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Seiten-ID: 1164 Gebrauchsanleitung Mediation 3-Abteilung »  Werkzeuge

Gebrauchsanleitung

Dem Mediatorenkoffer liegt - wie allen Werkzeugen - eine Gerbauchsanleitung bei.
Die Gerbauchsanleitung soll dazu beitragen, die Werkzeuge korrekt im Sinne der Mediation einzusetzen.

Besonders Anfänger suchen nach einer Orientierung, wenn sie sich durch die Mediation bewegen sollen. Die Komplexität der Mediation macht es ihnen nicht leichter. Sie erlaubt schier unbegrenztes Kontingent von Werkzeugen aus allen denkbaren Disziplinen. Die Werkzeuge sind ein Hilfsmittel, um die Mediation zu verwirklichen. Die Gebrauchsanleitung soll dabei behilflich sein.




Gebrauchsanleitung
Wie Sie die Werkzeuge nutzen können und sollen

Gebrauchsanleitung wofür?

Eines ist sicher, wenn die Werkzeuge willkürlich eingesetzt werden, verfehlen sie gegebenenfalls ihren Zweck. Damit sie die Mediation verwirklichen können, müssen sie dem Wesen der Mediation entsprechen. Das gelingt, wenn die Mediation selbst als ein Werkzeug betrachtet wird. Das ist möglich, weil die Mediation auch als Methode beschrieben wird. Deshalb wird zunächst eine Gebrauchsanleitung Mediation'eingeführt und allen anderen Anleitungen vorangestellt.

Gebrauchsanleitung Mediation

Möglicherweise werden Sie der skeptischen Frage begegnen, wie es denn überhaupt möglich sein kann, eine Gebrauchsanleitung für die Mediation zu verfassen. Wie beim Schah lassen sich zwar Regeln aufstellen. Wer aber sagt, welcher Zug der Nächste ist? Der Schlüssel ist das Verständnis des Spiels. Genau so ist es auch in der Mediation.

Tatsächlich wird frage nach dem nächsten Zug stark von dem zugrunde liegenden Mediationskonzept beeinflusst, das den Schlüssl für das Verständnis des Spiels liefert. Das Konzept ergibt sich aus der theoretischen Herleitung. Der hier vorgeschlagenen Anleitung liegt der Gedanke zugrunde, dass die Mediation eine Verstehensvermittlung ist, die auf dem mit ihr beschriebenen Erkenntnisprozess aufsetzt. Mithin steht die Erkenntnisgewinnung im Vordergrund. Damit grenzt sich die Anwendung der Werkzeuge bereits ein. Sie müssen sich an der Kognitionstheorie messen lassen und den Zweck der auf den Konflikt bezogenen Erkenntnisgewinnung verfolgen.

Kognitionstheorie

Wie das möglich ist, beschreibt die Metapher des Mediationsmetaphern am Besten. Die Puzzlesteine sind das Symbol für die zu verwerenden Informationen. Sie werden nicht einem, sondern zwei oder gar drei Bildern zugeordnet, sie sich in der Mediation mit Arbeitsprozessen vergleichen lassen. Der Mediator nimmt die Informationen auf, um sie korrekt in den Arbeitsprozess einzuordnen, die an anderer Stelle auch als Fallebene und Verfahrensebene identifiziert werden. Wie die Informationen zu qualifizieren und den Prozessen zuzuordnen sind, ist das Know-How des Mediators. Die Mediation sagt ihm, welche Informationen relavant sind und wie sie zusammenpassen.

Informationsverarbeitung in der Mediation

Die Zuordnung der Informationen erfolgt vermittels ihrer Metainformation: Die Metainformation erlaubt es, die Information zu identifizieren und vorgegebenen oder herauszubildenden Dimensionen zuzuordnen. Die Dimensionen lasssen sich in die Mediationslogik einbeziehen, die zwei fertige Bilder ergeben. Das eine vervollständigt die Mediation (den Prozess) das andere den Fall1 . Eine präzise Anleitung für diese Herangehensweise finden Sie bei der Beschreibung der Dimensionen.

Dimensionen

Gebrauchsanleitung Werkzeuge

Nicht immer liegen alle Puzzlesteine (Informationen) auf dem Tisch. Nicht immer fällt es leicht, die zum einen oder anderen Bild passenden Informationen beizubringen oder zu qualifizieren. Jetzt kommen dem Mediator die Werkzeuge der Mediation zu Hilfe.

 Merke:

3268 - Während die Mediation beschreibt, welche Informationen wie zu Erkenntnissen führen, beschreiben die Werkzeuge, wie die Informationen beizubringen und auszuwerten sind.

Das Loopen beispielsweise ist ein Universalwerkzeug der Mediation, vergleichbar mit einem "Schweizer Taschenmesser". Mit dem Loop greift der Mediator die relavanten Informationen auf. Er qualifiziert sie und benennt die Qualifizierung mit der Rückmeldung.

präzises Zuhören

Die Phasen geben dem Mediator den konkreten Arbeitsauftrag. Er muss die Information also zunächst einer Phase zuordnen, um zu verstehen, wie damit umzugehen ist. Die zur jeweiligen Phase passenden Werkzeuge werden im Zusammenhang mit dem Ablauf der Mediation im Einzelnen vorgestellt.

Die Phasen der Mediation Formular: Phasenablaufschema

Die Verwendung der Werkzeuge erfolgt im Kontext der Mediation und mit einem darauf ausgerichteten Zweck. Ihr Durchblick ist die beste Orientierungshilfe.

Bedeutung für die Mediation

Auf das Zusammenspiel kommt es an. Die Werkzeuge orientieren sich an den Methoden und diese wiederum am Prozess. Die Benchmarks helfen, die korrekte Verwendung im Vorgehen zu überwachen. Eine fehlerhafte Verwendung kann zu Mediationsfehlern führen oder gar eine Haftung nach sich ziehen.

 Merke:

3269 - Die Verwendung der Werkzeuge muss stets dem Wesen der Mediation entsprechen!

Mediationsfehler

Was tun wenn ...


Hinweise und Fußnoten

Bitte beachten Sie die Zitier- und Lizenzbestimmungen
Bearbeitungsstand: 2018-12-23 14:19 / Version 97.
Alias: Gebrauchsanleitung
Siehe auch: Durchblick, Kniffe, Erkenntnisprozess, Ablauf, Wesen der Mediation
Prüfvermerk: Arthur Trossen

1 Siehe die Systemik, die zwischen der Verfahrensebene und der Fallebene unterscheidet
© Wiki to Yes: Trossen "Gebrauchsanleitung" (2017) unter Wiki-to-Yes.org/Mediation-Anleitung