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Seiten-ID: 1519 Konfliktreife: Den richtigen Zeitpunkt erkennen Abteilung »  Wissen Inhalt »  Konflikt »  Eigenschaften »  Konfliktdynamik

Konfliktreife

Die Konfliktreife bezeichnet den Grad der Entwicklung (Ausbildung) eines Konfliktes und den Moment, wann der Konflikt bereit ist, in einer bestimmten Art und Weise behandelt zu werden.




Reife Konflikte
fallen nicht wie die Früchte von den Bäumen

Sie kennen die Situation. Sie erklären ihrem Kind, dass es die Herdplatte nicht anfassen soll, weil es sich verbrennen könnte. In vielen Fällen wird das Kind den Rat ignorieren. Es muss selbst die Erfahrung sammeln, dass der Rat berechtigt ist. Ähnlich verhält es sich mit dem Konflikt. Die Geschichte sollte den Menschen hinreichend deutlich gezeigt haben, dass Kriege zwar einen Sieg, aber nur selten einen Gewinn herbeiführen können. Trotzdem treibt es die Menschen immer wieder in den Krieg. Die Gründe für dieses Verhalten sind vielfältig. Oft spilet die Konfliktreife eine wichtige Rolle bei der Frage, wie Menschen mit ihrem Konflikt umgehen.

Zeit ist relativ

Parteien vergleichen manchmal die Mediation mit einer vorangegangenen Therapie und meinen, die Mediation sei viel wirkungsvoller als die Therapie. Möglicherweise hat die Mediation einfach nur zu einem besseren Einsatzzeitpunkt und bei einer gesteigerten Konfliktreife begonnen.

Die Mediation sei schneller als ein Gerichtsverfahren heißt es. Wirtd auch bei diesem vergleich der Einsatzzeitpunkt beachtet? Anders als das Gerichtsverfahren setzt die Mediation ein, wenn beide Parteien dazu bereit und einverstanden sind. Das Gerichtsverfahren kann jederzeit, also auch zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt, einsetzen. Es braucht im Gegensatz zur Mediation keine Reife, bis sich beide Parteien einverstanden erklären können. Wie sieht der Zeitvergleich aus, wenn die Reifezeit in den Geschwindigkeitsvergleich mit einkalkuliert wird?

Die Reifezeit

So wie Früchte am Baum ihre Zeit brauchen, bis sie geerntet werden können, benötigt auch der Konflikt eine Zeit, bis er beigelegt werden kann. Dieser Beitrag will versuchen, die Reifezeit des Konfliktes und die davon abhängigen Möglichkeiten zur Einflussnahme aufzudecken. Die nachfolgende Grafik soll das Problem verdeutlichen. Die unterschiedlichen Spannungsfelder wirken so aufeinander ein, dass es gute und schlechte Momente gibt zur Konfliktbeilegung.
Konfliktreife

Was zur Reifung beiträgt

Ausgangspunkt zur Bestimmung der Reifezeit ist die Identifikation der Faktoren, die für das Wachstum des Konfliktes verantwortlich sind. Die nachfolgende Aufstellung erfasst die Spannungsfelder und die sich daraus ergebenden Momente einer konstruktiven, kooperativen Konfliktlösung:

Spannungsfeld Kooperation möglich
Konfliktevolution Wenn die Konfrontation nutzlos wird
Konflikteskalation Wenn eine Kooperation möglich ist
Parallelprozesse Wenn es keinen anderen Ausweg gibt
Fokussierung Wenn ein Perspektivenwechsel möglich ist
Emotionen Wenn der Verstand noch vorhanden ist


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Bedeutung für die Mediation

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Was tun wenn ...

Hinweise und Fußnoten

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Bearbeitungsstand: 2021-12-31 07:30 / Version 15.

Aliase: Konfliktwachstum
Siehe auch: Zeitmanagement, Windows of Opportunity, Konfliktreife, Zeitrahmen.
Prüfvermerk: -

© Wiki to Yes: Arthur Trossen "Konfliktreife" (2018) unter Wiki-to-Yes.org/Konfliktreife