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Zielvereinbarung

Die Zielvereinbarung ist ein wesentlicher Schritt, der zum Gelingen der Mediation beiträgt. Trotzdem wied sie oft entweder vorausgesetzt, übergangen oder mit der Themenvereinbarung verwechselt. Der Grundsatz lautet:

 Merke:

4122 - Nur wer ein gemeinsames Ziel hat, kann einen gemeinsamen Weg gehen!

Die Erkenntnis bringt es auf den Punkt. Wenn das Verfahren als ein gemeinsamer Weg verstanden werden soll, muss es ein gemeinsames Ziel verfolgen. In der Mediation wird dieses Ziel als grobe Zielvereinbarung in der 1.Phase festgelegt.

Die Zielsetzung

Die Zielvereinbarung legt fest, was hinten herauskommen soll. Es wäre falsch, wenn das Zustandekommen einer Abschlussvereinbarung als Ziel festgelegt wird, denn die Abschlussvereinbarung liegt bereits hinter dem Ziel. Das Ziel ist die zu findende Lösung. Die Abschlussvereinbarung soll die Lösung fixieren und umsetzen helfen. Mithin vereinbaren die Parteien, dass sie nach einer Lösung suchen, die beispielsweise den Zweck verfolgen soll, dass ein noch allgemein und unspezifisch festgelegter Nutzen eintritt.

Beispiel - grobe Zielvereinbarung: Eine grobe Zielvereinbarung könnte z.B. lauten:

Wir suchen nach einer Lösung, die ...

  1. den Konflikt vollständig beilegt,
  2. ein Zusammenarbeiten wieder möglich macht,
  3. den Frieden herstellt,
  4. für beide Seiten zufriedenstellend ist,
  5. den Start in eine neue Zukunft ermöglicht,
  6. usw.

Das Zielkreuz

Die Zielvereinbarung ist keine Erfindeung der Mediation. Sie sollte vor jedem Gespräch stattfinden. Ein Modell, wie diese Zielvereinbarung gestaltet werden kann, liefert das Zielkreuz.
Zielkreuz

Hinweise und Fußnoten

Alias: Zielfestlegung, Zielsetzung
Siehe auch: 1.Phase, Ziel
Prüfvermerk: -

An dieser Seite haben mitgearbeitet: Arthur Trossen .
Seite zuletzt geändert: am Dienstag März 5, 2019 10:51:31 CET von Arthur Trossen.