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Seiten-ID: 1137 Kompetenz zur Verwirklichung des Wesens der Mediation 3-Abteilung »  Dienste

Kompetenz
Alles über das mediative Wissen und Können finden Sie auf folgenden Seiten:

Mediatorenprofil  Mediationskompetenz  Kompetenzausbildung  Qualität 

Die mediative Kompetenz

Der Begriff mediative Kompetenz wird recht häufig erwähnt. Einmal, wenn es darum geht, die Fähigkeit des Mediators zu beurteilen, eine Mediation durchführen zu können. Zum Anderen, wenn untersucht wird, ob und inwieweit das, was die Mediation ausmacht, auch in anderen Vorgängen anwendbar ist oder nicht. In beiden Fällen kommt es darauf an, sich bewusst zu werden, was unter der mediativen Kompetenz genau zu verstehen ist.




Know how
to do the mediation perfectly!

Definition

Kompetenz beschränkt sich nicht auf das Know how. Der Begriff bezieht sowohl die Erfahrung wie die Fertigkeit mit ein, das Wissen korrekt anzuwenden. In einem professionellen Kontext kommen noch die Effizienz und Reproduzierbarkeit hinzu, die sich in der Qualität und der Nachvollziehbarket ausdrücken.

 Merke:

Weil die Mediation eine Verstehensvermittlung ist, beschreibt die mediative Kompetenz das zum Verstehen und zur Verstehensvermittlung notwendige Wissen und die Fertigkeiten, den zur parteiseitigen Lösungsfindung notwendigen Erkenntnisprozess bedarfsabhängig und nachvollziehbar zu verwirklichen 1

Unterscheidung

Wenn im Zusammenhang und bei der Durchführung von der Kompetenz gesprochen wird, ist der Fokus stets auf die Kompetenz des Mediators gerichtet. Dabei wird übersehen, dass die Mediation als ein selbstregulierendes, sich selbst kontrollierendes und steuerndes Verfahren eigene Kompetenzen besitzt. Diese Kompetenz verwirklicht sich in der Mediationslogik und der konzeptuellen Ausgestaltung des Verfahrens. Wer die Fähigkeit der Mediation zur Selbstregulierung außer acht lässt, schätzt die Kompetenz des Mediators konsequent falsch ein. Er stellt sie über das Verfahren, obwohl seine Aufgabe darin besteht, die Mediation zu verwirklichen.

Die differenzierte Sicht erfordert eine Abgegrenzung, die mit den Begriffen Mediationskompetenz und Mediatorenkompetenz aufgegriffen wird und sich in dieser Terminologie verankert.

Komponenten der Mediatorenkompetenz

Die Definition legt insgesamt drei unterschiedliche Komponenten offen, die dazu beitragen, die mediative Kompetenz mit Inhalt zu füllen und zu konkretisieren. Die drei Komponenten sind:

  1. Wissen
  2. Fertigkeit
  3. Tätigkeit

Komponente: Wissen

Die ZMediatAusbV hat versucht, das Mindestwissen des Mediators zusammenzustellen. Daraus ist ein Katalog geworden, der nur bedingt aussagekräftig ist und lediglich einen Eindruck hinterlässt, wie das Wissen auszurichten sei.

Bei der Frage nach der Kompetenz des Mediators kommt es natürlich maßgeblich darauf an, was unter Mediation zu verstehen ist. Viele Mediatoren achten eher auf formale Aspekte.

Aussagen zur Abgrenzung der Mediation: "Das ist keine Mediation, weil der neutrale Dritte Entscheidungsbefugnisse hat!", "Das ist keine Mediation, weil Vorschläge gemacht wurden!" "Das ist keine Mediation, weil keine Face to Face Kommunikation stattgefunden hat" usw.


Formale Kriterien sind unzureichend, um die Mediation und die zu ihrer Wesensverwirklichung führende Kompetenz zu beschreiben. Auch die zum Teil disponiblen Prinzipien2 , eignen sich nicht zur Festlegung von Mediations- geschweige denn von Kompetenzmerkmalen. Besser geeignet ist die Prüfung, ob das Mediieren das Wesen der Mediation verwirklicht hat oder nicht.

Wesen der Mediation

Wenn sich das Wissen auf eine Kompetenz beziehen soll, ist es auf eine Vorgehensweise zu richten. Damit gerät der Prozess der Mediation in den Fokus und die Frage, ob und wie welche Werkzeuge zu seiner Verwirklichung anzuwenden sind. Die Frage lässt sich aus der Mediationslogik heraus beantworten. Sie beschreibt, wie die Verhandlungslogik, die Prozesslogik, die Themenlogik, die Phasenlogik, die Konfliktlogik und die Suchlogik zusammenzuführen sind, damit sich die Mediation als Erkenntnisprozess verwirklicht.

 Merke:

Das mediative Know how kann also als das Wissen beschrieben werden, wie sich die Kompetenz der Verstehensvermittlung in der Logik des Mediierens verwirklicht 1

Das gesamte, zur Durchführung einer Mediation erforderliche Wissen wird bei Wiki to Yes zur Verfügung gestellt. Es vedeutlicht die Komplexität der Materie. Ein Verzeichnis des anzueignenden Wissens ergeben die Ausbildungsinhalte.

Auch die Frage, ob ein Mediator über ein spezifisches Fachwissen verfügen muss, ergibt sich aus dem Verstehensbedarf. Eine Auseinandersetzung mit der Frage finden Sie bei den Fachmediationen.

Fachmediationen

Komponente: Fertigkeit

Die Fertigkeit beschreibt die Umsetzbarkeit des Wissens. Sie ist erreicht, wenn ein intuitives Denken innerhalb der Prozesslogik erreicht ist. Die Fertigkeit basiert auf Talent und Übung. Oft wird die Bedeutung der mediativen Haltung angeführt. Tatsächlich ist die Art des Denkens ausschlaggebend für das Gelingen der Mediation. Wenn das Denken allerdings mit Meinung und Gesinnung gleichgesetzt und moralisch begründet wird, bezieht es sich auf etwas anderes als Mediation. Das Denken ergibt sich aus dem Erkenntnisprozess und der Notwendigkeit, eine durch den Mediator repräsentierte Metaebene herzustellen.

Haltungsmerkmale

Tatsächlich erwartet die Mediation eine andere Denkweise. Sie ist nicht argument- oder lösungs-, sondern nutzenorientiert. Das Verstehen steht im Mittelpunkt, weshalb die Mediation eine Metaebene für den Fall und das Verfahren abbildet. Der Mediator ist die personifizierte Metaebene, woraus sich seine Wertefreiheit ergibt.

Komponente: Tätigkeit

Wer sich auskennt in der Mediation kann genau sagen, warum er was gemacht hat oder wie was zu planen ist. Ein Qualitätsmanagement erlaubt das Herausarbeiten und Überwachen von Benchmarks.

Qualitätsmanagement

Wenn die zu gewährende Unterstützung zur Mediation passt, muss sie ausgewogen sein und sich darauf beschränken, den Medianden nur die erforderliche Hife anzubieten, die sie benötigen, um die zur Lösung führenden Erkenntnisse SELBST gewinnen zu können. Es ist eine besondere Herausforderung nicht in deren Kopf zu denken und keine Lösungen vorzugeben und sich nur dort einzubringen, wo es notwendig ist.

Dienstleistung

Kompetenzmerkmale

Aus den vier Komponenten der Mediationskompetenz lassen sich Kompetenzmerkmale ableiten, die sich an dem ausrichten, was zu erreichen ist. Die Mindestanforderung dessen was zu erreichen ist, besteht darin, eine Mediation durchzuführen. Also orientiert sich die Kompetenz an dem, was dazu nötig ist.

Die Mediation ist ein Verfahren der Verstehensvermittlung. Mithin ist das Verstehenkönnen die wichtigste Kompetenz des Mediators.

 Merke:

Je mehr der Mediator versteht, umso mehr kann er vermitteln! 1

Kompetenzmerkmale der Verstehensvermittlung:

Verstehen ⇒ Verstehenskompetenz

Verstehenskompetenz

Wenn die Mediation eine Verstehensvermittlung ist, bildet das Verstehen ihr zentrales Leistungsmerkmal. Das Verstehen erstreckt sich auf alle Intelligenzzentren. Es genügt also nicht, das Gesagte logisch nachzuvollziehen. Intelligenz hat eine rationale, eine emotionale und eine Wertedimension3 . Der Mediator muss auf allen Ebenen kommunizieren können. Der Grundsatz lautet: Je mehr der Mediator versteht, umso mehr kann er das Verstehen vermitteln.

Vermitteln ⇒ Vermittlungskompetenz

Vermittlungskompetenz

Es genügt nicht EINE Partei zu verstehen. Der Mediator muss ALLE Parteien verstehen. Nur so kann er die Wahrnehmung und das Gesagte in eine Sprache übersetzen, die auch der Gegner versteht.


Die isolierte Fähigkeit alles und jeden zu verstehen, macht die Kompetenz des Mediators noch nicht zu einer mediativen Kompetenz. Die mediative Verstehensvermittlung setzt voraus, dass die Verstehensprozess im Format des mediativen Kognitionsprozesses eingebunden wird. Um den Erkenntnisprozess zu realisieren, muss der Mediator nicht nur die Elemente der Mediation, die Grundsätze und ihren Ablauf kennen. Er muss auch wissen, wie die Elemente zusammenspielen, sodass sie den hinter der Mediation verborgenen Erkenntnisprozess ermöglichen.

 Merke:

Je mehr Erkenntnisse gewonnen werden, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, ein passendes Ergebnis zu finden! 1

Kompetenzmerkmale der Erkenntnisgewinnung:

Verifizieren ⇒ Verifikationskompetenz

Verifikationskompetenz

Der Mediator hat den Gedankenaustausch zu qualifizieren, damit die Parteien den Informationsbedarf erkennen können. Das gelingt, indem er die Qualität der Information wertfrei erfasst und ihre Stimmigkeit hinterfragt. Sein Denken ist kleinschrittig. Die Metaebene macht diese Auseinandersetzung möglich. Sie wird durch den Mediator abgebildet. Sie ist allen Gedanken und Wahrnehmungen zugänglich. Ihre Wertefreiheit erlaubt es, die Gedanken zu justieren.

Ordnen ⇒ Dimensionierungskompetenz

Dimensionierungskompetenz

Gemeint ist natürlich das geistige Ordnen, das aus dem Chaos des Konfliktes und
Es sind die Partien, die eine Lösung finden sollen, also müssen SIE denken, nicht der Mediator. Was der Mediator allerdings zu tun hat ist, die Gedanken zu verdeutlichen und zu ermöglichen. Er kennt den hinter der Mediation laufenden Kognitionsprozess und weiß, wie er umzusetzen ist. Methodisch bewältigt er das Informationsmanagement mit dem Dimensionieren.


Der Mediator ist nicht untätig. Er hat verschiedene Aufgaben zu erfüllen, um den Erkenntnisprozess zu ermöglichen.

 Merke:

Mediator und Parteien sitzen alle in einem Boot. Jeder hat eine Aufgabe und muss darauf achten, dass das Boot nicht kentert 1

Kompetenzmerkmale der Prozessgestaltung:

Navigieren ⇒ Steuerungskompetenz

Steuerungskompetenz

Der Mediator führt mit den Parteien die Mediation durch4 . Er muss sich mit der Mediation gut auskennen, damit das gelingt. Er muss die Interaktionen der Parteien einschätzen und der Mediation zuordnen können, um durch den Prozess zu navigieren. Mehr noch muss er in der Lage sein, die unterschiedlichsten Prozesse zusammenzuführen.

Organisieren ⇒ Gestaltungskompetenz

Gestaltungskompetenz

Beziehung aufbauen, Rollen zuweisen, das Verfahren so einrichten, dass es die Komplexität bewältigt
...

Strukturieren ⇒ Systematisierungskompetenz

Systematisierungskompetenz

Der Mediator muss nicht nur den Weg durch die Mediation kennen. Er muss ihn auch herstellen können. Dazu zählt auch, die Bedingungen herzustellen, unter denen die Mediation gelingen kann. Wichtig ist die Einrichtung und Aufrechterhaltung der Meta-Ebene

Es genügt auch nicht, eine Mediation mechanisch durchführen zu können. Er muss verschiedene Varianten kennen, um das für die Ausgangsbedingungen passende Verfahren und die effizienteste Vorgehensweise festzulegen. Er muss sein Verhalten und das der Parteien an Benchmarks messen und bewerten können.

Persönlichkeit

Die Mediation kann nur aus einem bestimmten Denken heraus gelingen, das der Mediator vorhalten muss. Die Art des Denkens ist Teil der Persönlichkeit. Oft ist von der Haltung des Mediators die Rede. Gemeint ist seine innere Einstellung.

Aus den Anforderungen, die das Verfahren an die Haltung des Vermittlers stellt, lässt sich ein Mediatorenprofil ableiten, in dem sich alle Haltungsmerkmale wiederfinden lassen, die für eine erfolgreiche Mediation zu fordern sind. Diese Merkmale sind:

  1. Der Mediator beherrscht die Meta-Kognition => ist wertefrei und reflexiv
  2. Er strebt Über- und Durchblick an => ist unbefangen neugierig
  3. Er interpretiert nicht => ist faktenorientiert und neutral
  4. Er versteht sich auf allen Ebenen der Kommunikation => ist verständig
  5. Er scheut sich nicht vor der Komplexität => ist strukturiert
  6. Er denkt prozessorientiert => ist evolutiv
  7. Der Konsens ist seine Lebensgrundlage => ist kooperativ und verbindlich
  8. Er ist immer Mediator, nicht nur bei der Arbeit => ist authentisch

Qualifikation

Im professionellen Umfeld wird der Begriff Mediator wie ein Titel verwendet, obwohl es sich dabei nur um eine Funktions- und gegebenenfalls um eine Berufsbezeichnung handeln kann. Aktuell bilden sich drei oder gar vier verschiedene Qualifikationen heraus, die folgende Stufen der Professionalität abbilden und zunehmend in Konkurrenz zueinander geraten:

Mediatoren

einfacher Mediator

Das ist der Mediator gem. § 5 Abs. 1 Mediationsgesetz mit einer analogen Ausbildung.

zertifizierter Mediator

Das ist der Mediator gem. §5 Abs. 2 Mediationsgesetz i.V.m. § 1 ZMediatAusbV!

qualifizierter Mediator

Das ist der nach Standards der Verbände lizensierte Mediator.

Berufsmediator

Das ist der fachlich besonders erfahrene und die Mediation in allen Aspekten beherrschende Profimediator.

Lediglich der Begriff Zertifizierter Mediator ist eine gesetzliche Bezeichnung und dementsprechend geschützt. Keinesfalls ist die Ausbildung zum zertifizierten Mediator staatlich anerkannt, wie auf manchen Webseiten fälschlicherweise zu lesen ist. Obwohl die Aus- únd Fortbildung in der ZMediatAusbV geregelt ist, gibt es (noch) keine staatlich vorgeschriebene oder anerkannte Ausbildung5 .

Wer die Anforderungen der ZMediatAusbV nicht erfüllt, darf sich auch nicht so nennen. Wer sich trotzdem so nennt, riskiert eine ganz unmediative Abmahnung und zeigt, dass er die Anforderungen an den Beruf nicht kennt. Die Unterschiedlichkeit der Ausbildung ist bei der Kommentierung zu §5 ZMediatAusbV dargestellt.

Die übrigen Qualifikationsbezeichnungen sind kreativ. Sie versuchen, die Qualitätssteigerung zum zertifizierten Mediator abzubilden, der erklärtermaßen ja nur eine Mindestanforderung darstellt. Sie wollen verhindern, dass der zertifizierte Mediator als die höchste Qualifizierung verstanden wird. Um die tatsächliche Kompetenz des Mediators erkennbar werden zu lassen, ist zwischen Berufsqualifikationen und Ausbildungszertifikaten zu unterscheiden. Die Diskrepanz zwischen den Ausbildungszertifikaten und der Berufstätigkeit wird im Beitrag Ausbildungszertifikate dargelegt. Eine ausführliche Kommentierung zur Ausbildungsverordnung befindet sich im Kapitel ZMediatAusbV.

Herausforderung

Wenn es nicht nur darum gehen soll, einen vermeintlichen Titel zu erwerben, zielt die Ausbildung darauf ab, dem Auszubildenden eine Kompetenz zu vermitteln. Kompetenz ergibt sich aus dem erworbenen Wissen, dem Können und den Fertigkeiten, das Gelernte umzusetzen. Das Wissen über die korrekte Durchführung der Mediation ist zugleich eine Auseinandersetzung mit der Komplexität. Wir begegnen, wenn man so will, einer dritten Komplexitätsebene. Natürlich bildet die Komplexität der Ausbildung die Komplexität der Verfahrens- und der Fallebene nach. Sie erfordert es, den Auszubildenden die Mediation in all ihren Variationen6 und vor allem in einer nachvollziehbaren Systematik nahezubringen, damit der Mediator die für den jeweiligen Fall am besten geeignete Herangehensweise zu erkennen und umzusetzen lernt.

Damit das Wissen in ein professionelles, also planbares Können überführt wird, muss die Ausbildung einen didaktischen Mix7 vorhalten, der alle Intelligenzzentren anspricht und neben dem Wissen auch praktische Erfahrungen vermittelt. Die Ausbildung muss ein darauf bezogenes Konzept und eine Methodik vorhalten, damit sich ihre Konsistenz erhellt und der Auszubildende in die Lage versetzt wird, das Können selbst herzuleiten. Um diese Fertigkeit zu erlangen, muss sich der auszubildende Mediator auf die Persönlichkeitsbildende Haltung einlassen, soweit es der Wesenhaftigkeit der Mediation entspricht.

Wie bildet man so etwas (her)aus?

Letzten Endes kommt es darauf an, dass der Mediator die mediative Haltung verinnerlicht. Sie transformiert das Wissen und das Können in die Persönlichkeit des Mediators, um in seine ressourcenorientierte Fertigkeit zu münden. Ob die Ausbildung gelungen ist, können Sie nicht allein an den absolvierten Stunden und Inhalten ablesen. Sie merken es an der Art, wie der Mediator denkt und handelt8 .

 Merke:

Die Ausbildung muss einen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung leisten 1

Es ist bei der Fülle an Ausbildungsangeboten sicher nicht leicht, das passende Angebot herauszufiltern. Wiki to Yes bietet Ihnen eine Entscheidungshilfe an.

Entscheidungshilfe Ausbildung 

Hinweise und Fußnoten

Bitte beachten Sie die Zitier- und Lizenzbestimmungen
Bearbeitungsstand: 2018-10-24 14:47 / Version 54
Alias: Mediationsausbildung, Ausbildungen
Siehe auch: Mediatorenprofil, Mediationskompetenz
Diskussion (Foren): Ausbildungsqualität, Ausbildung

2 Siehe dazu die Ausführungen unter Grundsätze
4 Siehe die Ausführungen zur Führung
5 Mehr dazu unter Ausbildungszertifikate
6 Differenziert nach der Systematik und den Varianten, die im Buch Meditationen beschrieben sind
7 Siehe beispielsweise das Konzept "blended Learning", das die Kombination von unterschiedlichen Methoden und Medien oder Ausbildungsformaten beschreibt.
8 Siehe den Aufsatz: Woran erkenne ich einen Mediator?


Als Entscheidungshilfe und erste Orientierung mag der Mediatorencheck dabei helfen, die Kriterien für die Auswahl des passenden Mediators zu finden.

Formular: Mediatorencheck

Bedeutung für die Mediation

Oft wird die Haltung als wesentliches Kompetenzmerkmal beschrieben. Wenn damit die geistige Einstellung, die Einnahme der Metaebene und die Verwirklichung des mit der Mediation zu ermöglichenden Erkenntnisprozesses gemeint ist, handelt es sich ganz sicher um eine wesentliche Kompetenz, die Wissen, Verständnis (Verstehen) und Erfarung erfordert. Präziser wird der Begriff erst, wenn er sich auf die Anforderungen der Mediation bezieht und diese als Voraussetzung, nicht als Konsequenz der Haltung betrachtet. Man sollte bei der Haltung also immetr den konkreten Bezug zur Mediation hinterfragen.

 Merke:

Auf einen Nenner gebracht bemisst sich die Kompetenz des Mediators an seiner Fähigkeit zu Verstehen, das Verstandene zu vermitteln und in den Erkenntnisprozess der Mediation einzubeziehen Error: Tag not found in any previous footnote

Hinweise und Fußnoten

Bitte beachten Sie die Zitier- und Lizenzbestimmungen
Bearbeitungsstand: 2018-10-24 14:47 / Version 54.
Alias: Wesensverwirklichung, Kompetenz, mediative Kompetenz, Mediatorenkompetenz, Mediatorenkompetenz
Bearbeitungshinweis: Textvollendung erforderlich.
Diskussion: Forumsbeitrag Mediationskompetenzen

© Wiki to Yes: Trossen "mediative Kompetenz" (2017) unter Wiki-to-Yes.org/Mediationskompetenz