Lösung festzuhalten, verbindlich zu machen und Fragen der Umsetzung zu klären. Abschluss IM Abschlussvereinbarung (0) 0
Leitsatz 5474 Es ist zwischen dem Nutzen des Verfahrens und dem Nutzen zu unterscheiden, den die Lösung einbringen soll! Nutzenerwägungen IM (0) 0
Leitsatz 5473 Wer überzeugen will, muss verstehen und verstanden werden. Vermittlung IM (0) 0
Leitsatz 5472 Jedes Verfahren verfolgt einen vorgegebenen Zweck. Wenn in einem Konflikt die Suche nach der Lösung oder nach einer noch besseren Lösung in Betracht kommt, die sich am Nutzen orientiert und alle denkbaren Aspekte der Konfliktbeilegung einbezieht, ist die Mediation die erste Wahl, denn ihr Zweck besteht darin, den situationsbedingt maximalen Nutzen für die Parteien herzustellen. Vermittlung IM (0) 0
Leitsatz 5471 Die Mediation beschreibt eine Vorgehensweise, bei der es um die auf allseitigem Verstehen basierte, eigenverantwortliche und kooperative Suche nach einer optimalen, von allen zu akzeptierende Lösung geht. Vermittlung IM (0) 0
Leitsatz 5470 In der Mediation ist die Lösung nicht der Ausgangspunkt des Verfahrens, sondern ein Ziel. Die Mediation ist ergebnisoffen, sodass die Lösung zu finden ist. Das wechselseitige Verstehen ist die Bedingung dafür. Vermittlung IM (0) 0
Leitsatz 5469 Die Mediation ist eine Verstehensvermittlung. Die Lösung ergibt sich aus dem Verstehen, so dass sich eine Lösungsvermittlung erübrigt Vermittlung IM (0) 0
Leitsatz 5468 Die Suche nach einer Lösung ist immer dann angezeigt, wenn die vorgestellte Lösung keine volle Befriedigung verspricht. Das wäre z.B. der Fall, wenn das angestrebte Verfahren nicht in der Lage ist, alle Aspekte der Komplexität zu beachten. Weichenstellungen IM Verfahrenskriterien (0) 0
Leitsatz 5467 Wenn die Bearbeitung einen umfassenden Schwerpunkt setzt, breit genug ist und tief genug geht, wenn sich also die Lösung über alle Themen erstreckt und den maximalen Nutzen für alle erzielt, kann der Konflikt als endgültig gelöst angesehen werden. Weichenstellungen IM Verfahren (0) 0
Leitsatz 5466 Wer den gleichen Weg gehen will, muss zumindest das gleiche Ziel verfolgen. Es gibt Schnittstellen, wie mehrere zu koordinierende Vorgänge auf ein Ziel ausgerichtet werden können. Damit dies gelingt, müssen die Vorgänge auseinandergehalten werden, sodass zwischen der Kausalität des Streites, des Konfliktes und der des Verfahrens unterschieden werden kann! Weichenstellungen IM Verfahren (0) 0
Leitsatz 5465 Jedes Verfahren beschreibt (lediglich) ein Stück des Weges, den die Parteien zur Konfliktlösung zurückzulegen haben. Weichenstellungen IM Verfahren (0) 0
Leitsatz 5321 Die Haltung des Mediators beschreibt die Art und Weise des Denkens, das eine wertefreie Metaebene für den Fall und den Prozess abbilden kann! Haltung IM Kompetenz (0) 0
Leitsatz 5320 Der Mediator sollte das Wissen haben, warum Menschen sich verstehen oder eben nicht Haltung IM Kompetenz (0) 0
Leitsatz 5319 Alles richtet sich an den Anforderungen aus, die eine Verstehensvermittlung erfordert! Haltung IM (0) 0
Leitsatz 5318 Bei der Dienstleistung "Mediation" geht es nicht darum, die Parteien in irgend eine Lösung zu drängen, sondern darum, ein vollinformiertes Verstehen zu ermöglichen, aus dem heraus die Parteien selbst die Lösung erkennen können! Mediationsdienstleistung IM
Allgemein
(0) 0
Leitsatz 5317 Die Mediation ist ein methodisches Vorgehen, mit dem sich das Wesen der Mediation verwirklicht. Identifikation IM (0) 0
Leitsatz 4390 Das Recht der Mediation ist nur dann einschlägig, wenn das Verfahren unter den Begriff Mediation zu subsummieren ist, wie er im Mediationsgesetz definiert wurde! Aus §5 Mediationsgesetz ergibt sich, dass solche Mediationen nur von einem ausgebildeten Mediator durchgeführt werden können. Recht IM
Allgemein
Mediationsrecht (0) 0
Leitsatz 5314 Die Mediation ist weder eine Rechtsberatung noch eine Rechtsentscheidung! Trotzdem spielt beides in der Mediation eine Rolle. Recht IM Recht (0) 0
Leitsatz 5253 Die Mediation wird als ein kommunikatives Verfahren beschrieben, weil die Kommunikation das zentrale Arbeitsmittel ist, um die Parteien zu verstehen und Verstehen zu vermitteln. Kommunikation IM Kommunikation (0) 0
Leitsatz 5258 Die Kommunikation hat mehrere Ebenen. Augenfällig sind die Sachebene und Emotionsebene. Der Empfänger (besonders der Mediator) sollte darauf achten, auf welcher dieser Ebenen kommuniziert wird. Die Kommunikationsebene kann am Tonfall identifiziert werden. Sie wird beispielsweise erkennbar, wenn der Sender von dem sachlichen Ton abweicht. Dann sollte der Empfänger auf die Emotionsebene folgen. Der Mediator sollte die Emotionsebene aufdecken. Kommunikation (0) 0
Leitsatz 5257 Die Kommunikation hat mehrere Ebenen. Augenfällig ist die Sachebene und Emotionsebene. Die Emotionsebene wird erkennbar, wenn der Sender von dem sachlichen Ton abweicht. Dann sollte der Empfänger auf die Emotionsebene folgen. Kommunikation IM
Allgemein
Kommunikation (0) 0
Leitsatz 5254 Für eine gelingende Kommunikation sind immer zwei (alle Kommunikationsteilnehmer) verantwortlich. Kommunikation IM
Allgemein
Kommunikation (0) 0
Leitsatz 5245 Was ich wahrnehme ist nicht das, was Du wahrnimmst. Auch was wir beide zusammen wahrnehmen hat wenig damit zu tun, was wirklich ist! Es ist nicht die Aufgabe des Mediators darüber zu entscheiden was wahr ist oder nicht. Seine Aufgabe besteht darin, die unterschiedlichen Sichten herauszustellen, um dann, in einem zweiten Schritt, eine gemeinsame Sicht auf das, was beide Parteien als die Realität anerkennen können, zu finden oder zu ermöglichen. Wahrheit IM Verstehen (0) 0
Leitsatz 4762 Die Mediation ist stets geeignet, wenn es um die Suche nach einer am Nutzen orientierten Lösung geht mit der ein Konflikt gelöst oder vermieden wird. Geeignetheit IM Voraussetzung
Ziel und Zweck
(0) 0
Leitsatz 5150 Wenn die Parteien eine Metasicht einnehmen können und sich ohne dass es einer Übersetzung bedarf in die Lage der Gegenseite hineinversetzen können, genügt unter Umständen eine Konfliktmoderation, die ihre Gedanken lediglich auf die Metaebene lenkt und den Nutzen fokussiert. Vermitteln IM Verfahrenskriterien (0) 0
Leitsatz 4245 Die Abschlussvereinbarung ist in ihrem rechtlichen Schicksal unabhängig von der Frage der Wirksamkeit der Mediation zu beurteilen. Verfahrensfehler wirken sich also NICHT auf die Wirksamkeit der Vereinbarung aus! Voraussetzungen IM Mediationsrecht (0) 0
Leitsatz 4222 In der Mediation sollen die Parteien sich wechselseitige Angebot unterbreiten von denen sie erwarten können, dass die Gegenseite sie auch annimmt. Damit die Angebote angenommen werden können, müssen Sie sich auf die Interessen der Gegenseite einlassen. Es genügt also nicht, dass die Parteien die Sachlage kennen. Sie müssen auch die Motive kennen und alles was notwendig ist, um sich ein Angebot zu unterbreiten, das den situativen Ansprüchen und Erwartungen beider Seiten genügt. Vermitteln IM Vermitteln (0) 0
Leitsatz 5146 Die gefundene Lösung ist stets an einer möglicherweise besseren oder schlechteren Lösung zu messen! Lösungsabgleich IM
Allgemein
Ziel und Zweck (0) 0
Leitsatz 5145 Die Mediation findet nicht nur irgendeine Lösung. Sie vergleicht die gefundene Lösung auch mit anderen möglichen Lösungen, sodass die Parteien sich für die beste Lösung entscheiden können. Lösungen IM Ziel und Zweck (0) 0
Leitsatz 5141 Damit die Mediation als eine Methode der Streitbeilegung den Bürgern nicht entzogen wird, ist die Unterscheidung zwischen dem Mediator als Funktion und dem Mediator als Dienstleister angebracht. Beruf IM Beruf (0) 0
Leitsatz 5108 Äußere (vorgegebene) Regeln sind nur insoweit zulässig, als sie die Mediation in ihrem Wesen garantieren. Innere (in der Mediation zu vereinbarende) Regeln beschreiben, wie der Mediator und die Parteien die Mediation gestalten. Institutionalisierung IM Mediationsrecht (0) 0
Leitsatz 5107 Je mehr die Mediation geregelt wird umso mehr verliert sie den Charakter eines informellen,. selbstbestimmten Verfahrens. Institutionalisierung IM Implementierung (0) 0
Leitsatz 5077 Erweiterungen und Kombinationen sind möglich, wenn es gelingt, die Bausteine der Verfahren entweder anders zusammenzusetzen oder stimmig zu erweitern integriert IM Verfahren (0) 0
Leitsatz 5075 Durch die Deklination der Mediation in Methoden und den dadurch möglichen Methodenabgleich wird die Mediation zu einer Schablone, an deren Matrix sich alle anderen Verfahren messen lassen, einschließlich der Mediation selbst integriert IM Methodik (0) 0
Leitsatz 5070 Alles ist ein Teil vom Ganzen. Das perfekte Verfahren bezieht sich auf das Ganze, wo alle zur Konfliktlösung und Konfliktbewältigung notwendigen Elemente zusammengeführt werden können. integriert IM Mediationskonzept (0) 0
Leitsatz 5055 Ein umfassend ausgebildeter Mediator MUSS sich mit allen Konflikten auskennen und er MUSS alle Konflikte in verschiedenen Verfahrensvarianten und Anwendungsfeldern bearbeiten können. Fachmediator IM Berufsbezeichnung (0) 0
Leitsatz 5048 Bei der gerichtsnahen Mediation ist die Mediation ein eigenständiges Verfahren, das den Vorschriften des Mediationsgesetzes unterliegt! gerichtsnah IM
Allgemein
Justiz (0) 0
Leitsatz 5045 Standards versuchen die Anwendung der Mediation zu konkretisieren. Sie tragen zu einer erhöhten Rechtssicherheit bei und geben Orientierung für das Verhalten in der Mediation oder im Bezug auf die Mediation. Standards IM
Allgemein
Recht (0) 0
Leitsatz 4989 Im umfassenden Kostenverständnis beschreiben die Konfliktkosten einerseits den Schaden, den der Konflikt verursacht und andererseits die Kosten für die Schadensbeseitigung. Konfliktkosten IM
Allgemein
Konflikt (0) 0
Leitsatz 4987 Gem. §3 Abs. 1 Mediationsgesetz muss der Mediator darauf hinweisen, ob und inwieweit durch die Kostenregelung seine Neutralität und Unabhängigkeit in Frage gestellt sind. Mediationskosten-alt IM
Allgemein
Kosten (Mediation) (0) 0
Leitsatz 4985 Wenn der Mediator eine Information einbringt, ist er für die Richtigkeit der Mediation verantwortlich! Kostenberatung IM
Allgemein
Grundsätze (0) 0
Leitsatz 4976 Dem Verständnis hilft es am Besten, wenn die Mediation als eine verstehensbasierte Streitvermittlung, mithin als ein Verfahren der Vermittlung begriffen wird, das die gesamte Komplexität des Falles bei der Mediation beachtet Einführung IM (0) 0
Leitsatz 4975 Je mehr sich die Mediation etabliert, umso schärfer wird der Wettbewerb, wenn er nicht an mediativen Grundsätzen ausgerichtet wird! Staat IM Markt (0) 0
Leitsatz 4974 Die Einigung ist stets in der Lage, das Recht zu korrigieren! Staat Justiz (0) 0
Leitsatz 4973 Mediation ist keine Rechtsprechung. Auch nicht wenn sie im Gericht stattfindet! Staat IM
Allgemein
Justiz (0) 0
Leitsatz 4972 Die Politik nimmt (unbewussten) Einfluss auf die Implementierung der Mediation, indem sie dem Konsens einen Weg bereitet - oder ihn verhindert. Staat IM Politik (0) 0
Leitsatz 4971 Je mehr Raum der Konsens bekommt, umso wahrscheinlicher wird die Mediation! Staat IM Politik (0) 0
Leitsatz 4970

Die Mediationspolitik ist ein Maßstab für die Entwicklung der Mediation. Sie sollte deshalb ein mediatives Vorbild sein!

Politik IM Politik (0) 0
Leitsatz 4969 Die Qualität der Ausbildung muss sich an der Qualität der Durchführung einer Mediation orientieren, nicht umgekehrt! Ausbildung IM Ausbildung (0) 0
Leitsatz 4182 Die Ausbildung muss sich an den herauszubildenden Kompetenzen orientieren, die sich wiederum auf eine korrekte Durchführung der Mediation beziehen lassen! Ausbildung IM Kompetenz (0) 0
Leitsatz 4962 Je breiter die Erfahrungen gestreut sind, umso besser ist es für den Lern- und Umsetzungprozess. Mediationswelt IM (0) 0
Leitsatz 4949 Der Mediator muss stets die Bedeutung des Gesagten und des Verhaltens herausarbeiten. Er bedient sich dabei des präzisen Zuhörens. Nur so kann er seinen Auftrag der Verstehensvermittlung erfüllen! Sprache IM Verstehen (0) 0
Leitsatz 4945 Der Konflikt ergibt den Maßstab für die erforderliche Bearbeitungstiefe in der Mediation. Der Streit ist seine mögliche Ausprägung und deshalb ein Symptom. Er liefert die Indizien, den (eigentlichen) Konflikt zu identifizieren Konflikt IM Konflikt (0) 0
Leitsatz 4944 Konflikt ist ein stets emotional wahrgenommener dilammatischer Widerspruch, der nicht ignoriert werden kann und deshalb zum Handlungsmotiv wird. Konflikt IM Konflikt (0) 0
Leitsatz 4943 Streit und Konflikt sind NICHT dasselbe! Konflikt IM Konflikt (0) 0
Leitsatz 4936 Genaues Beobachten und Zuordnen ist angesagt. Sprache IM
Allgemein
Sprache (0) 0
Leitsatz 4935 Idioms (Redewendungen) vermeiden. Sprache IM
Allgemein
Sprache (0) 0
Leitsatz 4934 Auch Begriffe, die selbstverständlich erscheinen oder sich wie Füllworte anfühlen, können eine Bedeutung haben und sind zu hinterfragen. Sprache IM Sprache (0) 0
Leitsatz 4933 Im Umgang mit schriftlichen Dokumenten ist es ratsam, den Originaltext kontextsensitiv neben den übersetzten Text zu stellen. Sprache IM
Allgemein
Sprache (0) 0
Leitsatz 4932 ALLES muss übersetzt werden! Sprache IM
Allgemein
Sprache (0) 0
Leitsatz 4930 Der Mediator sollte ein eventuelles Verständigungsgefälle thematisieren und abstimmen, wie damit umzugehen ist. Sprache IM Sprache (0) 0
Leitsatz 4931 Der Mediator muss besonders auf sprachliche Missverständnisse achten. Er sollte die Gefahr solcher Missverständnisse thematisieren und mit den Parteien abstimmen, wie damit umzugehen ist. Sprache IM
Allgemein
Sprache (0) 0
Leitsatz 4923 Nur der Mediator, der alle Benchmarks im Blick hat, ist ein Mediator, der für das Gelingen der Mediation einzustehen vermag Qualität IM Qualität (0) 0
Leitsatz 4922 Wenn es dem Mediator darauf ankommt, den sichersten und schnellsten Weg durch das Verfahren zu finden, wird er den Bearbeitungsgegenstand in Phase 2 auf die Zielsetzung in Phase 1 beziehen und an der Nutzenbeschreibung in Phase 3 ausrichten. Die Lösungen der Phase 4 müssen den Nutzenerwartungen der Phase 3 entsprechen. Die Umsetzung in Phase 5 muss die in Phase 4 gefundene Lösung realisieren. Die Positionen müssen in den Themen aufgehen, während die Themen konkreten Konflikten zugeordnet sind. Die Positionen müssen von den Lösungen abweichen oder als Lösung in einem anderen Licht er-scheinen. Die Einigung muss die Umsetzung der Lösung sein, die wiederum die Umsetzung der Nutzenerwartung ist. Die Nutzenerwartung muss von einer Beschaffenheit sein, welche den Mangel als anzunehmende Konfliktursache beseitigt. Qualität IM Qualität (0) 0
Leitsatz 4921 Die Qualität der Mediation beschreibt, wie das optimalste Ergebnis mit geringstem Aufwand bei vorgegebenen Arbeitsbedingungen zuverlässig zu erzielen ist. Sie wertet alle funktionalen Parameter eines komplexen, auf vollständiger Verstehensvermittlung basierenden Vorgehens aus, um ihre Wirkungen an einem gedacht optimal verlaufenden Verfahren zu messen. Qualität IM Qualität (0) 0
Leitsatz 4920 Ein präzises Verständnis der Mediation erfordert die Unterscheidung zwischen partei-, leistungs-, verfahrens- und ergebnisbezogenen Elementen, um die Parameter aufeinander auszurichten und ihre Wirkungen zu analysieren. Qualität IM Qualität (0) 0
Leitsatz 4919 Das Zustandekommen einer Abschlussvereinbarung ist KEIN zwingendes Erfolgsmerkmal. Sie sagt insbesondere nichts über die Qualität des Ergebnisses aus Qualität IM Qualität (0) 0
Leitsatz 4917 Obwohl der Gesetzgeber die Begriffe Streit und Konflikt synonym verwendet, ist ein Streit etwas anderes als ein Konflikt und von diesem zumindest hinsichtlich der Bearbeitung zu differenzieren. Ausgangsfall IM Konfliktarbeit (0) 0
Leitsatz 4916 In der Mediation würde ein Mediator darauf achten, dass die Medianden ein Bewusstsein über die durchzuführende Reise haben. Hier übernimmt der Reiseleiter diesen Job. Das Ziel, die Prinzipien und die Wesenshaftigkeit der Mediation müssen den Medianden klar sein, sonst können sie nicht mitfahren. Die Parteien sollen helfen, das Boot zu manövrieren. Die Reise ist nicht zu ihrem Vergnügen gedacht. Konfliktbeilegung IM Konfliktarbeit (0) 0
Leitsatz 4915 Je näher Sie an den Konfliktherd herankommen, umso besser sind die Chancen, den Konflikt zu lösen. Konfliktbeilegung IM Konfliktarbeit (0) 0
Leitsatz 4914 Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht. Lösungsinhalte hängen allein vom Willen der Streitenden ab. Ein sicheres Fundament für Erfolg einer Mediation ist, wenn die Parteien bereit sind, sich vertrauensvoll auf die Mediation, den Mediator und sein Können einzulassen. Mediation IM (0) 0
Leitsatz 4913 Jeder Mediator muss Ihnen über die Wahl der auf den Konflikt passenden Mediation Auskunft geben. Nicht zuletzt, weil diese Entscheidung für das ein oder andere Mediationsmodell Einfluss auf die Qualität und somit auch die Kosten der Mediation nimmt. Fragen Sie also stets nach welchem Mediationsmodell der Mediator vorzugehen beabsichtigt, wenn er nicht von sich aus darauf zu sprechen kommt. Mediation IM (0) 0
Leitsatz 4906 Die Grundsätze der interkulturellen Mediation gelten immer dann, wenn Menschen in Streit geraten, die aus unterschiedlichen Gruppen stammen, in denen unterschiedliche Werte und Verhaltensweisen charakteristisch werden. Interkulturell IM Kultur (0) 0
Leitsatz 4905 Die internationale Mediation betrifft eine Mediation, die keine CBM ist und in der ausländisches Recht zur Anwendung kommt oder zumindest eine Rolle spielt. international IM International (0) 0
Leitsatz 4878 Einfühlung setzt die Bereitschaft voraus, den Anderen so anzunehmen, wie er ist. Das erfordert mehr als nur Toleranz. Das erfordert Akzeptanz. Das erfordert, dass die Gefühle des anderen ernst genommen und nicht in Frage gestellt werden dürfen. Zuhören IM
Allgemein
Haltung (0) 0
Leitsatz 4877 Sinnestäuschungen führen zu Wahrnehmungsfehlern, diese wiederum führen zu Denkfehlern und diese wiederum führen zu fehlerhaften Bewertungen! Die größte Täuschung ist die Täuschung darüber, dass der Mensch keiner Täuschung unterliegt. Sinne IM Wahrnehmung (0) 0
Leitsatz 4876 Paradoxien sind ein wichtiges Medium der Reflexion. Sie helfen, den Gordischen Knoten zu lösen. Paradoxie IM
Allgemein
Denken (0) 0
Leitsatz 4875 Bei Videokonferenzen ist der Mediator gut beraten, die Fragen des Sichtfeldes, der Anwesenheit Dritter und der Aufzeichnungen anzusprechen. Er muss die Vertraulichkeit soweit wie möglich sicherstellen Onlinemediation IM Onlinemediation (0) 0
Leitsatz 4874 In der Mediation werden die Motive synonym mit den Interessen beschrieben. Motive IM Interessen (0) 0
Leitsatz 4871 Je kleiner die Denkschritte, desto präziser wird das Denken! Mäeutik IM Denken (0) 0
Leitsatz 4870 Sie schützen sich vor vorschnellen Interpretationen (Bewertungen), indem Sie mindetens zwei Hypothesen bilden, die die Situation, das Verhalten oder die Äußerung erklären können. Hypothesen IM Verstehen (0) 0
Leitsatz 4865 So wenig Mensch und zu wenig Problem wie möglich! Konfliktverhalten IM Erfolg und Erfolgskriterien (0) 0
Leitsatz 4863 Nicht der Konflikt ist notwendig für Veränderung und Entwicklung, sondern die Spannung, die sich aus dem Widerspruch ergibt. Die Spannung erzeugt das Potenzial, aus dem sich eine Energie ergibt, die Bewegung und Entwicklung ermöglicht. Konflikteigenschaften IM Eigenschaften (0) 0
Leitsatz 4862 Ein Mediator hilft den Parteien so durch den Konflikt zu navigieren, dass eine friedliche Auseinandersetzung stets möglich ist. Dabei lässt er sich auch auf die individuellen Bedürfnisse ein, die nicht nur den Fall, sondern auch das Vorgehen betreffen Konfliktangst IM Konflikt (0) 0
Leitsatz 4861 Die Ich-Botschaften bilden den wichtigsten Fokus des Mediators. Sie erschließen die Bedeutung und Motive des Gesagten. Kommunikationsquadrat IM Kommunikation (0) 0
Leitsatz 4859 Nicht die Kulturen sind im Konflikt, es sind immer nur Menschen, die Konflikte haben. Kulturkonflikt IM
Allgemein
International (0) 0
Leitsatz 4858 Der kulturelle Kontext ist der Schlüssel für das Verständnis des anderen Menschen. Die Neugier und der Wunsch zu verstehen geben den Anlass, nach diesem Schlüssel zu suchen. interkulturelle Kompetenz IM International (0) 0
Leitsatz 4857 Bei der Vertraulichkeit schützt sich die Mediation Im Grunde selbst. Die Vertraulichkeit verhindert, dass die Mediation zu einem Beweis Ermittlungsverfahren missbraucht werden kann und von den Parteien nur deshalb in Anspruch genommen wird, um eben an die Information zukommen die ihnen im Streit eine bessere Verhandlungsposition geben Geschützter Raum IM Grundsätze (0) 0
Leitsatz 4856 Keine Frage ohne Paraphrase! Fragetechniken IM Kommunikation (0) 0
Leitsatz 4855 Der Mediator sollte nur solche Fragen stellen, die wichtig sind und eine Antwort erfordern! Fragetechniken IM Kommunikation (0) 0
Leitsatz 4854 Es kommt immer darauf an, in welchem Kontext und auf welchem gedanklichen Unterbau die Frage aufsetzt, selbst wenn es eine offene Frage ist. Fragetechniken IM Verstehen (0) 0
Leitsatz 4845 Menschen haben stets die Wahl wofür sie die Eskalation einsetzen. Es gibt niemals einen Grund, ihnen diese Verantwortung abzunehmen! Eskalation IM Eskalation (0) 0
Leitsatz 4844 Der flüchtige Hinweis der Microexpressions ergibt einen Ausdruck des Gefühls. Warum das Gefühl in dem Gegenüber jedoch aufkommt, erklärt der Gesichtsausdruck nicht. Emotionen IM Emotionen (0) 0
Leitsatz 4843 Von einem Mediator wird erwartet, dass er mit allen Intelligenzzentren (symbolisch als Kopf, Herz, Bauch bezeichnet) kommunizieren kann. Emotionen IM Emotionen (0) 0
Leitsatz 4842 Die Beleidigung sagt mehr über den Beleidigenden als über den Beleidigten. Je nachdem wie der Beleidigte reagiert offenbart er auch etwas über sich. Hinter der Beleidigung und der Reaktion darauf verbergen sich Ich-Botschaften! Beleidigung IM Konflikt (0) 0
Leitsatz 4841 Argumentieren ist die Kopfsprache. Die Herzsprache kann mit Argumenten nichts anfangen. Argumente IM Kommunikation (0) 0
Leitsatz 4840 Überzeugen lässt sich nur, wer sich überzeugen lassen will. Argumente IM Kommunikation (0) 0
Leitsatz 4839 Akzeptanz bedeutet in der Mediation, das Gesagte ohne Bewertung hinnehmen zu können. Die Metaebene, auf der sich der Mediator bewegen sollte, bewertet nicht. Sie muss also in der Lage sein, eine Äußerung oder ein Verhalten anzunehmen, um es einer Reflexion zuzuführen. Akzeptanz IM Kommunikation (0) 0
Leitsatz 4761 Die Frage der Geeignetheit der Mediation ist in JEDER Mediation vorweg und in jeder Verfahrenslage zu prüfen! Die Geeignetheit ist von der Durchführbarkeit zu unterscheiden, die gegebenenfalls erst in der Mediation hergestellt wird. Geeignetheit IM Voraussetzung (0) 0
Leitsatz 4666 Persönliche Treffen sollten stets den Vorzug haben! Onlinemediation IM
Allgemein
Onlinemediation (0) 0
Leitsatz 4664 Die Onlinemediation ist eine Mediation, bei der die Kommunikation überwiegend mit technischer Hilfe ermöglicht wird. Onlinemediation IM Onlinemediation (0) 0
Leitsatz 4665 Bei einer schriftlichen Kommunikation ist der Mediator gut beraten, wenn er die Grenzen und Möglichkeiten dieser Kommunikation aufdeckt und abstimmt. Onlinemediation IM Onlinemediation (0) 0
Leitsatz 4651 Ein Konsument (Kunde) erwirbt (kauft) nur was er braucht und was er selbst nicht herstellen kann! Nachfrage IM
Allgemein
Nachfrage (0) 0
Leitsatz 4648 In der Mediation kann und muss die Kündigung zur Verwirklichung des Grundsatzes der Freiwilligkeit jederzeit fristlos, formlos und ohne Angabe von Gründen möglich sein! Kündigung IM
Allgemein
Mediationsrecht (0) 0
Leitsatz 4647 Wenn es nur darum geht, einen Anspruch durchzusetzen (und der Güterichter oder der Mediator die Partei davon nicht abbringen kann), ist die Mediation (das Güterichterverfahren) das falsche Verfahren. Dort geht es um die Suche nach einer Lösung, mit der beide Parteien zurecht kommen können. Güterichterverhandlung IM Justiz (0) 0
Leitsatz 4646 Das Gerichtsverfahren beherrscht sowohl die Konfrontation wie die Kooperation. Die reine Mediation gelingt nur mit der Kooperation. Das Güterichterverfahren ist näher an der Schnittstelle zwischen Kooperation und Konfrontation, was den Strategiewechsel gegebenenfalls begünstigt. Güterichterverhandlung IM Justiz (0) 0
Leitsatz 4645 Die Güterichterverhandlung ist keine Mediation (als Verfahren verstanden). Methodisch kann es eine Mediation sein, wenn sich der Güterichter an die Methode hält! Systematisch ist das Güterichterverfahren unter die Mediationsformen zu stellen Güterichterverhandlung IM Justiz (0) 0
Leitsatz 4644 Die Güterichterverhandlung ist nichts anderes als die Güteverhandlung vor einem nicht erkennenden Richter. Das Mediationsgesetz ist auf dieses Verfahren NICHT anwendbar. So gesehen ist das Güterichterverfahren also zwar eine Mediation, aber keine Mediation i.S.d. Mediationsgesetzes. Güterichterverhandlung IM
Allgemein
Justiz (0) 0
Leitsatz 3340 Die Mediation ist stets eine Option, wenn es darum geht, Widersprüche aufzulösen. Sie ist allerdings nicht die Einzige. Deshalb ist ein Clearing erforderlich, um die in den Verfahren verborgenen Angebote gegeneinander abzugrenzen. Praxis IM
Allgemein
Verfahren
Nachfrage
(0) 0
Leitsatz 4082 Je höher der Konflikt eskaliert ist, umso schwieriger ist es, eine Einigung über die Vorgehensweise der Konfliktlösung und über die einvernehmliche Wahl des Vermittlers herbeizuführen. Startprobleme IM
Allgemein
Nachfrage (0) 0
Leitsatz 4628 Das Mediationsgesetz setzt lediglich eine Ausbildung, nicht jedoch eine Berufstätigkeit als Mediator voraus. Ein Mediator i.S.d. § 1 Abs. 2 Mediationsgesetz ist also nicht zwingend auch ein Berufsmediator. Unter einem Berufmediator ist ein Streitvermittler zu verstehen, der professionell Mediationen durchführt und über ausreichende interdisziplinäre und interprofessionelle Kenntnisse verfügt, um damit seinen Lebensunterhalt isoliert von anderen Berufen und unabhängig von seinem Ursprungsberuf zu bestreiten. Mediator IM Beruf (0) 0
Leitsatz 4627 Die Ausbildung ist der Schlüssel, aber nicht das Kriterium für eine gute Mediation. Qualifikationen IM Ausbildung (0) 0
Leitsatz 4617 Was so gegensätzlich ist wie die Meinungen der Parteien im Streit, lässt sich nur auf einer anderen Ebene zusammenführen. Verstehen IM Verstehen (0) 0
Leitsatz 4616 In der Mediation steht der Nutzen im Vordergrund. Verstehen IM Verstehen (0) 0
Leitsatz 4615 Der Streit kann eine destruktive Basis sein, um Lösungen zu finden Verstehen IM Verstehen (0) 0
Leitsatz 4614 Weil die Parteien eine Lösung finden müssen, kommt es darauf an, dass sie verstehen. Der Mediator ist nur das Medium, das ein parteiseitiges Verstehen ermöglichen soll. Er ist also "nur" der Verstehensvermittler! Verstehen IM Verstehen (0) 0
Leitsatz 4607 Ein Verstoß gegen (verbindliche) Prinzipien stellt zugleich eine (mögliche) Pflichtverletzung dar. Grundsätze IM Haftung (0) 0
Leitsatz 4606 Je mehr der Mediator die Phasen verinnerlicht, umso sicherer kann er sich durch den Prozess Mediation bewegen Ablauf IM Ablauf (0) 0
Leitsatz 4559 Wenn es darum geht, eine Lösung für einen Widerspruch zu suchen, ist die Mediation das angesagte Verfahren. Wenn es darum geht, eine Lösung (Position) durchzusetzen, ist das Gerichtsverfahren am besten geeignet. Verfahren IM Verfahrenskriterien (0) 0
Leitsatz 4447 Der komplexe Steuerungsprozess, der das Prozessverhalten mit den Verfahrensoptionen und dem Konfliktverhalten in Einklang bringt, wird als DR-Management bezeichnet. Das Kürzel DR steht für Dispute Resolution. Bei der Mediation verdichtet sich das DR-Management zum Mediationsmanagement Management IM Praxis (0) 0
Leitsatz 4445 In der Mediation sollten die Gefühle angesprochen und thematisiert werden, damit eine Regelung getroffen werden kann, die es erlaubt, den Lebensabschnitt zu beenden. Scheidung IM Familienmediation (0) 0
Leitsatz 4444 Bei der Scheidung geht es um die Auflösung von Abhängigkeiten und die Wiedererlangung der persönlichen Autonomie und Individualität. Scheidung IM Familienmediation (0) 0
Leitsatz 4443 Die Scheidung setzt sich aus mehreren Trennungs- und Scheidungsprozessen zusammen, die nicht immer parallel laufen. Manchmal stören sie einander und erschweren den Gesamtprozess Scheidung IM Familienmediation (0) 0
Leitsatz 4438 Wer nicht gegen, sondern mit der Dynamik des Konfliktes arbeitet, nutzt dessen Energie, um sie für einen konstruktiven Aufbau zu verwenden. Konfliktarbeit IM Konfliktarbeit (0) 0
Leitsatz 4437 Die korrekte Konflikteinschätzung spielt eine entscheidende Rolle für die Frage der Konfliktbeilegung. Konfliktarbeit IM Konfliktarbeit (0) 0
Leitsatz 4436 Bei der Konfliktanalyse geht es um die Frage, wer mit wem über welchen Konflikt zu reden hat. Die Faustregel lautet: so wenig Mensch und so wenig Konflikt wie möglich Konfliktarbeit IM Konfliktarbeit (0) 0
Leitsatz 4434 Wer den Konflikt nicht kennt kann ihn nicht bearbeiten, geschweige denn beilegen. Konfliktarbeit IM Konfliktarbeit (0) 0
Leitsatz 4411 Der Fokus des Mediators ist stets auf den Prozess gerichtet! Die wichtigste Frage für den Mediator ist also: Welche prozessualen Schritte haben sich bereits verwirklicht? Wo stehen wir gerade in dem Prozess? Was muss geschehen, damit die Parteien den nächsten vom Prozess geforderten Erkenntnisschritt vollziehen können? Fallbearbeitung IM Verfahren (0) 0
Leitsatz 4408

Statt Gesprächsregeln vorzugeben, sollte der Mediator die Notwendigkeit der Einführung von Gesprächsregeln hinterfragen und den Parteien die Entscheidung überlassen, ob und gegebenenfalls welche Gesprächsregeln einzuführen sind.

Gesprächsregeln IM Steuerung (0) 0
Leitsatz 4407

Der Grundsatz der Indetermination besagt, dass der Mediator nicht nur keine Entscheidungen trifft, sondern dass er sich darüber hinaus jeglicher bestimmender (meinungsbildender) Einflussnahmen auf die Lösungsfindung enthält.

Indetermination IM Grundsätze (0) 0
Leitsatz 4406 Menschen öffnen sich im Gespräch, wenn sie das Gefühl haben, dass ihnen vorurteilsfrei zugehört wird und dass sie und ihre Gedanken strategisch nicht missbraucht werden. Indetermination IM Grundsätze (0) 0
Leitsatz 4403

Die Regeln der Mediation betreffen die Struktur, den Ablauf und die Prinzipien der Mediation. Die Gesprächsregeln sollen sicherstellen, dass sich die Regeln der Mediation im Gespräch verwirklichen.

Gesprächsregeln IM Verfahren (0) 0
Leitsatz 4395 Das Recht ignoriert den Nutzen. Die Mediation stellt den Nutzen in den Vordergrund. Abgrenzung IM Recht (0) 0
Leitsatz 4393 Das (Anwendungs-)Recht ist ein Weniger zur Mediation und deshalb nur ein Bestandteil der Mediation Recht IM
Allgemein
Anwendungsrecht (0) 0
Leitsatz 4392 Nicht jeder Fehler führt zur Haftung. Nur Fehler, die als Pflichtverletzungen einzustufen sind, lösen einen Anspruch aus! Recht IM
Allgemein
Haftung (0) 0
Leitsatz 4391 Wenn die Mediation gestärkt werden soll, müssen die Regeln dazu beitragen, dass sich ihr Charakter verwirklicht. Das ist der Grund, warum die Wesenhaftigkeit der Mediation stets eine Interpretationshilfe bei der Auslegung oder Einführung von Vorschriften über die Mediation sein muss! Recht IM Wesen (0) 0
Leitsatz 4389 Es gibt zwingendes (stets zu beachtendes) und dispositives (abänderbares) Recht. Das dispositive Recht stellt Rechtsfolgen für den Fall zur Verfügung, dass sich die Parteien selbst nicht einigen können. Abgrenzung IM
Allgemein
Recht (0) 0
Leitsatz 4387 Je mehr ich verstehe, umso mehr kann ich vermitteln! Mediatorenwahl IM Verstehen (0) 0
Leitsatz 4164 Damit sich die Parteien von der vorgegebenen juristischen Lösung zunächst befreien können, ist es wichtig, dass bei der Lösungsfindung das juristische Denken zunächst außen vor bleibt. Das Recht in der Mediation darf die Lösung prüfen und die rechtliche Lösung gegenüberstellen, aber nicht in die Lösung führen. Abgrenzung IM Recht (0) 0
Leitsatz 4362 Das Bild, das sich die Menschen von der Wirklichkeit machen, ist immer durch deren Eindrücke, deren Persönlichkeit und deren Geisteszustand geprägt. Wahrheit IM
Allgemein
Wahrnehmung (0) 0
Leitsatz 4361 Da uns eine Wahrnehmung über die Unvollständigkeit der Wahrnehmung fehlt, müssen wir uns auf andere Weise eine Klarheit darüber verschaffen, welche Wahrnehmung fehlt oder fehlerhaft ist. Wahrheit IM
Allgemein
Verstehen (0) 0
Leitsatz 4360 Mediation verstehen heißt, einen Plan davon zu bekommen, was wie in der Mediation funktioniert und sie wie auf den Prozess auswirkt. Studienanleitung IM Ausbildung (0) 0
Leitsatz 4355 Solange der Gesetzgeber dazu keine Regelung trifft, steht es den Instituten frei, ob sie sich überhaupt von irgend jemandem akkreditieren lassen wollen oder nicht. Ausbildungszertifikate IM
Allgemein
Ausbildung (0) 0
Leitsatz 4354 Auch wenn der Ausbilder akkreditiert ist, besagt das nichts über die Leistung des Mediators im Einzelfall und auch nichts darüber aus, ob er sich an das hält, was er gelernt hat. Ausbildungszertifikate IM Ausbildung (0) 0
Leitsatz 4353 Der zertifizierte Mediator ist KEINE Produktkennzeichnung für die Mediation! Ausbildungszertifikate IM
Allgemein
Dienstleistung (0) 0
Leitsatz 4352 Bescheinigt werden kann lediglich die erfolgreiche Teilnahme an der Ausbildung zum Mediator, nach den Qualitätsmerkmalen eines Trägers oder zum zertifizierten Mediator! Wer einen Ausbildungszusatz in die Berufsbezeichnung mit aufnimmt (z.B. "Mediator (XY)"), riskiert, dass damit die Standards des zur Zertifizierung berechtigenden Verbandes Vertragsbestandteil seiner Mediationen werden. Ausbildungszertifikate IM
Allgemein
Dienstleistung (0) 0
Leitsatz 4349 Der Konflikt macht nicht vor Fachdisziplinen halt. Deshalb ist die Ausbildung zu einem Generalmediator (Vollausbildung), der lernt, mit allen Konflikten umzugehen, eine zwingende Voraussetzung für eine berufliche Verwendung der Mediation. Entscheidungshilfe IM Ausbildung (0) 0
Leitsatz 4344 Die eigentliche Herausforderung einer Ausbildung in Mediation besteht darin, einen inneren Transfer zu ermöglichen, bei dem der Auszubildende sich im Denken der Mediation wiederfindet (sodass er sie verinnerlichen kann) und seine eigenen Ressourcen (nach den Anforderungen des Verstehensprozesses) darauf einzurichten weiß. ZMediatAusbV-§2 IM Ausbildung (0) 0
Leitsatz 4343 Die Ausbildung zum zertifizierten Mediator ist eine Aus- und keine Weiterbildung! ZMediatAusbV-§2 IM Ausbildung (0) 0
Leitsatz 4332 Nur wer sich der Komplexität der Mediation stellt, kann sie bewältigen und nur wer sich der Komplexität des Falles stellt, kann auch diesen bewältigen. Komplexität IM Mediation (0) 0
Leitsatz 4309 Immer wenn das Votum (Interesse) der Kinder eine entscheidende Rolle spielt, sollte der Mediator die Rolle und Bedeutung der Kindessicht herausstellen. Er mag die Parteien daran erinnern, dass er kein Entscheider ist und keine Beweiswürdigung vornimmt. Kinder IM Parteien (0) 0
Leitsatz 4308 Der Mediator muss genau prüfen ob und inwieweit Kinder in den Konflikt von Eltern einbezogen sind oder nicht. Er sollte über die Einschätzung ein Einvernehmen mit den Eltern herstellen. Kinder IM Familienmediation (0) 0
Leitsatz 4307 Lediglich in der Rolle als Zeugen oder Beobachter sind Kinder sogenannte Dritte i.S.d. Mediationsgesetzes. Kinder IM
Allgemein
Parteien (0) 0
Leitsatz 4300 Wenn die Mediation eine Vermittlung ist, dann ist das Verstehen die Kompetenz, die den Mediator auszeichnet. Je mehr er versteht, umso mehr kann er vermitteln! Beruf IM Kompetenz (0) 0
Leitsatz 4298 Die Verordnungsermächtigung des § 6 MediationsG ermächtigt nicht dazu, ein behördliches Zulassungssystem oder eine behördliche Kontrolle der Ausbildung einzurichten. Bis dahin gibt es keine staatliche Ausbildung zum Mediator. ZMediatAusbV IM
Allgemein
Mediator (0) 0
Leitsatz 4294 Verfahren, Methode und Techniken stehen in einem hierarchischen Abhängigkeitsverhältnis, wobei sich die Techniken an den Methoden ausrichten und die Methoden am Verfahren. Methoden IM Methodik (0) 0
Leitsatz 4293 Interventionen in der Mediation sind Maßnahmen, die der Mediator ergreifen kann, um den mit dem Verfahren zu verfolgenden Zweck zu verwirklichen oder zu unterstützen Methodik IM
Allgemein
Interventionen (0) 0
Leitsatz 4292 Wenn die Techniken die Werkzeuge sind, dann beschreiben die Methoden die Werkzeugverwendung! Das Verfahren bildet den Rahmen und gibt die Ausrichtung für die Methoden vor. Methodik IM Methodik (0) 0
Leitsatz 4291 Wenn die Mediation als ein Verfahren (im Sinne des Mediationsgesetzes) zum Einsatz kommt, ist das Mediationsgesetz anwendbar. Wenn die Mediation (lediglich) als Methode angewendet wird ist das Mediationsgesetz NICHT einschlägig! Methodik IM
Allgemein
Mediation (0) 0
Leitsatz 4290 Es ist wichtig darauf zu achten, dass der Gesetzgeber die Parteien und die Teilnehmer in einer Mediation NICHT unter Schweigepflicht gesetzt hat. Dies hat der Mediator gegebenenfalls mit dem Mediationsvertrag oder der Mediationsdurchführungsvereinbarung nachzuholen Anwälte IM
Allgemein
Grundsätze (0) 0
Leitsatz 4289 Der Mediator ist stets verpflichtet, die Rolle eventuell zu beteiligender Anwälte zu klären! Anwälte IM
Allgemein
Parteien (0) 0
Leitsatz 4285 Wenn Mediator ein Beruf ist, lautet die korrekte Berufsbezeichnung eines als Mediator auftretenden Anwaltes Mediator, wenn er professionell Mediationen anbietet. Anwaltsmediator IM
Allgemein
Berufsrecht (0) 0
Leitsatz 4288 Ein Anwalt wird entweder als Rechtsanwalt oder als Mediator tätig und nicht sowohl als Rechtsanwalt wie als Mediator. Anwaltsmediator IM
Allgemein
Berufsrecht (0) 0
Leitsatz 4287 Der Mediator arbeitet die Interessen heraus und befähigt die Medianden, ihre Interessen selbst wahrzunehmen. Anwaltsmediator Verfahren (0) 0
Leitsatz 4286 Das Mediationsgesetz gilt für alle Mediatoren in gleicher Weise und ist ein vorrangiges Gesetz (Lex specialis), das auch für Rechtsanwälte gilt. Anwaltsmediator IM
Allgemein
Berufsrecht (0) 0
Leitsatz 4284 Eine Mediation kann keine parteiliche Rechtsberatung ersetzen! Anwaltsmediator IM
Allgemein
(0) 0
Leitsatz 4277 Die Mediation ist ein Verfahren, bei dem sich Verfahrensfehler nicht auf das rechtliche Ergebnis auswirken! Vereinbarungen IM
Allgemein
Recht (0) 0
Leitsatz 4276 Konsens ist das Ziel, aber auch der Weg! Vereinbarungen IM (0) 0
Leitsatz 4252 Wenn die gefundene (herbeigeführte) Lösung keinen beiderseitigen (situationsabhängigen) Nutzen einbringt (also weder vorteilhaft noch nachhaltig ist), ist die darüber herbeigeführte Lösung nicht mehr als ein (beliebiger) Vergleich, der die Frage aufwirft, wo sich in der Verhandlung die Mediation verwirklicht hat. Ziel IM Ziel und Zweck (0) 0
Leitsatz 4244 Jeder Fall eignet sich für die Mediation, wenn es darum geht, einen Widerspruch aufzulösen, um ein noch besseres Ergebnis zu finden, in dem sich alle Seiten des Widerspruchs wiederfinden Fallübersicht IM (0) 0
Leitsatz 4241 Die Themen sollten angeben, WAS (genau) zu regeln ist, damit deutlich wird WELCHER Konflikt beigelegt werden kann (soll). Themen IM Konfliktarbeit (0) 0
Leitsatz 4243 Der Mediator muss in jeder Lage des Verfahrens sagen können, welches Thema in welcher Phase bearbeitet wird Themen IM
Allgemein
Verfahren (0) 0
Leitsatz 4242 Der Verstehensgegenstand in der Mediation ist motiv- und konfliktorientiert! Themen IM Verfahren (0) 0
Leitsatz 4240 Der Mediationsgegenstand ist immer nutzenorientiert! Themen IM Ziel und Zweck (0) 0
Leitsatz 4239 Der Gegenstand des Streites wird (in der Mediation) immer auf den Nutzen ausgerichtet! Themen IM Ziel und Zweck (0) 0
Leitsatz 4223 Die Verstehensvermittlung erstreckt sich auf alles, was die Parteien verstehen müssen, damit sie sich am Ende ein Angebot unterbreiten können mit dem sie einvernehmlich den Konflikt beilegen. Vermitteln IM Vermitteln (0) 0
Leitsatz 4221 Die Persönlichkeit des Mediators definiert sich nicht über die Ausbildung. Sie ist allenfalls ein Indikator dafür. Die Persönlichkeit zeigt sich an der Art des Denkens und wie der Mediator mit sich und seinen Mitmenschen umgeht Mediatorenprofil IM Kompetenz (0) 0
Leitsatz 4220 Kompetenz ist die Fähigkeit und Fertigkeit zur Durchführung einer Mediation Mediatorenprofil IM Kompetenz (0) 0
Leitsatz 4210 Die Mediation kennt keinen Gewinner. Sie kennt nur einen Gewinn! Ziel IM Strategie (0) 0
Leitsatz 4209 Das Thema ist NICHT Teil der Zielvereinbarung. Es wird zwar darauf bezogen, hat aber einen eigenen Stellenwert in der Mediation Ziel IM Ablauf (0) 0
Leitsatz 4208 Das auf den Nutzen ausgerichtete Ziel macht die Mediation zu einem nutzenorientierten Verfahren. Ziel IM (0) 0
Leitsatz 4207 Mediation ist Suche nicht das Durchsetzen einer Lösung mit anderen Mitteln Ziel IM Strategie (0) 0
Leitsatz 4206 Nur ein gemeinsames Ziel erlaubt einen gemeinsamen Weg. Deshalb ist es wichtig, dass sich die Parteien das gemeinsame Ziel setzen, eine Lösung zu finden. Damit wird der Weg des (gemeinsamen) Suchens ermöglicht! Ziel IM Strategie (0) 0
Leitsatz 4205 Die Mediation ist immer geeignet, wenn es darum geht, einen Weg zu finden, wie sich ein (unlösbarer) Widerspruch überwinden lässt. Das Ziel beschreibt den Zustand nach seiner Überwindung Ziel IM Strategie (0) 0
Leitsatz 4204 Die Mediation ist ein SUCHSPIEL (im spieltheoretischen Sinn), das am besten mit einem Puzzle zu vergleichen ist Ziel IM Strategie (0) 0
Leitsatz 4203 Nur wer ein gemeinsames Ziel verfolgt, kann einen gemeinsamen Weg gehen. Ziel IM Ziel und Zweck (0) 0
Leitsatz 4194 Das Reframing selbst ist nicht wirklich eine Umdeutung. Es führt aber zu einer. Reframing IM Kommunikation (0) 0
Leitsatz 4186 Die Ausbildung muss einen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung leisten Ausbildung IM
Allgemein
Kompetenz (0) 0
Leitsatz 4185 Mediator und Parteien sitzen alle in einem Boot. Jeder hat eine Aufgabe und muss darauf achten, dass das Boot nicht kentert Ausbildung IM Kompetenz (0) 0
Leitsatz 4184 Je mehr Erkenntnisse gewonnen werden, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, ein passendes Ergebnis zu finden! Ausbildung IM Kompetenz (0) 0
Leitsatz 4183 Je mehr der Mediator versteht, umso mehr kann er vermitteln! Ausbildung IM Kompetenz (0) 0
Leitsatz 4180 Auf einen Nenner gebracht bemisst sich die Kompetenz des Mediators an seiner Fähigkeit zu Verstehen, das Verstandene zu vermitteln und in den Erkenntnisprozess der Mediation einzubeziehen Mediationskompetenz IM Kompetenz (0) 0
Leitsatz 4179 Das mediative Know how kann also als das Wissen beschrieben werden, wie sich die Kompetenz der Verstehensvermittlung in der Logik des Mediierens verwirklicht Mediationskompetenz IM Kompetenz (0) 0
Leitsatz 4178 Weil die Mediation eine Vermittlung ist, beschreibt die mediative Kompetenz das zum Verstehen und zur Verstehensvermittlung notwendige Wissen und die Fertigkeiten, den zur parteiseitigen Lösungsfindung notwendigen Erkenntnisprozess bedarfsabhängig und nachvollziehbar zu verwirklichen Mediationskompetenz IM Kompetenz (0) 0
Leitsatz 4176 Mit Ausnahme des Güterichterverfahrens ist eine direkte Verweisung in die Mediation nicht möglich! Verweisung IM
Allgemein
Justiz (0) 0
Leitsatz 4167 Eine Rechtsberatung ist für den Mediator nicht nur erlaubt, sondern notwendig und zulässig, wo es um die Anwendung und Durchführung des Verfahrens geht. Sie ist auch für Anwälte nicht erlaubt, wenn sie zur Herbeiführung der Lösung benutzt wird. Sie ist erlaubt und gegebenenfalls notwendig, wo es um die Sicherung und Wirksamkeit der gefundenen Lösung geht Abgrenzung IM Mediationsrecht (0) 0
Leitsatz 4166 Alles was nicht verboten ist, ist erlaubt! Abgrenzung IM
Allgemein
Anwendungsrecht (0) 0
Leitsatz 4165 Das Herausarbeiten einer Lösungsalternative ist, wenn parteiliche Interessen dabei eine Rolle spielen, wieder eine Angelegenheit der Parteiberatung, also dem Mediator verwehrt. Abgrenzung IM
Allgemein
Recht (0) 0
Leitsatz 4163 Der Mediator muss sich im Klaren darüber sein, dass das Recht optional eine alternative Lösung herbeiführen kann und dass das Ergebnis am Recht zu messen ist! Abgrenzung IM
Allgemein
Recht (0) 0
Leitsatz 4133 Eine einheitliche und übereinstimmend verstandene Terminologie ist der Garant für ein solides Fundament der Mediation! Terminologie IM (0) 0
Leitsatz 4122 Nur wer ein gemeinsames Ziel hat, kann einen gemeinsamen Weg gehen! Zielvereinbarung IM
Allgemein
Grundsätze (0) 0
Leitsatz 4121 Entscheidend ist nicht die Verpackung (der Rahmen), sondern der Inhalt (was drin ist). Rahmen IM Wesen (0) 0
Leitsatz 4120 Die Mediation ist ein Verfahren das die informelle Kommunikation ermöglichen soll und auf einer informellen Kommunikation basiert. Gesprächsführung IM Wesen (0) 0
Leitsatz 4119 Ohne miteinander zu reden ist es schwierig, ein Einvernehmen herzustellen. Ohne ein Einvernehmen ist es schwierig eine Entscheidung herbeizuführen, die von beiden Seiten akzeptiert werden kann. Ohne dass beide Seiten die Entscheidung akzeptieren, wird es schwierig sein, eine Lösung zu realisieren. Gesprächsführung IM
Allgemein
Voraussetzung (0) 0
Leitsatz 4114 Der Mediator, oder besser gesagt: die Mediation, leisten Erkenntnishilfe, indem die Gedanken wie Bausteine einer auf den anderen aufgesetzt werden. Verschiedene, selbst inkompatible Denkperspektiven werden möglich, indem sie in eine sequentielle Folge gebracht werden. Mediationstheorie IM Mediationstheorie (0) 0
Leitsatz 4113 Wenn die Parteien die Lösung finden sollen, brauchen SIE (also die Parteien) neue Erkenntnisse, die ihnen dazu verhelfen Mediationstheorie IM Mediationstheorie (0) 0
Leitsatz 4112 Die Mediation ist ein verstehensbasiertes Verfahren. Sie kann als ein gedanklicher Prozess verstanden werden, der mittels der Reflexion Erkenntnisse aufgreift, generiert und zusammenführt, sodass die Parteien einen Erkenntnisgewinn erzielen, der es ihnen erlaubt, die Lösung zu finden Mediationstheorie IM Mediationstheorie (0) 0
Leitsatz 4111 Erst die Kenntnis über die Steuerung der Zusammenhänge und ihre Verwirklichung im konkreten Fall ergibt das, was eine Mediation ausmacht Mediationstheorie IM Mediationstheorie (0) 0
Leitsatz 4103 Um die Mediation zu begreifen, muss ihre innere Logik verstanden und das Zusammenspiel ihrer Elemente durchschaut werden Komplexität IM (0) 0
Leitsatz 4102 Die Mediation kann den Fall (Konflikt) in seiner gesamten Komplexität abwickeln und ist selbst dementsprechend komplex Komplexität IM (1) 0
Leitsatz 4101 Die Bewältigung der Komplexität beginnt also damit, dass sie erkannt, eingestanden und akzeptiert wird Komplexität IM (1) 0
Leitsatz 4099 Der Konflikt ignoriert fachliche Grenzen! Fachmediationen IM Fachmediation (1) 0
Leitsatz 4098 Konflikte sind nicht auf eine reine Fachbehandlung zu reduzieren. Bei Fachmediationen ist deshalb stets zu prüfen, ob sie eine Erweiterung zur Mediation oder eine Einschränkung darstellen Fachmediationen IM
Allgemein
Fachmediation (0) 0
Leitsatz 4097 Die Interdisziplinarität ist ein Wesensmerkmal der Mediation, weil es schwer fallen würde, die Mediation nur aus einer Disziplin heraus zu beschreiben Fachmediationen IM
Allgemein
Fachmediation (1) 0
Leitsatz 4083 Wenn die Mediation scheitert, kann der Krieg unbeeinträchtigt fortgesetzt werden. In den Fällen muss der Mediator darauf achten, dass die Mediation die Streitpositionen im Falle ihres Scheiterns nicht beeinträchtigt. Startprobleme IM
Allgemein
Strategie (0) 0
Leitsatz 4081 Leidenschaften reduzieren die Intelligenz Querulanten Allgemein Konfliktverhalten (0) 0
Leitsatz 4043 Pauschale Werbeaussagen ergeben keine wirklichen Entscheidungshilfen. Sie verwenden Allgemeinplätze ohne Anhaltspunkte zu geben, wann und warum die Mediation anderen Verfahren vorzuziehen ist Marketing IM
Allgemein
Marketing (0) 0
Leitsatz 4042 Wer keinen Konflikt hat, wird keine Konfliktdienstleistung in Anspruch nehmen. Marketing IM
Allgemein
Marketing (0) 0
Leitsatz 4025 Wenn Sie an der Mediation teilnehmen tun Sie sich selbst einen Gefallen, nicht dem Gegner! Das Ziel der Mediation ist, den für jede Partei maximalen Nutzen herauszuarbeiten und mit anderen, möglichen Alternativen zu vergleichen. Start-Mediand Ziel und Zweck (0) 0
Leitsatz 3931

Die Parameter des Verfahrenskriteriums Zielsetzung sind:

  1. die Entscheidung einer Rechtsfrage
  2. die Entscheidung über die Wahl einer Lösung
  3. das Finden einer konsensualen Lösung
Ziele IM Ziel und Zweck (0) 0
Leitsatz 3923 Wer das Denken der Mediation nicht versteht, kann sie nicht wirklich anwenden! Mediation ist anders IM (0) 0
Leitsatz 3924 Die Definition in §1 Mediationsgesetz enthält sowohl Eigenschaftsmerkmale wie Bedingungen zu ihrer Verwirklichung. Die Korrelation von Eigenschaften und Bedingungen begründet ein Abhängigkeitsverhältnis, bei dem sich die Bedingungen an den Eigenschaftsmerkmalen orientieren Mediation ist anders IM (0) 0
Leitsatz 3922 Die Mediation verwirklicht sich, indem verschiedene Denkweisen ineinandergreifen! Gedanken IM (1) 0
Leitsatz 3921 An der Andersartigkeit des Denkens lässt sich erkennen, ob und inwieweit ein Mensch das mediative Denken verinnerlicht hat. Wenn er es verinnerlicht hat, geht er mit Streit, Lösungen, Bewertungen und Argumenten anders um! Mediation ist anders IM (0) 0
Leitsatz 3920 Je größer der Nutzen ist, den die Lösung einbringt, desto größer ist der Nutzen des Verfahrens. Der Nutzen des Verfahrens und der Nutzen der Lösung sind auseinanderzuhalten, damit eine Kosten-Nutzenabwägung möglich wird. Dabei entsprechen die Kosten dem Aufwand, der sich im Nutzen des Verfahrens ausdrücken lässt. Vorteile IM Verfahren