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Seiten-ID: 838 Mediationsformat: Das Verfahren im Mediationscontainer 3-Abteilung »  Archiv 4-Inhalt »  (03) Mediation (Systematik) »  Mediationskonzept

Die "reine" Mediaton

Der Begriff wird öfter verwendet, ohne dass er definiert wurde. Die reine Mediation wird auch als klassische Mediation oder zur Anpassung an die im Mediationsradius verwendete Terminologie als förmliche Mediation bezeichnet. Die Evaluierung des Mediationsgesetzes spricht auch von der formellen Mediation oder der Schulmediation, wobei mit Schulmediation nicht etwa die Mediation im Bereich der Schule, sondern die schulmäßige Mediation gemeint ist.

Angesprochen wird das konventionelle Mediationskonzept. Der Gesetzgeber verwendet den Begriff Reine Mediation im Verständnis einer idealtypischen Mediation. Bei der integrierten Mediation wird dieses Format als eine formelle Mediation verstanden, die sich von einer materiellen, methodischen Anwendung unterscheidet.

Danach beschreibt die reine Mediation die Mediation als ein selbständiges, isoliertes und formell abgegrenztes Verfahren, bei dem der Mediator als neutrale dritte, nicht entscheidungsbefugte Person mit den Parteien eine Mediation durchführt, indem er die Partein dabei unterstützt, selbst eine Lösung zu finden. In der Sprache der Containertheorie ist die reine Mediation eine Mediation, bei der die Mediation der (Verfahrens-) Container ist.

Hinweise und Fußnoten

Bitte beachten Sie die Zitier- und Lizenzbestimmungen
Bearbeitungsstand: 2018-11-01 03:37 / Version 6.
Aliase: formelle Mediation, klassische Mediation, förmliche Mediation,
Siehe auch: integrierte Mediation, Containertheorie
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