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Seiten-ID: 405 Kompatibilität und Interaktion der Systeme 3-Abteilung »  Werkzeuge 4-Inhalt »  Praxis »  Konfliktmanagement

Konfliktmanagement

Die Organisation von Aufgaben und Abläufen rund um den Konflikt

Ein Konfliktmanagement erwartet das Erkennen von Konfliktanlässen und die erfolgreiche Bearbeitung von Konfliktbeilegungen. Zu unterscheiden ist das individuelle Konfliktmanagement der Konfliktpartei, die den Weg durch ihren Konflikt steuern will und das systemische Konfliktmanagement eines Unternehmens.

Individuelles Konfliktmanagement

Jedes Verfahrensmanagement beginnt mit der Auswahl des Verfahrens. Voraussetzung ist die Kenntnis, welche Verfahren es denn überhaupt gibt. Diese Frage kann in einem sogenannten Clearing-Verfahren geklärt werden, das jedoch in den seltensten Fällen vom gewählten Verfahren abgetrennt wird. Die nachfolgende Aufstellung soll helfen, eine Übersicht zu bekommen. Konkrete Hilfe bei der Entscheidung finden Sie hier:

Prüfungsschema Verfahrenswahl Mehr über die Verfahrenssystematik 

Systemisches Konfliktmanagement

Die Untersuchung von Konfliktmanagementsystemen (KMS) in Unternehmen legt eine begriffliche Unterscheidung zwischen conflict management system und integrated conflict management system nahe.

Konfliktmanagementsysteme

Konfliktmanagementsysteme (KMS) beschreiben die Gesamtheit der sich ergänzenden und aufeinander abgestimmten Instrumente und Verfahren des Konfliktmanagements einschließlich der sie unterstützenden Strukturen im Unternehmen1 . Das "Viadrina Komponentenmodell eines KMS"2 beschreibt die vollständigen Komponenten des KMS und fasst sie strukturell in der folgenden Grafik zusammen, die aus der PWC-Studie 3 entnommen wurde und dort als Viadrina-Komponentenmodell eines KMS bezeichnet wird:

komponentenmodell-viadrina

Integrierte Konfliktmanagementsysteme

Ein KMS hat keine eigenständige Daseinsberechtigung. Es lässt sich deshalb nicht ohne weiteres isolieren, auch wenn es zur Herstellung der Metaebene, insbesondere für die systemische Konfliktdimension eine Außensicht erfordert. Das KMS ist stets Teil einer Umgebung mit weiteren Entitäten, die miteinander in Beziehung treten. Systemtheoretisch könnte das KMS, aus der systemischen Umwelt betrachtet, als ein mit anderen Systemen konkurrierendes oder kooperierendes System verstanden werden. Es könnte aber auch als Element eines übergeordneten Systems verstanden werden, das mit anderen Elementen interagiert und sich auf das System ausrichtet. Wenn von der Intergation des KMS im Unternehmen die Rede ist, soll die strukturelle und funktionale Institutionalisierung des Konfliktmanagementsystems im sozialen System des Unternehmens beschrieben werden4 . Es geht also um die Frage der Zuordnung des KMS im Unternehmen und damit einhergehend der Kompatibilität der Systeme oder Elemente zueinander, wobei der Konflikt selbst als ein System verstanden werden kann, mit dem sowohl das Unternehmen wie das KMS umzugehen hat.

KMS-Systeme

Die vorstehende Grafik soll nur einen Eindruck über die auf den Konflikt einwirkenden bzw. vom Konflikt beeinflussten Strukturen und den Integrationsbedarf im Unternehmen geben. Besonders dann, wenn das Konfliktmanagement auch die Konfliktvermeidung betreffen soll, erfüllt es eine Stabsfunktion, die bis in die Gestaltung der Unternehmenskultur hineinreichen muss und Einfluss auf die Interaktionen nehmen kann.

Hinweise und Fußnoten

Alias: Prozessmanagement, KMS, Konfliktmanagementsystem, integriertes Konfliktmanagementsystem
Bearbeitungshinweis: Textvollendung und Programmvollendung erforderlich. zB ...
Prüfvermerk: -

An dieser Seite haben mitgearbeitet: Arthur Trossen und Administrator .
Seite zuletzt geändert: am Samstag August 3, 2019 11:19:00 CEST von Arthur Trossen.