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Beiträge zu Kommunikationsquadrat (gegenwärtige Version)

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Version Datum Benutzer
15.04.2017 01:04 Arthur Trossen
24.07.2019 09:41 Arthur Trossen
24.07.2019 09:35 Arthur Trossen
22.07.2019 18:22 Arthur Trossen
22.07.2019 18:21 Arthur Trossen
22.07.2019 16:38 Arthur Trossen
19.12.2018 10:49 Administrator
15.06.2017 10:48 Arthur Trossen
15.04.2017 04:22 Arthur Trossen
15.04.2017 04:19 Arthur Trossen
15.04.2017 04:18 Arthur Trossen
15.04.2017 04:17 Arthur Trossen
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15.04.2017 04:15 Arthur Trossen
15.04.2017 04:14 Arthur Trossen
15.04.2017 04:13 Arthur Trossen
15.04.2017 04:11 Arthur Trossen
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15.04.2017 03:05 Arthur Trossen
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15.04.2017 01:04 Arthur Trossen
15.04.2017 01:04 Arthur Trossen

Statistiken

Autor Wörter Leerraum Zeichen Druckbare Zeichen
Benutzt Gelöscht Benutzt Gelöscht Benutzt Gelöscht Benutzt Gelöscht
ArthurTrossen 719 (100.0%) 0 (0.0%) 526 (100.0%) 0 (0.0%) 5769 (100.0%) 0 (0.0%) 4477 (100.0%) 0 (0.0%)
Gesamt 719 (100.0%) 0 (100.0%) 526 (100.0%) 0 (100.0%) 5769 (100.0%) 0 (100.0%) 4477 (100.0%) 0 (100 %)

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<a href="Archiv-Lexikon" title="Achim zum Lexikon" class="wiki wiki_page">Ein Beitrag zum Facharchiv</a>


Kommunikationsquadrat<a href="#Kommunikationsquadrat" class="heading-link"><span class="icon icon-link fa fa-link fa-fw " ></span></a>

Die Kommunikation zwischen zwei Menschen erfordert mindestens 8 Ohren und 8 Münder&lt;ref&gt;Ausführlich dazu: Hofmann, Rothfischer, Trossen, Grundlagen der Mediation, Seite 68 ff.&lt;/ref&gt;. Jeder Mensch braucht 4 Ohren und 4 Münder, um alle Informationen einer Nachricht zu verarbeiten

^Invalid YouTube URL provided

Die 4 Seiten einer&nbsp;Nachricht<a href="#Die_4_Seiten_einer_Nachricht" class="heading-link"><span class="icon icon-link fa fa-link fa-fw " ></span></a>

Schulz von Thun hat dieses Modell seit nunmehr 20 Jahren im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht und entscheidend weiterentwickelt. Ausgangspunkt und Grundlage des genannten Konzepts sind Annahmen über Merkmale der Nachricht im Sender-Empfänger-Modell. Danach haben Nachrichten vier Aspekte oder Seiten .

  • Sachinhalt: Worüber ich informiere
  • Selbstkundgabe: Die Selbstoffenbarung oder was ich von mir selbst kundgebe, auch Ich-Botschaft genannt
  • Beziehung: Was ich von Dir halte und wie wir zueinander stehen
  • Appell: Wozu ich Dich veranlassen möchte, auch Du-Botschaft genannt

Dazu ein einführendes Beispiel: Ein Ehepaar im Auto. Die Frau fährt und der Mann sagt, auf die Verkehrsampel zeigend: „Du, da vorn ist grün". Die vier Seiten dieser Nachricht können nun sein: Sachinhalt: Farbe der Ampel „grün". Selbstkundgabe: „Ich passe mit auf'. Beziehung: „Ich muss mit aufpassen, weil Du eine schlechte Fahrerin bist. Appell: „Fahre doch schneller". Die Reaktion der Fahrerin: „Fahre ich oder Du“. Das einfache Sender-Empfänger-Modell wird also im Hinblick auf die Nachricht differenziert.


Nun ist es aber sicherlich so, und die vorigen Abschnitte belegen dies ja, dass die empfangene Nachricht nicht mit der gesendeten identisch ist. Wahrnehmungen, Einstellungen, implizite Theorien oder Vorurteile führen zur subjektiven Bearbeitung. Es muss also zwischen gesendeter und tatsächlich empfangener Nachricht unterschieden werden. Kommunikationsstörungen und Missverständnisse sind umso gravierender, je unähnlicher gesendete und empfangene Nachricht zueinan-der stehen. Solche Schwierigkeiten lassen sich sehr minimieren, wenn der Empfänger eine Rückmeldung („Feedback') gibt: also darüber, wie er die Nachricht aufgefasst hat. Das ideale Modell zwischenmenschlicher Kommunikation sieht daher nach Schulz v. Thun so aus:

Mit einer Nachricht werden, wenn auch mit unterschiedlichem Gewicht, stets alle vier Aspekte gleichzeitig übermittelt. Die Empfänger sollten daher fähig sein, auch alle vier Aspekte in ihrer Bedeutung zu-einander gleichzeitig zu empfangen. Anschaulich dargestellt: Der idea-le Empfänger hat vier Ohren (das „Sach-", das „Beziehungs-", das „Selbstoffenbarungs-" und das „Appell"-Ohr )


Voreingenommenheit beim Empfänger, wenn er also „auf einem Ohr besonders gut hört", führt zu Missverständnissen. Da mag der eine einen Appell hören, der gar nicht gemeint war, der andere hört vielleicht den Beziehungsaspekt heraus, der dritte wiederum hört nur den Sachinhalt und überhört vielleicht sehr gern den damit verbundenen Appell. Stellen Sie sich vor: Zwei Nachbarn haben eine besondere Be-ziehung zueinander und vor allem mag der eine den Sohn des anderen nicht ... Welche Missverständnisse dabei entstehen können, soll das folgende Beispiel belegen:

Ein Nachbar zum Anderen:„Ich habe gestern endlich für meinen Sohn ein neues Fahrrad gekriegt!" Feedback: „Da haben Sie aber wirklich einen guten Tausch gemacht."


Unklarheiten beim Sender, d.h. wenn er sich selbst nicht im Klaren ist, was er eigentlich vermitteln will, sind ebenfalls eine Quelle für Kommunikationsstörungen. Sender und Empfänger sind also in gleicher Weise für das Gelingen der Kommunikation verantwortlich. „Gute" Sender und „Gute" Empfänger sind gleichermaßen notwendig und dass diese Beiden zusammenkommen ist leider selten genug der Fall.

Bedeutung für die&nbsp;Mediation<a href="#Bedeutung_f_r_die_Mediation" class="heading-link"><span class="icon icon-link fa fa-link fa-fw " ></span></a>

Es ist eine der wichtigsten Aufgaben des Mediators, die Ich-Botschaften herauszuhören. Er kann diese Technik anwenden, um Beleidigungen zu neutralisieren oder um Bedürfnisse herauszuhören. Ich-Botschaften sind niemals angreifend.

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Hinweise und Fußnoten

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Literaturhinweise:
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