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Ein Beitrag zum Werkzeugarchiv


Tetralemma

Das Tetralemma ist eine „Aufstellungsmethode“, die sehr gut geeignet ist, sich in eine Situation zu versetzen und sie gedanklich durchzuspielen.

Anwendungsbereich

Die Verwendung der Technik macht vor allem dann Sinn, wenn Menschen sich zwischen zwei extremen Positionen entscheiden müssen und im wahrsten Eine des Wortes hin- und hergerissen sind. Oft begegnet man einer Art von „Schubkastendenken“, das alte Muster aktiviert, so dass man aus dem Denken nicht wirklich herauskommt. Im Dilemma trifft man keine Entscheidung weil jede Entscheidung die Falsche ist. Trifft man keine Entscheidung wird der innere Konflikt größer und größer bis Fakten geschaffen sind, an denen man nicht mehr vorbei kommt. Man lässt sozusagen für sich entscheiden oder das Unterbewusstsein entscheidet für uns. Leider hat das Unterbewusste nicht immer recht. Oft kennt es die Fakten gar nicht. Es fehlt die Fähigkeit, die spezifischen Züge und Chancen der (neuen) Situation zu erfassen, in origineller Weise zu nutzen und zu agieren. Dabei hilft das Tetralemma, das verschiedene Positionen besetzt.

Intervention

Man kann die unterschiedlichen Perspektiven mit Stühlen abbilden, auf die man sich setzen kann um ein Gefühl für die jeweilige Perspektive zu bekommen)

Tetralemma

  1. Das Eine: Wie sieht die Welt aus, wenn das Eine verwirklicht ist?
  2. Das Andere: Wie sieht die Welt aus, wenn das Andere, der Gegensatz zutrifft?
  3. Beides: Wie sieht die Welt aus, wenn ich beide habe oder: wie lassen sich beide Positionen vereinen?
  4. Keines von Beiden: Wie sieht die Welt aus, wenn weder das Eine noch das Andere zutrifft (verwirklicht wird)?
  5. Und das auch nicht: Wie sieht die Welt aus, wenn das alles nicht zutrifft, also weder das Eine, noch das Andere, noch beides zusammen oder keines von allem?
  6. Dann kann man die Perspektive nochmals verändern, indem man sich fragt: Wie sähe das aus, wenn ich mich von außen betrachte? Der rote Stuhl. Ich sehe, wie ich sehe, wie ich mich sehe.

Bedeutung für die Mediation

Das Tetralemma löst den Widerspruch durch Perspektivenwechsle. Alle Aspekte (Perspektiven) werden in Betracht gezogen, weshalb es sich auch der Komplexität stellt. Hier gibt es Gemeinsamkeiten mit der Mediation, denn die Mediation löst ebenfalls den Widerspruch mit dem Mittel des Perspektiven- und Sichtwechsels.

Hinweise und Fußnoten

Literaturhinweise:
Bearbeitungshinweis: Textvollendung erforderlich.
Prüfvermerk: -

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An dieser Seite haben mitgearbeitet: Arthur Trossen .
Seite zuletzt geändert: am Freitag April 21, 2017 09:46:46 CEST von Arthur Trossen.