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Seiten-ID: 791 Den Widerstand berechnen als Garant für Konsens 3-Abteilung »  Archiv »  Archiv: Werkzeuge 4-Inhalt »  (05) Methodik »  Verhandeln

Systemisches Konsensieren

Wenn die Mehrheit dafür ist, heißt das noch lange nicht, dass damit der Widerstand gegen eine Entscheidung am geringsten ist. Diese Erkenntnis macht sich das zur Konsensfindung angetretene SK-Prinzip des systemischen Konsensierens zu Nutzen.

Gemessen wird nicht (nur) die Befürwortung, sondern (auch) der Widerstand.
Gegebenenfalls ist die Abstimmung zu kombinieren. Wenn zwar der Widerstand bekannt ist, ist noch immert unklar welche Option von denen, gegen die es keinen Widerstand gibt, die größte Übereinstimmung findet.

 Merke:

Je geringer der Widerstand, desto höher ist die Akzeptanz einer Entscheidung 1

Bedeutung für die Mediation

In der Mediation kommt das Konsensieren bei der Meinungsbildung in größeren Gruppen zum Einsatz. Es ist auch in Verteilungskonflikten angebracht und überall dort, wo das Verfahren auf eine Abstimmung angewiesen ist. Der Mediator sollte die Abstimmung (je nach Gegenstand) aber stets alös die ultima Ratio betrachten. Es ist eleganter, wenn offene Fragen mediiert werden.

Hinweise und Fußnoten

Aliase: Konsensieren, SK-Prinzip
Archiv: Ein Beitrag zum Werkzeugarchiv
Siehe auch: Abstimmung
Bearbeitungshinweis: Textvollendung erforderlich.
Prüfvermerk: -

1 Merke betrifft einen Lehrsatz von: Allgemein, in-Mediation