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Lexikon - Glossar

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Das Lexikon zur Fixierung von Fachbegriffen. Verwendung in:

Glossar Fachwörterbuch (allgemein) Fachwörterbuch (differenziert) Fachwörterbuch (gesamt)

Einträge 557

ID Begriff Definition Fundstelle Fachbegriff Zuordnung
12291 Mindeststandard Es ist das wesentliche Ziel der Ausbildungsverordnung zur Qualitätssicherung und Markttransparenz Mindeststandards für die Ausbildung von zertifizierten Mediatoren festzulegen, die für das Führen der Bezeichnung zertifizierter Mediator erfüllt sein müssen. Anzeigen Nein
12290 Streitinstanz Die Verfahren zur Konflikt- oder Streitbeilegung lassen sich nach dem Rang der beteiligten Helfersysteme einteilen. Der Rang des Verfahrens wird dann analog zur Konflikteskalation in Streitinstanzen eingeteilt. Zu unterscheiden sind die monadische, die dyadische und die triadische Instanz. Anzeigen Ja integrierte Mediation
12289 Qualitätsdiskussion Auseinandersetzung über Fragen der Qualität der Mediation. Um die Qualitätsdiskussion besser einordnen zu können, wird zwischen der Ausbildungsqualität und der Ausführungsqualität unterschieden. Anzeigen Nein integrierte Mediation
12288 Ausbildungsqualität Die Qualität der Mediationsausbildung betrifft die Messbarkeit und Effizienz der zur optimalen Durchführungskompetenz führenden Mediationsausbildung. Die Ausbildungsqualität wird von der Ausführungsqualität unterschieden. Anzeigen Nein integrierte Mediation
446 Qualität Die Qualität der Mediation beschreibt, wie das optimalste Ergebnis mit geringstem Aufwand bei vorgegebenen Arbeitsbedingungen zuverlässig zu erzielen ist. Um die Qualität korrekt einschätzen zu können, wird hier zwischen der Ausübungsqualität und der Ausbildungsqualität unterschieden. Anzeigen Nein integrierte Mediation
12287 Ausführungsqualität Die Qualität der Mediationsdurchführung betrifft die Messbarkeit und Effizienz der Mediationsleistung. Anzeigen Nein integrierte Mediation
12281 Mediatorenkammer Berufskammern sollen die die Selbstverwaltung innerhalb einer Berufsgruppe sicherstellen. Kammern sind hoheitlich eingerichtet und unterliegen dem öffentlichen Recht. Eine Berufskammer für Mediatoren gibt es jedoch nicht. Einige Verbände verstehen sich als Berufsverbände und nehmen die Aufgaben einer Kammer wahr. Anzeigen Nein
12279 Systematik Eine die planmäßige Einordnung in abstrakte Klassen. Für die Mediation werden verschiedene Systematiken zur Verfügung gestellt. Sie sollen dazu beitragen, die Vielfalt der Werkzeuge zu erfassen und zu kategorisieren. Anzeigen Nein
12249 Indetermination Die Indetermination beschreibt das Phänomen und die Voraussetzungen zur Nichtbeeinflussbarkeit des Mediators. Es handelt sich um ein Prinzip der Mediation das über den Grundsatz der fehlenden Entscheidungsbefugnis hinausgeht. Die Indetermination Ist ausschlaggebend für das typische Kommunikationsmodell der Mediation. Anzeigen Ja integrierte Mediation
12250 Nichtbeeinflussbarkeit Die Nichtbeeinflussbarkeit ist ein Effekt der Indetermination (siehe Indetermination). Der Mediator bewegt sich in einer Rolle, in der es keinen Sinn macht seine Entscheidung oder Meinuing zu beeinflussen. Anzeigen Nein
12248 Meinungsmacht Der Schlichter soll Lösungen herbeiführen. Damit das gelingt, macht er sich Gedanken über die Lösung und bildet dazu eine möglichst überzeugende Meinung. Die Parteien sollen sich nicht nur an der Meinung orientieren. Sie werden auch versuchen, die Meinung zu ihren Gunsten zu beeinflussen. In der Schlichtung spielt die Einschätzung des Schlichters eine wichtige Rolle zur Meinungsbildung. Sein Einfluss als Meinungsmacht bezeichnet. Anzeigen Ja integrierte Mediation
12240 Konfliktvermittlung Vermittlung (Ausgleich von Gegensätzen) im Konflikt. Siehe auch Konfliktvermittlungsverfahren. Anzeigen Nein
12239 Streitvermittlung Vermittlung (Ausgleich von Gegensätzen) im Streit. Siehe auch Streitvermittlungsverfahren. Anzeigen Nein
1984 Autonomisierung Der Begriff Autonomisierung kommt aus der Regelungstechnik. Er beschreibt aber auch genau, worum es bei der Trennung geht. In der Regelungstechnik ist die Autonomisierung ein Verfahren, durch das eine gegenseitige Beeinflussung (der Regelkreise) beseitigt werden soll. Anzeigen Nein
12220 Versöhnung Das deutsche Wort "Versöhnung" leitet sich von Sühne/sühnen ab. Wer Sühne tut, leistet eine Wiedergutmachung für Schäden und Verletzungen. Die Versöhnung kann ganz unterschiedlich ausgeprägt sein. Sie geht weit über eine materielle Entschädigung hinaus und spielt in der Mediation eine wichtige Rolle. Anzeigen Nein
12183 Denkhindernisse Hindernisse, die dem mediativen Denken (dem Denken an eine konstruktive Lösung im Streit) im Wege stehen. Es ist die Aufgabe des Mediators, den Parteien zu helfen, die Hindernisse zu überwinden. Anzeigen Nein integrierte Mediation
12161 Mediationssytematik Systematische Erfassung und Klassifizierung der unterschiedlichen Erscheinungsformen der Mediation. Anzeigen Ja integrierte Mediation
12160 Verfahrenssystematik Systematische Erfassung und Gegenüberstellung der Streit- und Konfliktbeilegungsverfahren. Anzeigen Ja integrierte Mediation
12154 Information Die Information bildet den kleinsten Baustein in der Mediation, aus dem sich die zur Lösung führenden Gedanken herleiten und bilden lassen. Wie die Informationen in Gedanken zusammenzuführen sind, ergibt sich aus der Mediationslogik. Anzeigen Ja integrierte Mediation
12153 Container Der Begriff wird synonym für das Verfahren genutzt. Siehe Containertheorie. Anzeigen Ja integrierte Mediation
2743 Containertheorie Die Containertheorie erlaubt sowohl eine juristische wie eine psychologische Sicht auf das Verfahren. Die juristische Sicht ergibt den rahmen, die psychologische Sicht führt in die Methode. Die Containertheorie beschreibt, was wie zusammenpasst. Anzeigen Ja integrierte Mediation
12152 Techniken Techniken sind die Werkzeuge zur Umsetzung der Methoden. Siehe auch mediative Techniken. Anzeigen Ja
12150 Kosteneisberg Damit werden die erheblichen, nicht sichtbaren (und nicht bilanzierten) Konfliktkosten im Unternehmen angesprochen. Der Begriff verdeutlicht, dass es sich um einen erheblichen Kostenfaktor handelt, der unter der Wasseroberfläche verborgen ist und nicht beziffert werden kann. Anzeigen Nein
12149 Eigenkosten Eigenkosten sind die nicht an Dritte zu zahlenden Aufwendungen zur Beilegung eines Konfliktes. Die Eigenkosten sind gegen die Konfliktkosten abzugrenzen und teilweise mit ihnen identisch. Anzeigen Nein
12146 gelingende Mediation Der Begriff wird in der Fachwelt häufig gebraucht. Er steht für eine erfolgreiche Mediation. Anzeigen Nein
12144 Energieerhaltungssatz Der Energieerhaltungssatz besagt, dass sich die Gesamtenergie in einem abgeschlossenen System nicht ändert. Sie kann jedoch zwischen verschiedenen Energieformen umgewandelt werden. In der Mediation wird der Energieerhaltungssatz analogisiert, um den Umgang und die Wirkung der Konfliktdynamik (die ja auch eine Energie darstellt) anschaulich zu erklären. Anzeigen Nein
12139 Erfolg Erfolg ist das Erreichen von Zielen. Um den Erfolg in der Mediation feststellen zu können, ist es also von ausschlaggebender Bedeutung, ihr Ziel genau festzulegen (1.Phase) und die Kriterien für den Erfolg zu definieren (3.Phase). Anzeigen Nein Mediation allgemein
12137 Konfliktmanager Wer für die Bewältigung, Vermeidung oder Bearbeitung von Konflikten zuständig ist. Anzeigen Nein
11829 Nurmediator Eine Bezeichnung für einen Mediator, der ausschließlich die Mediation als Dienstleistung anbietet ohne Bezug zum Grundberuf (wie z.B. Anwaltsmediator) Anzeigen Nein integrierte Mediation
12109 lösungsorientierte Gutachten Üblicherweise ist ein Gutachten analytisch aufgebaut. In der forensischen Praxis, besonders in den Familiensachen hat sich ein Gutachtenstil verbreitet, der nicht nur eine Problemanalyse herbeiführt, sondern auch versucht, die Parteien einer (konsensualen) Lösung zuzuführen. Anzeigen Nein
12106 Schmerzmediator Körpereigene Substanzen, die chemische Reize auslösen und als Schmerz empfunden werden. Anzeigen Nein
12105 stoischer Mediator Ein persönlicher Mediationsstil Anzeigen Ja
12104 führender Mediator Ein persönlicher Mediationsstil Anzeigen Ja
12103 Muscle Mediator Ein persönlicher Mediationsstil Anzeigen Ja
12102 direktiver Mediator Ein persönlicher Mediationsstil Anzeigen Ja
12101 aktiver Mediator Ein persönlicher Mediationsstil Anzeigen Ja Mediation allgemein
12082 Berliner Modell Das Berliner Modell ist ein Konzept zur Eingewöhnung von Kindern in den Kindergarten. Das Projekt hat nichts mit der Mediation zu tun, gibt aber Anleitung, wie Vertrauen aufgebaut werden kann. Diese Anregungen können durchaus in einer Mediation verwertet werden. Anzeigen Nein
12068 Konfliktrisiken Vor der Überladung stehende Spannungen, die zu einem Kurzschluss führen können oder in denen sich ein Konflikt entlädt. Anzeigen Ja integrierte Mediation
1546 Konfliktfaktoren Die Stellschrauben einer Konfliktbearbeitung. Die Konfliktfaktoren beschreiben Merkmale, an denen sich Konfliktrisiken ausmachen lassen. Anzeigen Ja
11917 Trost Trost zielt darauf ab, ein Leid durch Teilnahme und Zuspruch zu lindern. (Duden) Im Trost verbirgt sich Empathie und Hoffnung. Die Mediation stellt beides auf einfühlsame Weise und unter Beachtung der Neutralität zur Verfügung. Anzeigen Nein integrierte Mediation
11907 Toxic Posi­ti­vity Die Neigung, allem eine gute Seite zuzuschreiben und sich (oder anderen) das Leben schön zu reden. Der Positivismus ist toxisch, weil er zur Selbstentfremdung führt. Er ist vom positiven Denken der Mediation zu unterscheiden. Anzeigen Nein
11807 Gelegenheitsfenster Das sogenannte Window of opportunity zeigt den richtigen Moment zum Handeln. Die Mediation verfolgt eine Logik, die den richtigen Moment zum Handeln anzeigt. Anzeigen Ja integrierte Mediation
11788 Sittenwidrigkeit §138 BGB besagt: Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt, ist nichtig. Demzufolge ist ein Mediationsvertrag (also eine Mediation), die ein sittenwidriges Ziel verfolgt, ist nichtig. Anzeigen Nein Mediation allgemein
11681 Energieerhaltungssatz Der Energieerhaltungssatz besagt, dass sich die Energie nicht erzeugen oder vernichten lässt. Sie kann lediglich zwischen verschiedenen Energieformen umgewandelt werden. Die Mediation macht sich das naturwissenschaftliche Prinzip zu Eigen, indem sie die Energie des Konfliktes in die Energie des (mediativen) Denkens umwandelt. Anzeigen Nein integrierte Mediation
11499 Mediationsnavigator Analog zum Konfliktnavigator ist der Mediationsnavigator ein Versuch, eine interaktive Führung durch den komplexen Prozess der Mediation anzubieten. Anzeigen Nein
11451 Mediationsvertrag Dienstleistungsvertrag zur Durchführung einer Mediation. Der Mediationsvertrag wird auch als Mediatorenvertrag bezeichnet, was ungenau ist, weil der Vertrag nicht zwingend mit den handelnden Mediatoren abgeschlossen werden muss. Die zwischen Mediator und Medianden zutreffende Vereinbarung über das Verfahren ist in der hier verwendeten Terminologie die Mediationsdurchführungsvereinbarung. Anzeigen Ja integrierte Mediation
11494 Mediationsvereinbarungen Mediationsvereinbarungen ist der Oberbegriff für die Vereinbarungen, die das Verfahren der Mediation regeln. Also der Mediationsvertrag, die Mediationsdurchführungsvereinbarung und die Mediationsabrede. Sie sind von der Abschlussvereinbarung zu unterscheiden, die zwar in dem Verfahren zustande kommt, nicht aber das Verfahren betrifft. Allerdings wird die Abschlussvereinbarung je nach Schule oft ebenfalls als Mediationsvereinbarung bezeichnet. Anzeigen Ja integrierte Mediation
11450 Mediationsvereinbarung Das Wort Mediationsvereinbarung wird oft synonym mit der Abschlussvereinbarung verwendet. Es ist vom Mediationsvertrag und der Mediationsdurchführungsvereinbarung abzugrenzen. Siehe auch die Überschneidungen mit dem Begriff Mediationsvereinbarungen. Anzeigen Ja Sonstige
11490 Verfahrensverbot Ein rechtlicher Hinderungsgrund zur Durchführung einer Mediation (z.B. gesetzliches Verbot). Das Verbot richtet sich gegen das Verfahren schlechthin (z.B. Sittenwidrigkeit), nicht gegen den eingesetzten Mediator. Deshalb wird zwischen dem Mediatoren- und dem Verfahrensverbot unterschieden. Beides wird in dem Begriff Mediationsverbot zusammengeführt. Anzeigen Ja integrierte Mediation
11489 Mediatorenverbot Ein rechtlicher Hinderungsgrund zur Durchführung einer Mediation (z.B. gesetzliches Verbot). Das Verbot richtet sich gegen den eingesetzten Mediator, nicht gegen die Mediation schlechthin. Deshalb wird zwischen dem Mediatoren- und dem Verfahrensverbot unterschieden. Anzeigen Ja integrierte Mediation
11488 Mediationsverbot Ein rechtlicher Hinderungsgrund zur Durchführung einer Mediation (z.B. gesetzliches Verbot) Anzeigen Ja integrierte Mediation
Mediation allgemein
11487 typisches Tatbestandsmerkmal Ein von Greger eingeführter Begriff, der eine Unterscheidung zwischen disponiblen und nicht disponiblen Tatbestandsmerkmalen in §1 Mediationsgesetz unterscheidet. Anzeigen Nein
11486 essentielles Tatbestandsmerkmal Ein von Greger eingeführter Begriff, der eine Unterscheidung zwischen disponiblen und nicht disponiblen Tatbestandsmerkmalen in §1 Mediationsgesetz unterscheidet. Anzeigen Nein
11485 Tatbestand Das den rechtlich zu untersuchenden Sachverhalt oder die zu befolgende Regel beschreibende Merkmal in einer Norm (Gesetz, Verordnung). Anzeigen Nein
11482 Pflicht Hier wird der Begriff als eine aus Rechtsgründen (wie z.B. der Mediationsvertrag) vorgegebene Handlung oder Unterlassung beschrieben. Die Pflicht wird von den Aufgaben abgegrenzt, die im Ermessen des Mediators liegen und zur Zweckerreichung erforderlich sind. Die Pflichten des Mediators werden im Pflichtenverzeichnis zusammengefasst. Anzeigen Ja integrierte Mediation
11477 Kritik Kritik ist die Äußerung einer prüfenden Beurteilung aber auch eine Bemängelung oder Beanstandung. Sie kann eine konstruktive und eine destruktive Absicht und Wirkung haben. Anzeigen Ja
11460 Bedürfnispyramide Die Bedürfnispyramide von Maslow stellt die menschlichen Bedürfnisse in einem hierarchischen Verhältnis dar. Anzeigen Nein
11458 Mediationsgegenstand Die dem Streitgegenstand entsprechende Festlegung des Verhandlungsgegenstandes in der Mediation Im juristischen Verfahren der Gegenstand der Sache, die zu verhandeln ist. Der Streitgegenstand ergibt sich aus dem Antrag und dem Sachverhalt. Anzeigen Nein
11457 Streitgegenstand Im juristischen Verfahren der Gegenstand der Sache, die zu verhandeln ist. Der Streitgegenstand ergibt sich aus dem Antrag und dem Sachverhalt. Anzeigen Nein
11456 Mediationskunst Die Mediationskunst beschreibt die Kunstfertigkeit im Umgang mit der Mediation oder das handwerklich (methodisch) geschickte Vorgehen in der Mediation. Anzeigen Nein
11452 Mediatorenvertrag Entspricht dem Mediationsvertrag (ist aber weniger differenziert) Anzeigen Ja Mediation allgemein
11446 5-Phasen Modell Die Mediation wird in Phasen eingeteilt. Das fünfphasige Modell bildet den Regelfall. Anzeigen Ja Mediation allgemein
11454 Mediationsabrede Ergänzende, prozessuale Vereinbarungen zur Mediationsdurchführungsvereinbarung. Anzeigen Ja integrierte Mediation
11453 Mediationsdurchführungsvereinbarung Im Gegensatz zum Mediationsvertrag, der das schuldrechtliche Vertragsverhältnis zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer (also z.B. Mediator und Medianden) regelt, legt die Mediationsdurchführungsvereinbarung die prozessrechtlichen Verhältnisse und Bedingungen fest. Anzeigen Ja integrierte Mediation
11447 3er-Schritt der Wahrnehmung Siehe Dreierschritt der Wahrnehmung Anzeigen Nein
11448 3er-Schritt der Entscheidung Siehe Dreierschritt der Entscheidung Anzeigen Nein
11444 emotionale Intelligenz Die emotionale Intelligenz beschreibt die Fähigkeit im Umgang mit Gefühlen. Dabei geht es um die korrekte Wahrnehmung der eigenen und der fremden Gefühle, ihr korrektes Verständnis und die Fähigkeit, die Gefühle zu beeinflussen. Anzeigen Nein
3216 AIDA-Prinzip AIDA ist eine Akronym, das die Phasen beschreibt, die ein potenzieller Kunde (Klient) durchlaufen muss, um sich letztendlich für den Auftrag (den Kauf) zu entscheiden. Die Abkürzung steht für Attention,(Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Wunsch), Action (Entschluss) Anzeigen Nein
11423 Gedankengang Der Gedankengang beschreibt einen gedanklichen Weg, der einer Logik folgt. Die Mediation beschreibt einen untypischen Gedankengang, der die Gedanken aus dem Problem heraus und nicht in das Problem hineinführt. Anzeigen Ja integrierte Mediation
11422 mediatives Denken Das mediative Denken ist ein anderes Denken, das die Gedanken aus dem Problem herausführt. Anzeigen Ja integrierte Mediation
11421 Strukturiertheit Die Strukturiertheit der Mediation stellt sich her, wenn sich die Struktur auf das Verfahren und den Fall erstreckt. Anzeigen Ja integrierte Mediation
11415 Zufriedenheit Innerliche Ausgeglichenheit, die es erlaubt, nichts anderes zu verlangen, als man hat. Die Zufriedenheit ist das erklärte Ziel, das die Mediation zu erreichen versucht. Anzeigen Ja integrierte Mediation
11353 Konfliktdiebstahl Mit diesem flapsig gemeinten Begriff wird darauf hingewiesen, dass der Partei ein Konflikt nicht abgenommen werden kann. Sie muss selbst die Verantwortung für den Konflikt übernehmen, wenn sie ihn los werden will. Das Helfersystem kann sie dabei unterstützen, mehr aber auch nicht. Der Begriff wurde von Trossen eingeführt, um die Bedeutung der Konfliktverantwortung der Parteien und die Rolle der Mediation herauszustellen. Anzeigen Nein
11346 Ausbildungslehrgang Der Begriff wird mit der Ausbildungsverordnung eingeführt, die zwischen dem Ausbildungslehrgang und der Supervision unterscheidet aber beides zur Ausbildung zählt. Anzeigen Ja Mediation allgemein
11342 Falldokumentation Dokumentation über eine durchgeführte Mediation. Die Dokumentation wird zu Ausbildungszwecken genutzt. Sie war im Entwurf der Ausbildungsverordnung vorgeschrieben und wurde durch die Supervision ersetzt. Anzeigen Ja Mediation allgemein
11011 Auseinandersetzung Eine Auseinandersetzung beschreibt die eingehende Beschäftigung mit einem Problem oder einem Konflikt. Sie ist vom Streit zu unterscheiden. Anzeigen Ja integrierte Mediation
115 Güterichter Richter, der für ein Güterichterverfahren abgestellt ist und in der Sache nicht entscheidungsbefugt ist. Der Güterichter führt eine Güteverhandlung durch und kann dabei die Methode(n) der Mediation verwenden. Anzeigen Ja
11110 Verständnis der Mediation Das Mediationsverständnis beschreibt die grundlegende Wesenhaftigkeit der Mediation. Siehe das Wesen der Mediation Anzeigen Ja integrierte Mediation
Mediation allgemein
1846 Mediationsphilosophie Der Begriff bezeichnet die Kenntnis über die hinter der Mediation verborgenen Gedankengänge und Erkenntnisprozesse, die sich mit der Kognitionstheorie beschreiben lassen. Anzeigen Ja integrierte Mediation
112 Mediator

a) Verstehensvermittler: Eine neutrale, unabhängige Person, die mit den Parteien die Mediation durchführt. Sie hilft den Parteien selbst eine Lösung zu finden, ohne Entscheider zu sein. Siehe Mediator-Funktion
b) Berufsmediator: Eine Person, die professionell Mediationsdienstlöeistungen anbietet Mediator

Anzeigen Ja
1866 Berufsmediator Der Begriff hat sich (noch) nicht etabliert. Der Berufsmediator wird kurz als Mediator bezeichnet. Ein Berufsmediator übt die Mediation professionell als honorierte Dienstleistung aus. Anzeigen Ja Mediation allgemein
11116 Informationsdimensionen Siehe Dimensionen Anzeigen Ja integrierte Mediation
1524 Dimensionen Dimensionen beschreiben die Abmessungen, die Ausrichtung, das Ausmaß und den Zusammenhang von Merkmalen. Im hier verstandenen Sinne sind Dimensionen die Informationseinheiten, auf die sich der Mediator konzentrieren muss, wenn er die Komplexität des Verfahrens einerseits und des Falles andererseits vollständig erfassen will. Die Dimensionierung beschreibt den Vorgang, wie welche Informationsdimensionen herausgebildet werden. Anzeigen Ja integrierte Mediation
1530 Themenlogik Die Themenlogik beschreibt den inneren logischen Zusammenhang der Themen und ihre Vernetzung mit dem Konflikt und dem Prozess. Anzeigen Ja integrierte Mediation
11115 Ankerpunkte Ankerpunkte sind Dimensionen (Informationsmerkmale), über die sich die Information in die Logik der Mediation einbeziehen lässt. (Beispiel: Dimension = Lösung Einbeziehung = Phase 4). Das Dimensionieren ist ein wesentliches Werkzeug der kognitiven Mediationstheorie. Anzeigen Ja integrierte Mediation
1321 Anwendungsfeld Siehe Fachmediation. Die Mediation in fallbezogenen Anwendungsfeldern. Beispiel: Mediation in einer Familienangelegenheit, Der Begriff der Anwendungsfelder macht deutlicher worum es geht. Eine Mediative Auseinandersetzung über das Firmenvermögen in einer Scheidung würde die Entscheidung, ob es sich um eine Familienmediation oder um eine Wirtschaftsmediation handelt erübrigen. Es handelt sich um eine Mediation im Anwendungsfeld Familie und Wirtschaft. Anzeigen Ja integrierte Mediation
11111 Mediationstheorie Eine wissenschaftliche Herleitung über die Mediation, die genau und im Zusammenhang erklärt, was warum wie in der Mediation funktioniert. Anzeigen Nein
11107 kognitive Mediationstheorie Die kognitive Mediationstheorie ist die erste wissenschaftliche Herleitung der Mediation, die den Prozess als Ganzes in all seinen Ausprägungen beschreibt. Sie geht davon aus, dass die Mediation ein Erkenntnisprozess ist, der den Parteien zu Einsichten verhilft, mit denen sie selbst die Lösung finden können. Die Betonung des kognitiven Vorgangs und der dazu erforderlichen Gegebenheiten erlaubt es, die Mediation bis ins Detail zu beschreiben. Anzeigen Ja integrierte Mediation
Mediation allgemein
11108 Wesen der Mediation Das Wesen der Mediation stellt die Eigenschaften der Mediation heraus. Es ist das grundlegende Mediationsverständnis, an dem sich alle Regelungen zu messen haben, wenn sie nicht etwas anderes Regeln als die Mediation. Anzeigen Ja integrierte Mediation
210 Mediation

Legaldefinition in § 1 Mediation. Danach ist die Mediation ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem der Mediator die Parteien durch eine Mediation führt, damit sie freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben. Es gibt verschiedene Definitionen. Sie werden im Beitrag Mediation-Definition zusammengefasst.
Die Klassifizierung erwartet eine Unterscheidung zwischen: formeller Mediation iSd Mediationsgesetzes, formeller und materieller (substanzieller) Mediation

Anzeigen Ja Mediation allgemein
4541 3p-Modell

Das PPP Modell (People, Process, Product) ist ein Verhandlungskonzept, das problem, people, und process (also Problem, Mensch und Prozess) in eine heuristische Dreiecksbeziehung setzt.

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11009 Konflikt Der Konflikt beschreibt ein Aufeinanderprallen widerstreitender Auffassungen oder Interessen. Es gibt verschiedene Definitionen (Siehe die Aufstellung im Beitrag Konflikt. Zur Unterscheidung von einem Problem zeichnet sich der Konflikt dadurch aus, das stets ein emotionales Element (Angst vor Zerwürfnis, Verlust usw.) hinzukommt. Anzeigen Ja integrierte Mediation
Mediation allgemein
1880 Streit Streit bezeichnet die heftige Auseinandersetzung, das Zanken mit heftigem Wortwechsel, die zum Schlagabtausch führen. Ein Streit kann auch in Handgreiflichkeiten enden. In allen Fällen wird eine Handlung beschrieben. Dafür spricht, dass Streiten ein Verb kennt, Konflikt jedoch nicht. Anzeigen Ja integrierte Mediation
11003 Problemidentifikation Der Streit bezieht sich auf die Position (z.B. Zahlung),während das Problem die dem Streit zugrunde liegende Frage betrifft. (z.B. wer hat den Schaden zu verantworten). Das genaue Herausarbeiten des Problems kann dazu führen, den Streit (die Streitfragen) zu reduzieren. Anzeigen Ja integrierte Mediation
10893 Macht Macht wird als die Möglichkeit oder Fähigkeit definiert, dass jmd. etwas bewirken oder beeinflussen kann. Sie bezeichnet auch die Gewalt, die jmd. aufgrund seiner Position oder seines Amtes hat, so dass er über andere bestimmen kann. Anzeigen Nein
5826 Hierarchie Der Begriff Hierarchie bezeichnet eine Rangordnung. In der Mediation gibt es keine Hierarchie. Die Parteien verhandeln auf gleicher Augenhöhe. der Mediator stellt die Gleichberechtigung der Parteien sicher. Anzeigen Nein
1495 Allparteilichkeit Sie wird oft mit der Neutralität gleichgesetzt. Die Neutralität ist ihre Bedingung. Der Zweck der Allparteilichkeit ist es jedoch, Balance herzustellen. Die Allparteilichkeit ist deshalb ein Instrument für den Mediator gleiche Augenhöhe herzustellen, wo die Parteien dazu nicht in der Lage sind. Anzeigen Ja Mediation allgemein
10886 reine Mediation Der Begriff der reinen Mediation wird synonym mit der konventionellen Mediation verwendet. Gemeint ist eine formelle Mediation, die in einem eigenständigen Verfahren mit einem nicht entscheidungsbefugten Dritten durchgeführt wird. Die genaue Abgrenzung ergibt sich aus dem Mediationsradius. Sie hauch Mediationssystematik. Anzeigen Ja Mediation allgemein
1561 Ausstiegsszenario Die WATNA-BATNA-Instanz wird dann als Ausstiegsszenario beschrieben, wenn die parteiliche Beratung etwa zu dem Ergebnis führt, dass die gerichtliche Entscheidung einer Partei bessere Verhandlungsergebnisse einbringt. Anzeigen Ja Mediation allgemein
10881 Verhandlungspartei Mit diesem Begriff, der synonym mit den Medianden verwendet wird, sollen die an der Mediation teilnehmenden Parteien bezeichnet werden. Verhandlungsparteien sind von den Streitparteien und den Konfliktparteien zu unterscheiden, die nicht zwingend an der Verhandlung (der Mediation) teilnehmen. Anzeigen Ja integrierte Mediation
10880 Einzelgespräch Das Gesetz spricht in §2 Abs. 3 Mediationsgesetz richtigerweise von getrennten Gesprächen. In der Fachwelt hat sich der Begriff Einzelgespräch herausgebildet, der aber weniger präzise ist. Bei getrennten Gesprächen spricht der Mediator mit nur einer Partei oder einer Parteigruppe, ohne dass die Gegenseite bei dem Gespräch anwesend ist. Anzeigen Ja Mediation allgemein
6266 Strukturierung Die Mediation wird als ein strukturiertes Verfahren definiert. Die Struktur bezieht sich auf das Verfahren selbst. Der Fall bedarf zusätzlich einer Strukturierung, wozu die Mediation mithilfe der Dimensionen in der Lage ist. Die Mediation ist demnach nicht nur ein strukturiertes, sondern auch ein strukturierendes Verfahren. Anzeigen Ja integrierte Mediation
10879 Konfliktanalyse Die Mediation erfordert eine Konfliktanalyse, die mitunter auch als Diagnose bezeichnet wird. Einer Konfliktdiagnose bedarf es jedoch nicht, weil der Konflikt (zumindest nicht vom Mediator) zu beurteilen ist. Anzeigen Ja Mediation allgemein
3068 Konfliktdiagnose Die Mediation erfordert eine Konfliktanalyse, die mitunter auch als Diagnose bezeichnet wird. Einer Konfliktdiagnose bedarf es jedoch nicht, weil der Konflikt (zumindest nicht vom Mediator) zu beurteilen ist. Anzeigen Ja
1918 Mediationslogik Die Mediationslogik beschreibt das Zusammenwirken der Schritte und Elemente in der Mediation. Sie ergibt sich aus der Zusammenführung der Prozesslogik, der Themenlogik, der Phasenlogik, der Konfliktdynamik und der Suchlogik. Anzeigen Ja integrierte Mediation
1520 Mediationskonzept Aus der Herleitung der Mediation lässt sich das Konzept für ihre Ver- und Anwendung ableiten. Anzeigen Ja integrierte Mediation
700 Mediationsklausel Die Mediationsklausel ist eine in einem Vertrag eingearbeitete Vereinbarung, die im Falle eines Streites (über den Vertrag) vorsieht, diesen Streit (zunächst) im Wege der Mediation zu klären. Anzeigen Ja Mediation allgemein
1382 Mediationsfähigkeit Analog zur Prozessfähigkeit die Fähigkeit der Partei an einer Mediation teilzunehmen Anzeigen Ja Mediation allgemein
4015 Mediationsergebnisvereinbarung Diesen Begriff verwendet die Evaluierung zum Mediationsgesetz anstelle des im Gesetzes gebrauchten Begriffes der Abschlussvereinbarung. Anzeigen Ja
3134 Mediationsbereitschaft Die Mediationsbereitschaft wird oft mit der Freiwilligkeit verwechselt. Die Freiwilligkeit ist ein Kontrollrecht. Die Mediationsbereitschaft ist ein Motiv. Sie stellt sich oft erst im Verlauf der Mediation her, wenn die Parteien absehen können, dass die Mediation für sie zielführend ist. Die Mediationsbereitschaft beschreibt das Motiv und den Wunsch, an der Mediation teilzunehmen und eine einvernehmliche Lösung zu finden (siehe auch Verfahrensmotiv). Anzeigen Ja integrierte Mediation
1959 Mediationsanalyse Analyse zur Identifikation eines Prozesses (Vorgehens) als Mediation. Die Prozessanalyse (oder Mediationsanalyse) hilft dem Mediator dabei, sich im Prozess der Mediation zu bewegen und die anstehenden, prozessrelevanten Fragen zu beantworten. Anzeigen Ja integrierte Mediation
109 Interesse Der Begriff ist unterschiedlich konnotiert. Die Bedeutung überspannt eine Zielvorstellung bis hion zu einer Nutzenerwartung. Anzeigen Ja Mediation allgemein
4018 Selbstbehauptung Siehe Selbstoffenbarung Anzeigen Ja Mediation allgemein
4123 Zielvereinbarung Methode zur Festlegung der Gesprächsziele. Bei der Mediation ist die grobe Zielvereinbarung von der Themenvereinbarung zu unterscheiden. Anzeigen Ja
4124 grobe Zielvereinbarung Festlegung des Ziels der Mediation in der 1.Phase. Die grobe Zielvereinbarung legt den Zweck fest, den die Mediation verfolgen soll und stellt den Nutzen heraus. Anzeigen Ja Mediation allgemein
4125 Themenvereinbarung Eine zutreffendere Bezeichnung der 2.Phase, die oft als Bestandsaufnahme oder Themensammlung bezeichnet wird. Die Themenvereinbarung legt den Verfahrensgegenstand fest. Anzeigen Ja integrierte Mediation
1102 Mediationsmodell Gemeint ist die Mediationsweise. Eigentlich die Mediationsart. Der Begriff Mediationsmodell wurde eingeführt, weil der Gesetzgeber die Fachmediationen als Mediationsarten beschrieben hat. Die Modelle dienen der Kategorisierung verschiedener Anwendungsmethoden der Mediation wie sondierende, evaluative, facilitative, transformative, integrierte Mediation. Anzeigen Ja integrierte Mediation
4136 getrennte Gespräche Das Gesetz spricht in §2 Abs. 3 Mediationsgesetz richtigerweise von getrennten Gesprächen. In der Fachwelt hat sich der Begriff Einzelgespräch herausgebildet, der aber weniger präzise ist. Bei getrennten Gesprächen spricht der Mediator mit nur einer Partei oder einer Parteigruppe, ohne dass die Gegenseite bei dem Gespräch anwesend ist. Anzeigen Ja Mediation allgemein
4299 Funktionsmediator Der Begriff wurde eingeführt, um die Doppelbedeutung Mediator als Funktion und Mediator als Beruf aufzulösen. Der Funktionsmediator ist der Mediator den §1 Abs. 2 Mediationsgesetz beschreibt. Anzeigen Ja integrierte Mediation
4310 Komplexitätsbewältigung Die Fähigkeit, die Komplexität zu erkennen, zu akzeptieren und aufzulösen. Die Mediation ist ein komplexes Verfahren, das in der Lage ist alle Aspekte des Streites (mithin die gesamte Komplexität des Falles) abzuwickeln. Die Komplexitätsbewältigung ist deshalb eine wichtige Kompetenz des Mediators. Anzeigen Ja integrierte Mediation
4428 Metaverfahren

Das Metaverfahren soll den Überblick über das Zusammenspiel mehrerer Verfahren ermöglichen, die in einem Konflikt angestrengt werden. Die Übersicht ist erforderlich, um Doppelungen und Endlosschleifen zu vermeiden. Die Integrierte Mediation schlägt vor, die Mediation als ein virtuelles Verfahren einzusetzen, an dem sich die im Verlauf eines Konfliktes angerufenen Verfahren ausrichten können. So kann sichergestellt werden, dass die Verfahren alle das gleiche Ziel verfolgen und sich nicht gegenseitig behindern.

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4429 Monadische Verfahren

Verfahren der ersten Streitinstanz. Bei den monadischen Verfahren macht die Partei den Streit mit sich alleine aus.

Anzeigen Ja integrierte Mediation
4431 Triadische Verfahren Verfahren der dritten Streitinstanz. Bei den triadischen Verfahren wenden sich die Parteien an eine neutrale Adresse. Anzeigen Ja integrierte Mediation
4432 Mediationssystematik Systematische Einordnung der verschiedenen Erscheinungsformen der Mediation. Anzeigen Ja integrierte Mediation
4433 Mediationsfelder Anwendungsfelder der Mediation. Z.B.: Familienmediation, Wirtschaftsmediation. Anzeigen Ja integrierte Mediation
4435 Konfliktmotor Bei mehreren aufeinandertreffenden Konflikten trägt die Konfliktanalyse dazu bei, den treibenden Konflikt zu identifizieren. Der treibende Konflikt ist der Konfliktmotor. Er kann mit der Frage ausfindig gemacht werden, was von der Konfliktlandschaft übrig bleibt, wenn der ein oder andere Konflikt gelöst ist. Anzeigen Ja integrierte Mediation
4621 Lösungspentagramm Das Lösungspentagramm beschreibt den inneren Zusammenhang von Mangel, Bedürfnis, Motiv, Interesse, Lösung, Nutzen in einem Pentragramm. Anzeigen Ja integrierte Mediation
5086 Etappenziele Wenn die Mediation als ein gedanklicher Prozess definiert wird, gliedert sich der Prozess in Schritte, die mit den Phasen beschrieben werden. Jede Phase ergibt ein Etappenziel auf dem Weg zur Lösungsfindung. Anzeigen Ja integrierte Mediation
5174 Mediationsart Mit der Mediationsart werden oft die Fachmediationen bezeichnet. Diese begriffliche Verwendung ist irreführend. Sie suggeriert, dass es verschiedene, anwendungsfeldabhängige Herangehensweisen der Mediation gibt. Tatsächlich bleibt die Art und Weise der Mediation in allen Anwendungsfeldern konstant. Zur besseren systematischen Unterscheidung wird statt von der Mediationart, vom Mediationsmodell gesprochen. Das Mediationsmodell beschreibt die konflikt- und zielabhängige Bearbeitungstiefe und die davon beeinflusste Herangehensweise. Anzeigen Ja Mediation allgemein
5821 Phasenablaufschema Die Phasen beschreiben den Ablauf der Mediation. Sie geben dem Mediator den Arbeitsauftrag. Das Phasenablaufschema fasst die Einzelheiten, die sich aus der Ablaufbeschreibung der Mediation ergeben, zusammen. Anzeigen Ja Mediation allgemein
5831 Offenbarungspflichten Der Mediator hat Informations- und Offenbarungspflichten zu erfüllen. Ein Verstoß gegen diese Pflicht kann zur Haftung führen. Anzeigen Ja Mediation allgemein
5847 Methode Die Methode beschreibt das Know how. Sie beantwortet die Frage wie sich der Zweck der anzuwendenden Vorgehensweise am besten verwirklicht. Die Mediation wird auch oft selbst als Methode bezeichnet. Zur besseren Abgrenzung und auch aus Rechtsgründen ist jedoch eine Unterscheidung zwischen dem Verfahren, der Methode und den Techniken angebracht. Anzeigen Ja Mediation allgemein
5848 Lösungsvermittlung Die Lösungsvermittlung beschreibt den auf die Lösung gerichteten Fokus einer Streitvermittlung. Sie kommt in der Schlichtung vor und grenzt sich von der Mediation ab, wo der Fokus auf eine Verstehensvermittlung gerichtet ist. Anzeigen Ja integrierte Mediation
5851 Vorphase Die Vorphase, auch Phase 0 genannt, ist der erste Schritt zur Vorbereitung der Mediation. Es geht darum, die Parteien zu einem Termin einzuladen, eine erste Konflikthypothese aufzustellen, die Geeignetheit der Mediation zu prüfen usw. Anzeigen Ja Mediation allgemein
5853 Themensammlung Die zweite Phase der Mediation wird entweder als Themensammlung oder als Bestandsaufnahme bezeichnet. Die unterschiedlichen Begriffe deuten die unterschiedlichen Herangehensweisen an. In beiden Fällen geht es darum, die Fragen herauszuarbeiten, die zu klären sind, damit das Problem gelöst werden kann. Anzeigen Ja Mediation allgemein
5857 Interessenerhellung Die dritte Phase der Mediation wird entweder als Interessenerhellung oder als Konfliktarbeit bezeichnet. Die unterschiedlichen Begriffe deuten die unterschiedlichen Herangehensweisen an. In beiden Fällen geht es darum, die Hintergründe und Motive herauszuarbeiten, die das Konfliktverhalten kennzeichnen. Anzeigen Ja Mediation allgemein
5865 Nachphase Die sechste Phase der Mediation ist die Nachphase. Sie dient der Kontrolle und dem Qualitätsmanagement. Anzeigen Ja Mediation allgemein
5863 Optionen Die vierte Phase der Mediation dient der Sammlung und Aufabereitung von Lösungsansätzen und Lösungsalternativen. Anzeigen Ja Mediation allgemein
5866 Phasenlogik Die Phasen haben eine wichtige Bedeutung in der Mediation. Nach der kognitiven Mediationstheorie bilden sie die Erkenntnisschritte, die auf dem Weg der Suche nach einer nutzerorientierten Lösung zu durchlaufen sind. Die Phasenlogik beschreibt den inneren Zusammenhang der Phasen. Anzeigen Ja integrierte Mediation
5890 Konfliktenergie Eine der positiven Eigenschaften des Konfliktes ist die Energiezufuhr. Sie macht die Parteien handlungsfähig. Der Energiezuwachs kann sich negativ auswirken, wenn er den Fokus auf den Gegner lenkt und die Energie nicht genutzt wird, den Konflikt zu überwinden. Anzeigen Ja integrierte Mediation
5891 Entschleunigung Der Konflikt führt zu einem Energiezuwachs, der zur Beschleunigung verleitet. Die Entschleunigung nutzt die Energie des Konfliktes, um sie dem Denken zur Verfügung zu stellen, das ebenfalls viel Energie einfordert. Die Verlangsamung ist im Prozess, der das Denken in Abschnitte unterteilt und der rekursiven Kommunikation angelegt, mit der die Gedanken zurückgeführt werden. Anzeigen Ja Mediation allgemein
5947 Vollmacht Es ist möglich, Willenserklärungen im Namen eines Anderen abzugeben, wenn der Erklärende durch eine Vollmacht dazu legitimiert ist. Die Möglichkeit in der Mediation für eine Partei zu handeln, unterliegt jedoch einigen Restriktionen, die sich aus dem Mediationsrecht ergeben. Anzeigen Ja Mediation allgemein
5988 heile Welt Der Begriff wird bei der Integrierten Mediation verwendet, um die unterschiedlichen Gedankenwelten zu kennzeichnen, durch die die Mediation führt. Der Terminus verdeutlicht, dass die 3.Phase eine Imagination der Situation darstellt, die hinter dem Konflikt liegt, also die Kriterien herausstellt, mit denen sich eine konfliktfreie Zukunft beschreiben lässt. Anzeigen Ja integrierte Mediation
5990 kaputte Welt Der Begriff wird bei der Integrierten Mediation verwendet, um die unterschiedlichen Gedankenwelten zu kennzeichnen, durch die die Mediation führt. Der Terminus verdeutlicht, dass die 2.Phase die nicht gewünschte, als kaputt und fehlerhaft wahrgenommene Realität in eine heile Welt zu überführen ist, an der sich die Lösung zu messen hat. Anzeigen Ja integrierte Mediation
5992 Mediatorenaufgabe Die an den Mediator gerichtete Tätigkeitserwartung. Welche Aufgaben der Mediator zu erfüllen hat, ergibt sich aus dem Aufgabenverzeichnis. Anzeigen Ja integrierte Mediation
6111 Prozesshindernisse

Negative (nicht vorliegende, zwingende) Prozessvoraussetzungen, die der Durchführung des Prozesses im Wege stehen.

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6264 Erkenntnislandkarte Eine Visualisierung der Dimensionen, die als Bausteine für den Erkenntnisprozess der Mediation zu verwerten sind. Anzeigen Ja integrierte Mediation
9673 Prozess Laut Duden handelt es sich um einen über eine gewisse Zeit erstreckenden Vorgang, bei dem etwas (allmählich) entsteht oder sich herausbildet. Der Begriff wird auch für einen vor einem Gericht ausgetragenen Rechtsstreit verwendet. Oft werden die Begriffe Verfahren und Prozess synonym verwendet. Immerhin beschreiben beide Begriffe einen Vorgang. Das Verfahren schaut mehr auf das WIE, während der Prozess mehr auf das WAS schaut. Anzeigen Ja Mediation allgemein
1521 Mediationsformat Mediationsformate sind von den Mediationsmodellen, den Fachmeditationen und den Mediationsstilen zu unterscheiden. Die Mediationsformen beschreiben die äußere Erscheinungsform der Mediation. Die Mediationsform bildet einen Oberbegriff, unter dem sich Mediationszuschnitte (Mediationsformate) erfassen lassen. Es geht um die Frage, wie die Mediation gestaltet wird. Anzeigen Ja integrierte Mediation
9922 Mediationskompetenz Die Mediationskompetenz oder die mediative Kompetenz beschreibt das Zusammenspiel von der Verfahrenskompetenz und der Mediatorenkompetenz. Anzeigen Nein integrierte Mediation
2741 Mediatorenkompetenz Die Mediatorenkompetenz grenzt sich von der Verfahrenskompetenz ab. Beide Kompetenzen zusammengenommen ergeben die Mediationskompetenz. Sie müssen zusammengeführt werden, um eine Mediation durchzuführen. Die Mediatorenkompetenz beschreibt dabei die Kompetenzen des Mediators zur Verwirklichung der Mediation (der Verfahrenskompetenz). Anzeigen Ja integrierte Mediation
4413 Mediationscheck Bei dem Mediationscheck geht es darum, herauszuarbeiten, ob es sich bei der Fallbearbeitung überhaupt um eine Mediation handelt. Der Mediationscheck stellt die Kriterien zusammen, anhand sich eine Fallbearbeitung als Mediation identifizieren lässt. Anzeigen Ja integrierte Mediation
209 Mediand Verhandlungspartei in einer Mediation Anzeigen Ja Mediation allgemein
1324 Lösung Der gefundene Weg bzw. die Entscheidung, wie der Konflikt beigelegt wird. Die Lösung grenzt sich von der Position ab, die als die verdichtete Lösungsvorgabe angesehen werden kann. Anzeigen Ja Mediation allgemein
1531 Konfliktlogik Die Konfliktlogik beschreibt den inneren Zusammenhang der Konflikte und der Konfliktbehandlung im Prozess. Anzeigen Ja integrierte Mediation
1313 Konfliktkongruenz Verfahrensdeckung - Theorie von der Übereinstimmung von Konflikt und Verfahren Anzeigen Ja integrierte Mediation
9751 Konflikthypothese Eine erste Annahme über die Konfliktlage in einer Mediation. Die Hyothese wird durch die Konfliktanalyse erhärtet. Anzeigen Ja Mediation allgemein
5861 Konfliktarbeit Siehe Interessenerhellung Anzeigen Ja Mediation allgemein
1318 Kommunikationsmodell Das mit dem Verfahren verbundene Kommunikationskonzept. Es orientiert sich an der Rolle des neutralen Dritten. Anzeigen Ja integrierte Mediation
1334 Kognitionsprozess Die Mediation lässt sich als ein Kognitionsprozess beschreiben, dessen Mittelpunkt das Verstehen bildet. Das Verstehen wird durch Erkenntnisschritte herbeigeführt, die die gesamte Komplexität des Falles in Betracht ziehen können und sich in der inneren Logik an den Phasen orientiert. Anzeigen Ja integrierte Mediation
5852 Initialisierung Die erste Phase der Mediation wird entweder als Arbeitsbündnis oder als Initialisierung bezeichnet. Die unterschiedlichen Begriffe deuten die unterschiedlichen Herangehensweisen an. In beiden Fällen geht es darum, das Ziel, den Weg der Mediation und ihre Rahmenbedingungen festzustellen (bei der Initialisierung) oder zu vereinbaren (beim Arbeitsbündnis). Anzeigen Ja Mediation allgemein
5830 Informationspflicht Der Mediator hat Informations- und Offenbarungspflichten zu erfüllen. Ein Verstoß gegen diese Pflicht kann zur Haftung führen. Anzeigen Ja Mediation allgemein
6006 Gesprächsregeln Gesprächsregeln sind von den Gesprächsgrundsätzen und den Grundsätzen der Mediation zu unterscheiden. Sie werden mit den Parteien vereinbart, wenn sie erforderlich sind, um das Gespräch unter Kontrolle zu haben. Anzeigen Ja Mediation allgemein
5864 Einigung Die fünfte Phase der Mediation dient der Manifestation der gefundenen Lösung in Form einer Abschlussvereinbarung. Anzeigen Ja Mediation allgemein
1335 Bestandsaufnahme Die Phase zwei der Mediation wird auch als Bestandsaufnahme bezeichnet. Es geht darum den Streit der Parteien genau zu identifizieren. Die alternative Bezeichnung lautet Themensammlung. Siehe auch den Eintrag Themensammlung. Anzeigen Ja Mediation allgemein
5173 Abschlussvereinbarung Die Abschlussvereinbarung manifestiert das Ergebnis der Mediation. Sie ist der erste Schritt in die Umsetzung der gefundenen Lösung. Die Abschlussvereinbarung hat durchaus einen juristische Bedeutung, wenn sie einen Vertrag darstellt, der Rechte und Pflichten mit bindender Wirkung festschreibt. Weil nicht alle Verträge formfrei möglich sind, hängt ihre Wirksamkeit davon ab, dass die Formerfordernisse erfüllt werden. Anzeigen Ja Mediation allgemein
1851 Abschlussdokumentation Niederschrift der Abschlussvereinbarung zur Manifestation der in der Mediation gefundenen Lösung. Die schriftliche Dokumentation bedarf der Zustimmung der Parteien. Anzeigen Ja Mediation allgemein
4430 Dyadische Verfahren

Verfahren der zweiten Streitinstanz. Bei den dyadischen Verfahren ziehen die Parteien einen Berater und Vertreter hinzu.

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118 Donator Der Begriff kommt aus dem Lateinischen donare = schenken. Im Zusammenhang mit der Mediation wird damit die Person (oder Institution) bezeichnet, die eine Mediation sponsert (bezahlt) ohne selbst Mediand zu sein. Siehe auch Donatormediation. Anzeigen Ja integrierte Mediation
5822 Ablaufschema Siehe Phasenablaufschema. Das Phasenablaufschema fasst die Einzelheiten, die sich aus der Ablaufbeschreibung der Mediation ergeben, zusammen. Anzeigen Ja integrierte Mediation
1329 Bearbeitungstiefe Die Frage wie tief der Mediator in die Konfliktbearbeitung eindringen kann und soll. Die Bearbeitungstiefe ergibt sich aus dem gewählten Mediationsmodell. Anzeigen Ja integrierte Mediation
1098 Streitkontinuum Festlegung der Dimensionen des Streifens wie: Fakten, Emotionen, Positionen, Interessen und Zeit Anzeigen Ja integrierte Mediation
5989 reale Welt Der Begriff wird bei der Integrierten Mediation verwendet, um die unterschiedlichen Gedankenwelten zu kennzeichnen, durch die die Mediation führt. Der Terminus verdeutlicht, dass die 4.Phase die zuvor erarbeitete Imagination einer konfliktfreien Zukunft noch in die Realität umzusetzen ist. Anzeigen Ja integrierte Mediation
10376 Resonanzgesetz Das Resonanzgesetz besagt, dass der negative Fokus am Negativen festhält, während positive Gedanken andere positive Gedanken anziehen, sodass sich daraus ein Weg ergibt, der ein konstruktives Handeln ermöglicht Anzeigen Nein
10285 Soziales System Der Mensch lässt sich, systemisch betrachtet, in verschiedene Systeme unterteilen. Hier gibt das Zusammenspiel des biologischen Systems, aus dem die Bedürfnisse, die Sinnesfähigkeiten usw. gesteuert wird, dem psychologischen System, in dem das Denken gesteuert wird und dem sozialen System, das für die Kommunikation verantwortlich ist, einen Einblick auf die Verstehensfähigkeit des Menschen. Anzeigen Ja
10284 Biologisches System Der Mensch lässt sich, systemisch betrachtet, in verschiedene Systeme unterteilen. Hier gibt das Zusammenspiel des biologischen Systems, aus dem die Bedürfnisse, die Sinnesfähigkeiten usw. gesteuert wird, dem psychologischen System, in dem das Denken gesteuert wird und dem sozialen System, das für die Kommunikation verantwortlich ist, einen Einblick auf die Verstehensfähigkeit des Menschen. Anzeigen Ja
10283 Psychologisches System Der Mensch lässt sich, systemisch betrachtet, in verschiedene Systeme unterteilen. Hier gibt das Zusammenspiel des biologischen Systems, aus dem die Bedürfnisse, die Sinnesfähigkeiten usw. gesteuert wird, dem psychologischen System, in dem das Denken gesteuert wird und dem sozialen System, das für die Kommunikation verantwortlich ist, einen Einblick auf die Verstehensfähigkeit des Menschen. Anzeigen Ja
2740 Verfahrenskompetenz Die Verfahrenskompetenz der Mediation grenzt sich von der Mediatorenkompetenz ab. Beide Kompetenzen zusammengenommen sind erforderlich, um eine Mediation durchzuführen. Die Verfahrenskompetenz beschreibt dabei die Fähigkeit des Verfahrens zur Selbstregulierung. Anzeigen Nein
9785 Arousal Arousal ist ein englisches Wort, das auf Deutsch Erregung bedeutet. Es beschreibt die Aktivierungsbereitschaft des Zentralnervensystems, das beim Auftreten von Reizen mit Lebensrelevanz erhöht wird. Anzeigen Nein
9774 Mediatorenchat Die Konferenzsoftware erlaubt bei Onlinemediationen private Chats, sodass Mediatoren sich untereinander austauschen können, ohne dass die Parteien davon etwas mitbekommen. Der Mediatorenchat erlaubt es den Mediatoren deshalb, sich abzustimmen, ohne dass sie die Mediation unterbrechen müssen. Anzeigen Nein
9771 Selbstwertdienliche Verzerrung Auch self-serving bias genannt, beschreibt die Wahrnehmungsverzerrung, mit der Erfolge stets einem inneren Tatbestand oder einer eigenen Kompetenz zugeschrieben werden. Negative Ergebnisse werden hingegen einem äußeren Tatbestand oder Ereignis zugeschrieben. Anzeigen Nein
9770 Puzzle-Effekt Der Puzzle-Effekt beschreibt das Phänomen, dass die Parteien plötzlich selbst eine Lösung finden, obwohl noch nicht alle Fragen geklärt sind. Anzeigen Nein
9757 Gaslighting Gaslighting bezeichnet eine Tatsachenverdrehung, die meist aus einem Vertrauensverhältnis heraus erfolgt und als eine psychische Gewalt beschrieben wird, weil sie derart starke Irritationen beim Opfer bewirkt, dass dessen Selbstvertrauen Stück für Stück abgebaut wird. Anzeigen Nein
9728 Dunning-Kruger-Effekt Der Dunning-Kruger-Effekt beschreibt, wie inkompetente Menschen gerade wegen ihrer Inkompetenz nicht in der Lage sind, ihre Inkompetenz zu begreifen. Anzeigen Nein
9661 Kontext Allgemein gesagt der Zusammenhang, in dem eine Äußerung oder ein Vorgang steht. Für die Mediation hat der Begriff eine Bedeutung, weil die Herstellung (oder Nichtaußerachtlassung) des Problemkontextes dazu beiträgt, Selektionen zu vermeiden. Anzeigen Nein
9441 Problemtrance Die Problemtrance beschreibt das Phänomen, dass Menschen durch die immer stärker werdende Fokussierung eines Problems ihre ganze Aufmerksamkeit dem Problem widmen und damit das Problem dermaßen vergrößern, dass es ihnen kaum noch gelingt, einen Ausweg zu finden. Wie in einer Trance geraten sie in einen emotional lähmenden Zustand, der den inneren Dialog verkürzt, Angstbilder aufruft, und negative Erfahrungen verstärkt. Anzeigen Nein
9353 Design Thinking Design Thinking wird als ein (Denk-)Ansatz nicht als Methode beschrieben. Er beruht auf den Grundprinzipien Team, Raum und Prozess. Menschen kommen zusammen, um gemeinsam Fragen zu entwickeln, die auf die Interessen und Bedürfnisse eingehen. Das Denken wird der Herangehensweise von Designern angepasst, die ihre Ideen aus dem Verstehen, der Beobachtung, der Perspektive, der Aufgabenstellung und dem Testen entwickeln. Anzeigen Nein
6803 Cochemer Praxis Ein parallel zum Altenkirchener Modell entwickeltes Verfahrenskonzept für die Lösung von Familienkonflikten. Den Schwerpunkt bilden Arbeitskreise, die eine interprofessionelle Zusammenarbeit von Gerichten, Beratungsstellen und Jugendämtern ermöglichten. Anzeigen Ja
6487 Systemtheorie Die Systemtheorie versucht soziologische Strukturen in ihrer ge-samten Komplexität zu begreifen. Sie kann mit diesem Auftrag auch auf die Mediation angewendet werden. Anzeigen Nein
6413 Law of Attraction Das Resonanzgesetz besagt, dass der negative Fokus am Negativen festhält, während positive Gedanken andere positive Gedanken anziehen, sodass sich daraus ein Weg ergibt, der ein konstruktives Handeln ermöglicht. Anzeigen Nein
6279 Mediationsverständnis Das Verständnis beschriebt die Fähigkeit zum Verstehen. Mithin ist das Mediationsverständnis die Fähigkeit zu erkennen, wie die Mediation zu verstehen ist. Anzeigen Nein
6269 Konfliktmanagement Die Organisation von Aufgaben und Abläufen rund um den Konflikt Anzeigen Nein
6265 Sachverhalt Zusammenstellung aller Umstände und Hergänge, die für eine Fragestellung relevant sind. Der Sachverhalt ist nicht mit Fakten gleichzusetzen. Anzeigen Nein
6258 Plentitudo-Effekt Die Suggestion, dass die Wahrnehmung immer vollständig (also lückenlos) sei. Sie ist einer der Hinderungsgründe, andere "Wahrheiten" anzuerkennen. Anzeigen Nein
6231 Aggression Das Wort bedeutet herangehen oder angreifen. Die Aggression ist ein psychologisches Verhaltensphänomen und ein biologischer Verteidigungsmechanismus zugleich. Die Aggression ermöglicht es dem Organismus offensiv auf geeignete Ressourcen zuzugreifen. In ihrer Wirkung kann die Aggression sowohl konstruktiv wie destruktiv (z.B. Hass) ausgestaltet sein. Anzeigen Nein
6232 Wut Wut ist ebenso wie Hass eine reaktive Aggression. Die Wut entspricht einem Aufbäumen, um Hindernisse und Bedrohungen zu bewältigen. Die Wut ist ein Affekt im psychosozialen Konfliktfall. Sie wird im Gegensatz zum Hass als eine Form der konstruktiven Aggression bezeichnet. Anzeigen Nein
6230 Hass Hass wird als ein intensives Gefühl der Abneigung gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen, die zu aggressiven Handlungen gegenüber den Hassobjekten führen kann, beschrieben. Es steckt aber noch mehr dahinter, besonders wenn er sich in der Mediation auswirkt. Anzeigen Nein
6113 Konflikthindernisse Konflikthindernisse sind die Hürden, die es den Parteien erschweren, sich dem Konflikt zu stellen. Die Hindernisse müssen gegebenenfalls überwunden oder aus dem Weg geräumt werden, damit eine ordentliche Konfliktbearbeitung möglich wird. Anzeigen Nein
6088 Konfliktentscheidungen Vorgangs- oder verfahrensbezogene Entscheidungen, die im Konflikt zu treffen sind. Anzeigen Nein
6081 Cölestinische Vergebungsfeier

Das Cölestinische Vergebungsfest in Italien gehört zum UNESCO immateriellen Kulturerbe. Es beschreibt eine Feierlichkeit, die lokale Partnerschaften stärken soll.

Anzeigen Nein
6077 Fallaufkommen Eignung und Zustandekommen von Mediationen Anzeigen Nein
6016 Mediationsangebot Juristisch ist ein Angebot eine auf Vertragsabschluss gerichtete Willenserklärung. (z.B. Angebot zum Abschluss eines Mediationsvertrages). Im ökonomischen Verständnis zielt das Angebot auf die Nachfrage. Ein Mediationsangebot ist die Offerte oder der Vorschlag zur Durchführung einer Mediation. Anzeigen Nein
6014 Kundenkommunikation Die Kundenkommunikation beschreibt die Anforderungen an die Kommunikation mit Interessenten und Kunden, damit sie das Angebot ihrem Bedarf zuordnen können. Der Anbieter muss sich auf die Sicht des Kunden, seine Vorstellungen und gegebenenfalls auf seine Denkweise einlassen können. Bei einem erklärungsbedürftigen Produkt wie die Mediation bedarf die Kundenkommunikation einer besonderen Aufmerksamkeit. Anzeigen Nein
6013 Mediationsmarketing Das Mediationsmarketing beschäftigt sich mit der Frage, wie ein Mediator seine Leistungen anzubieten hat, so dass der Kunde im Bedarfsfall darauf zurückgreifen kann. Die Mediation stellt an das Marketing eigenwillige Anforderungen, sodass das Angebot zur Mediation passt. Anzeigen Ja
6012 Startprobleme Es gibt Hindernisse, die dem Beginn der Mediation bzw. dem Abschluss eines Mediationsvertrages im Wege stehen. Die Startprobleme listen die Hindernisse auf und geben Hinweise, wie sie zu überwinden sind. Anzeigen Nein
6011 Ablaufstörungen Es gibt Störungen im Ablauf der Mediation. Beispielsweise wenn die Parteien in den Streit zurückfallen oder in die Konfrontation, wen der Streit wieder oder erneut eskaliert usw. Die Ablaufstörungen beschreiben, was der Mediator in solchen Fällen tun kann, um die Störung zu beseitigen. Anzeigen Nein
6010 Dreiecksmarketing Das Marketing wird über Bande (also über Multiplikatoren) ausgeführt. Es ist eine Möglichkeit, die Mediation zunächst nicht interessierte Parteien nahezubringen. Anzeigen Nein
6005 Gesprächsgrundsätze Grundsätzliche Anforderungen an die Art und Weise der kooperativen Gesprächsführung, damit sich der zur Lösung führende Gedankengang verwirklichen lässt. Die Gesprächsgrundsätze sind von den Gesprächsregeln zu unterscheiden. Anzeigen Nein
6004 Gesprächsführung Die Art und Weise wie ein Gespräch durchgeführt wird. Die Mediation stellt Anforderungen an das Gespräch, damit sich der zur Lösung führende Gedankengang verwirklichen lässt. Anzeigen Nein
6003 Rhetorik In der Mediation geht es bei der Redekunst (Rhetorik) nicht darum, andere besser überzeugen zu können. Wohl geht es darum, sich besser verständlich machen zu können. Anzeigen Nein
5991 Aufgabe Die Aufgabe im hier verstandenen Sinn betrifft eine Tätigkeitserwartung. Wenn sich die Erwartung an den Mediator richtet, ist auch von der Mediatorenaufgabe die Rede. Welche Aufgaben der Mediator zu erfüllen hat, ergibt sich aus dem Aufgabenverzeichnis. Anzeigen Nein
5964 Auftrag Der Auftrag ist ein Vertragstyp im BGB. Er ist in § 662 BGB geregelt und besagt, dass sich der Beauftragte durch die Annahme eines Auftrags verpflichtet, ein ihm von dem Auftraggeber übertragenes Geschäft für diesen unentgeltlich zu besorgen. Die Mediation als Dienstvertrag erwartet eine Vergütung. Weil das Mediationsgesetz weder einen Dienstvertrag noch eine Vergütung voraussetzt, wohl aber einen Rechtsbindungswillen, kann der Mediationsvertrag auch als Auftrag erteilt werden. Anzeigen Nein
5935 Zertifikat Im Grunde ist ein Zertifikat lediglich eine Bescheinigung. Oft wird es aber mit einer Qualifikation verbunden. Besonders bei der Ausbildung zum Mediator werden an die Zertifizierung Erwartungen geknüpft. Der Beitrag Ausbildungszertifikate stellt eine Übersicht zur Verfügung. Anzeigen Nein
5934 Präsenzstunden Der Begriff wird in der Ausbildungsverordnung verwendet. Die Verordnung schreibt Präsenzstunden für die Ausbildung vor. Die bei persönlicher Anwesenheit des Studenten zu absolvierenden Zeiteinheiten werden in Zeitstunden gemessen Anzeigen Nein
5924 Achtung Achtung ist einerseits ein Warnhinweis und andererseits ein Begriff aus der Ethik, der die Wertschätzung einer anderen Person und den ihr gegenüber zu erbringenden Respekt beschreibt. Mangelnder Respekt ist ein Vorwurf, der häufig in der Mediation erhoben wird. Anzeigen Nein
1931 Wertschätzung Wertschätzung bezeichnet die positive Bewertung eines anderen Menschen. Sie gründet auf eine innere allgemeine Haltung anderen gegenüber. Die Wertschätzung betrifft den Menschen als Ganzes. Der Gegensatz ist die Geringschätzung. Anzeigen Nein
5917 Anfangsbedingung Die Anfangsbedingung beschreibt den Ausgangspunkt einer in die Zukunft wirkenden Kausalkette. Nach der Chaostheorie können kleinste Veränderungen der Anfangsbedingungen extreme Auswirkungen haben. Die Mediation bietet die Möglichkeit, optimale Ausgangsbedingungen für eine Zukunftsgstaltung zu setzen. Anzeigen Nein
5905 Chaostheorie Die Chaostheorie belegt, dass kleinste Veränderungen der Anfangsbedingungen große Auswirkungen auf das gesamte System haben können. Wenn die Mediation eine Auseinandersetzung mit der Zukunft ist, muss der Mediator die Chaostheorie kennen. Anzeigen Nein
5904 Schmetterlinstheorie Der Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Tornado auslösen. Der Schmetterlingseffekt wird von der Chaostheorie aufgegriffen. Sie belegt, dass kleinste Veränderungen der Anfangsbedingungen große Auswirkungen auf das gesamte System haben können. Wenn sich die Mediation mit der Zukunft und Kausalitäten auseinandersetzt, muss der Mediator über die Chaostheorie bescheid wissen, damit die Zukunftsplanung erfolgreich ist. Anzeigen Nein
5903 Chaos Das Chaos steht dem Kosmos gegenüber, so wie die Unordnung der Ordnung gegenübersteht. Die Auseinandersetzung mit dem Chaos hat eine Bedeutung für die Mediation, weil sie die Zukunftsplanung betrifft, aber auch die Steuerung des Verfahrens. Anzeigen Nein
5902 Zukunft Die Zukunft betrifft Geschehnisse, die noch nicht eingetroffen sind. Die Mediation hat einen Zukunftsbezug, weil sie eine Situation herstellen will, die hinter dem Problem liegt. Die Bedeutung dieser gedanklichen Ausrichtung wirkt sich in der Mediation auf vielfältige Weise aus. Anzeigen Nein
5896 SMART SMART ist ein Akronym für die Kriterien einer Zielvereinbarung. Siehe Smart-Methode Anzeigen Nein
5894 Spannungsfelder Widersprüche, die sich auf die Konfliktdynamik auswirken und zu ihrer Steuerung genutzt werden können. Anzeigen Nein
5888 Begründungssemantik

Umgangssprachlich ist es die Langspielplatte, die immerwährenden Argumente und Gegenargumente, die nicht müde werden, sich zu wiederholen und immer wieder abzuwandeln. Man redet im Kreis und kommt nicht weiter. Argument folgt Gegenargument, gefolgt vom Gegengegenargument usw. Der Mediator versucht, die Parteien aus der Endlosschleife herauszuführen. Die Mediation hilft ihm dabei.

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5883 Narrativ In der Sozialwissenschaft bezeichnet das Narrativ eine sinnstiftende Erzählung oder Darstellung, die das Denken einer Gruppe charakterisiert oder beeinflusst. Die Politik verwendet das Narrativ im Doublethink. Anzeigen Nein
5882 Doppeldenk Siehe Doublethink Anzeigen Nein
5849 Doublethink Im Deutschen auch Doppeldenk oder Zwiedenken genannt, bezeichnet das Phänomen der gleichzeitigen Akzeptanz von widersprüchlichen oder sich gegenseitig ausschließenden Überzeugungen, die beide als wahrhaftig behauptet und angesehen werden (können). In der Psychologie wird das Phänomen unter den Begriffen kognitive Dissonanz und kognitive Verzerrung besprochen und als eine psychische Entlastung beschrieben. Anzeigen Nein
5881 Auslegung Der Begriff Auslegung meint die Interpretation eines Sachverhaltes oder eines Vorganges. Im Recht bedeutet Auslegung die Erfassung des Sinngehaltes einer Vorschrift. Eine Auslegung erübrigt sich in der Mediation, wenn die Bedeutungsinhalte abgestimmt werden. Anzeigen Nein
5872 Dolmetschen Dolmetschen bedeutet, in Anwesenheit der Beteiligten zu übersetzen. Zu unterscheiden sind die konsekutive und die simultane Übersetzung. Dolmetscher können auch in der Mediation eingesetzt werden. Sie haben dann allerdings die Anforderungen der Mediation zu beachten. Anzeigen Nein
5829 Mediationslandschaft Der Begriff wird verwendet, um die Umgebung, die Akteure und die Rahmenbedingungen zu beschreiben, in denen sich die Mediation entwickelt. Anzeigen Nein
5828 Ausbildungskriterien Anforderungen an die Mediationsausbildung. Anzeigen Nein
5827 Ausbildungsinhalte Die Inhalte der Mediationsausbildung werden in der ZMediatAusbV für zertifizierte Mediatoren festgelegt. Anzeigen Nein
5825 Aktenführung Über die Vorgehensweise und die Pflicht des Mediators Unterlagen zusammenzustellen und zu verwahren. Anzeigen Nein
5824 Abstraktionsprinzip Eine Rechtskonstruktion, in der die Causa, also das Verpflichtungsgeschäft, von dem Erfüllungsgeschäft getrennt wird. (Verpflichtungsvertrag und Erfüllungsvertrag) Anzeigen Nein
5285 Bedeutungswirklichkeit Wirklichkeit der 2. Ordnung (nach Watzlawick). Sie ist nicht feststehend und muss vereinbart werden. Anzeigen Ja
5109 Einvernehmen

Das Einvernehmen drückt eine Einigkeit aus, die (im Idealfall) auf einem gegenseitigem Verstehen beruht.

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5100 Hochsensibilität Hochsensibilität ist eine Charaktereigenschaft die aus der Fähigkeit des Gehirns resultiert, äußere Reize stärker als gewöhnlich wahrzunehmen. Die Sinneskanäle für Gerüche, Geräusche, Bilder, Geschmäcker oder Ertastbares sind permanent geöffnet, was zu Überlastungen und Überforderungen führen kann. Hochsensible reagieren auch stärker auf die Gefühle anderer Menschen. . Anzeigen Nein
5085 Reflexion Reflexion bedeutet nachdenken oder überlegen. Die Reflexion führt in eine prüfende Betrachtung, die in der Mediation eine Voraussetzung des umfassenden Verstehens ist. Anzeigen Nein
5084 Umwelt Der Begriff Umwelt spielt in der Systemtheorie eine wichtige Rolle. Er bezeichnet die Landschaft, in der die Systeme eingebettet sind und die möglichen Einflussnahmen. Die Sicht auf das Umfeld einer laufenden Mediation spielt auch in der Mediation eine wichtige Rolle. Anzeigen Nein
4952 Konnotation Der Begriff Konnotation wird sowohl in der Logik wie in der Sprachwissenschaft verwendet. In der Logik bezeichnet er den Begriffsinhalt, in der Sprachwissenschaft die Nebenbedeutung. Anzeigen Nein
4951 Semantik Zeichen, Sätze, Satzteile, Wörter oder Wortteile, denen eine bestimmte Bedeutung zugeschrieben wird Anzeigen Nein
4948 Diglossie Diglossie und Bilinguismus bezeichnen das Aufeinandertreffen verschiedener Sprachen und der Fähigkeit, sich in verschiedenen Sprachen ausdrücken zu können. Anzeigen Nein
4576 Kindeswohl Kriterium für Entscheidungen das Kind betreffend. Grob umschrieben kann unter Kindeswohl die Herstellung eines förderlichen Ausgleichs zwischen den Bedürfnissen eines Kindes und seinen Lebensbedingungen verstanden werden. Anzeigen Nein
4562 Kinderrecht Die Kinderrechte sind in einer UN-Konvention festgelegt und in das nationale Gesetz überführt. Die Kinderrechte sind von den Kindschaftssachen zu unterscheiden, wo sie im Idealfall zur Geltung kommen. Anzeigen Nein
4415 Verhandlungslogik Die Verhandlungslogik ist ein Teil der Mediationslogik, weil sie in der Prozesslogik aufgeht. Obwohl die Mediation selbst eine Form des Verhandelns darstellt, beginnt das eigentliche Verhandeln erst in der Phase 4. Die Verhandlungslogik setzt sich mit den Merkmalen auseinander, die das Verhandeln in der Mediation ermöglichen. Anzeigen Ja
4379 divergentes Denken Das divergente Denken ist ein umkreisendes Denken. Es verleitet zu Abschweifungen. Anzeigen Nein
4378 lineares Denken Das lineare Denken ist ein gradliniges Denken. Ein Ziel wird auf direktem Weg angesteuert, bis es erreicht ist. Anzeigen Nein
4375 intuitives Verhandeln Das intuitive Verhandeln beschreibt ein drauflos Verhandeln, so wie man es gewöhnt ist. Alle die Verhandlung betreffenden Entscheidungen werden aus dem Bauch heraus getroffen. Anzeigen Nein
4328 Impostor phenomenon Das Impostor phenomenon wird im Deutschen auch als Hochstapler-Syndrom bezeichnet. Es handelt sich um ein psychologisches Phänomen, bei dem jemand die eigenen (beruflichen) Erfolge auf äußere Umstände zurückführt statt auf eigene Fähigkeiten und Kompetenzen. Anzeigen Nein
1355 Komplexität Die Komplexität bezeichnet die Vielschichtigkeit eines Problems oder einer Situation. Es gibt keine monokausalen Begründungen (obwohl der Mensch sich ständig versucht, sich das einzureden), weshalb die Menschen verschiedenste Methoden (bewusst oder unbewusst) anwenden, um die Komplexität zu reduzieren. Dabei wird übersehen, dass viele Komponenten auf verschiedenste Weise miteinander interagieren. Die Komplexität spielt in der Mediation eine wichtige Rolle, weil sie selbst komplex ist und weil sie die Fähigkeit besitzt, die Komplexität zu bewältigen (siehe Komplexitätsbewältigung). Anzeigen Nein