Lade...
 
Wiki to Yes, das Metaportal
Seiten-ID: 568 Die Erkenntnis ist der Schlüssel für die Funktionalität der Mediation 3-Abteilung »  Akademie 4-Inhalt »  Lehre (Wissenschaft) »  Mediationstheorie

Am Anfang war die Erkenntnis

Am Ende steht die Lösung. Dazwischen liegen Gedanken. Erkenntnisse machen sie möglich.

Die Mediation ist ein Prozess, der nicht nur Erkenntnisse einfordert, sondern auch ermöglicht. Wie sonst soll es möglich sein, dass Parteien, die sich ganz und gar nicht einig sind, SELBST eine einvernehmliche Lösung zu finden? Die dahinterstehende Erkenntnislogik ist ein Teil der Mediationslogik. Sie ergibt sich aus der Auseinandersetzung mit der Frage, wie den Parteien die Suche nach der Lösung ermöglicht wird.





Die Mediationstheorie
Erkenntnistheorie der Mediation
Über die Erkenntnisschritte im
Kognitionsprozess der Mediation

Einführung

Die vielgestaltige Ausprägung der Mediation erlaubt Überschneidungen mit anderen Verfahren und Vorgängen. Der Begriff wird inflationär gebraucht. Die wissenschaftliche Herleitung der Mediation ist deshalb ein wesentlicher Schritt, der zur Identifikation der Mediation beiträgt und eindeutige Abgrenzungen ermöglicht1 .

Eine wissenschaftlich fundierte Herleitung, die als Mediationstheorie2 bezeichnet werden kann, würde die Funktionalität der Mediation in sich schlüssig beschreiben können. Ihr Augenmerk wäre darauf gerichtet, was wie dazu beiträgt, dass die Parteien trotz widriger Umstände und vor dem Hintergrund eines Konfliktes in die Lage versetzt werden, selbst eine Lösung für ein scheinbar unlösbares Problem zu finden.

Sicher sind Erkenntnisse der Schlüssel dafür, dass die Parteien das Ziel erreichen können. Wer in der Mediation deshalb einen auf Erkenntnisgewinnung gerichteten Prozess erkennt, wird schnell auf die Erkenntnistheorie stoßen. Diese Theorie, die auch Epistemologie oder Gnoseologie genannt wird, ist ein Hauptgebiet der Philosophie. Sie umfasst die Fragen nach den Voraussetzungen für Erkenntnis, dem Zustandekommen von Wissen und anderer Formen von Überzeugungen3 . Jenseits der Philosophie befassen sich auch die Psychologie und andere Disziplinen mit der Frage, wie Erkenntnisse zustandekommen und wie Entscheidungsprozesse ablaufen. Über diese Disziplinen gerät die Kognitionstheorie in den Vordergrund. Sie erfasst die elementaren Modelle des Denkens, die aus der Psychologie, der Neurowissenschaft, der Informatik und der Linguistik stammen4 .

Auch wenn sich die Mediation als ein auf Erkenntnisgewinnen beruhender Entscheidungsprozess beschreiben lässt, würde die Anwendung der Erkenntnis- oder Kognitionstheorien nicht 1:1 möglich sein. Vielmehr wäre eine Adaption erforderlich, über die sie das Wissen über Kognitionsprozesse auf die spezifischen Anforderungen der Mediation einlassen kann. Um den Unterschied zu den bestehenden Theorien auszudrücken, lässt sich das auf die Mediation zu beziehende Derivat am besten mit einem eigenen Namen als Erkenntnistheorie der Mediation oder als Theorie der vermittelnden Erkenntnis bezeichnen. Auch wenn ihre Anpassung als Kurzform auch im Bereich der Mediation als Erkenntnistheorie und Kognitionstheorie zitiert wird.

Worum es ganau geht, und wie sich der mediative Erkenntnisprozess aus den Theorien herleiten lässt, soll im Nachfolgenden im Wege der Deduktion herausgearbeitet werden. Bei der deduktiven Methode werden die vorzugebenden Prämissen mit den zwingenden Konsequenzen in einen logischen Zusammenhang gebracht. Der dadurch vorgegebene Blick vom Allgemeinen auf das Besondere führt zunächst in die Systemik.

Systemik - Der innere Zusammenhalt

Um die Funktionalität der Mediation zu beschreiben, müssen zunächst ihre wesensbestimmenden Elemente identifiziert werden. Die viel erwähnten mediativen Techniken beispielsweise wären ein solches Element. Ihre mechanische Verwendung in der Mediation genügt allerdings nicht, um eine Mediation zu verwirklichen. Es würde auch nicht genügen, die Techniken zusammen mit anderen mediativen Bausteinen selektiv einzusetzen. Die Werkzeuge entfalten ihre mediative Wirkung nur im Zusammenspiel.
Puzzle Zusammen
Schon um die Bausteine zu identifizieren, muss der Mediator wissen, was wie zusammenpasst. Das folgende Beispiel mag diese Anforderung anschaulich verdeutlichen:

Rohmaterialien: Was hilft es, wenn man weiß, dass ein Gegenstand aus etwa 15 kg Kohle, 4 kg Stickstoff, 1 kg Kalk, 1/2 kg Phosphor und Schwefel, etwa 200 g Salz, 150 g Kali und Chlor und etwa 15 anderen Materialien sowie aus 4 – 5 Eimern Wasser besteht?


Die genannten Rohmaterialien sind die chemischen Bausteine eines Menschen. Je nach Zusammensetzung könnten die einzelnen Bausteine alles Mögliche ergeben. Ihre Benennung allein genügen nicht, um zu beschreiben, was den Menschen ausmacht. Erst ihre Zusammensetziung und ihr Zusammenspiel ergeben, was den Menschen ausmacht.

Mit dem Aufkommen der Kybernetik hat sich in der Wissenschaft das Bewusstsein für die Auseinandersetzung mit dem Zusammenwirken der Elemente ergeben. Die Kybernetik, die in der Sozialwissenschaft als Systemtheorie adaptiert wurde, setzt sich mit der Frage auseinander, wie das Zusammenwirken erkannt und gesteuert werden kann. Die Untersuchung der Steuerungsmechanismen beachtet die Interaktionen zwischen der Umwelt, System und Systemen sowie den Elementen. Sie geht weit über die Auflistung und Analyse der Bestandteile eines Systems hinaus und erfasst die gesamte Komplexität der möglichen Beeinflussungen.

Ähnlich sind die Anforderungen, wenn es darum geht, die Mediation in ihrer Funktionalität zu beschreiben. Was hilft es, wenn der Mediator weiß, dass es Techniken, Phasen, Rollen und Prinzipien gibt, solange er nicht weiß, wie das Eine das Andere beeinflusst? Goethe hatte das Bedürfnis nach grundlegenden Erkenntnissen durch Faust zum Ausdruck gebracht. Faust wollte erkennen ....

was die Welt im Innersten zusammenhält.


Der Mediator muss sich - anders als Faust - nicht der Magie verschreiben, außer vielleicht der Magie der Mediation. Allerdings muss er die innere Logik der Mediation begreifen, also das, was die Mediation im Innersten zusammenhält.

 Merke:

Erst die Kenntnis über die Steuerung der Zusammenhänge und ihre Verwirklichung im konkreten Fall ergibt das, was eine Mediation ausmacht5

Die zur Herleitung der Mediation vorzugebende Prämisse ergibt sich aus der Notwendigkeit, dass die Parteien selbst die Lösung finden sollen. Die Mediation ist deshalb eine Suche, die auf wiederstreitenden Erkenntnissen aufsetzt. Sie ist notwendigerweise darauf angelegt, die Erkenntnisse so zu verändern, dass die hinzugewonnenen Erkenntnisse den Parteien die erforderlichen Einsichten für eine nützliche Lösung vermitteln. Die dafür erforderlichen Bausteine und ihre Verwendung werden sichtbar, wenn die Mediation als ein Kognitionsprozess verstanden wird, der die zur Erkenntnisgewinnung erforderlichen Gedanken nach einem vorgegebenen Plan zusammenfügen kann.

Die Auseinandersetzung mit den Gedanken Anderer und ihre Zusammenführung nach einem vorgegebenen Plan, erfordert, systemisch betrachtet, eine Metaebene.- Über diese Ebene lassen sich Gedanken reflektieren, korrigieren und zusammenführen. Der Mediator fungiert dabei ähnlich wie ein Architekt. Er kennt den Plan, aber überlässt die Ausführung den Bauunternehmern. Er überwacht lediglich, dass alle Baumaterialien korrekt am dafür vorgesehenen Platz verbaut werden, sodass sich der Plan verwirklichet.

Auch der Mediator ist (auf den Fall bezogen) nicht operativ tätig. Er überwacht jedoch den Prozess und den damit verbundenen Informationsfluss. Er achtet darauf, dass die Gedanken an der im Plan vorgegebenen Stelle und in der vorgesehenne Weise eingebracht werden. Dabei personifiziert er die Metaebene, aus der heraus der Gedankenfluss gesteuert wird.

Der Kognitionsprozess

Die Steuerung der Gedanken ergibt sich aus einem Vorgang, der durchaus als ein Kognitionsprozess zu beschreiben ist. Wer also danach sucht, welche Zusammenhänge der Mediation das Zusammenspiel ihrer Elemente beschreibt, muss sich mit der Frage auseinandersetzen, wie sich die Erkenntnisgewinnung in den Köpfen der Parteien herstellen lässt, ohne dass ihnen die zur Lösung führenden Gedanken vorgegeben werden. Der Bauplan für den gedanklichen Prozess findet sich in der Mediation.

 Merke:

Die Mediation ist ein verstehensbasiertes Verfahren. Sie kann als ein gedanklicher Prozess verstanden werden, der mittels der Reflexion Erkenntnisse aufgreift, generiert und zusammenführt, sodass die Parteien einen Erkenntnisgewinn erzielen, der es ihnen erlaubt, die Lösung zu finden5
.

Eine Konsequenz der Prämisse, dass die Lösung aus Erkenntnisgewinnen zu generieren ist, erwartet eine Bewegung der Gedanken. Was wie zu bewegen ist, beschreibt der mediative Prozess.

Erkenntnislogik

Der gedankliche Prozess ist alles andere als willkürlich. Nur indem er einer internen Logik folgt, kann er seinen Zweck verwirklichen. Die Logik des Prozesses muss die zu gewinnenden Erkenntnisse identifizieren und in einer aufeinander aufbauenden Abfolge beschreiben können. Die zugrunde liegende Logik wird als Logik der Mediation beschrieben. Sie wird duch die Koordination der Prozesslogik, der Themenlogik, der Phasenlogik, der Konfliktlogik und der Suchlogik verwirklicht. Die Mediationslogik führt die unterschiedlichen Ansätze in einetr noch zu beschreibenden Art und Weise zusammen, steuert ihre Interaktionen (Wechselwirkung) und stimmt sie aufeinander ab.

Die vorgegebene Prämisse führt also zu der weiteren Konsequenz: Es bedarf einer an einem Plan zu orientierenden Logik, die es erlaubt, die Gedanken in die von der Zielvorgabe der Lösungsfindung vorgegebene Richtung zu lenken. Aus dieser logischen Konsequenz ergeben sich weitere Prämissen, die sich mit der Frage auseinandersetzen, welche Erkenntnisse wie zu gewinnen sind, damit sich der Plan verwirklichen kann.

Die nachfolgenden Erläuterungen sollen darstellen, wie die Mediation den Prozess der Erkenntnisgewinnung konkret unterstützt.
Sie begeben sich in das Innerste der Mediation, wenn Sie die Erkenntnisschritte nachvollziehen. Sie schöpfen den gesamten Mediationsradius aus, wenn Sie die Erkenntnisschritte steuern können, auf die sich die Parteien einzustellen haben, damit sie eine Lösung finden können.
Die Mediation stellt den dazu erforderlichen Rahmen her.

Erkenntnisbedarf

Jede Erkenntnisgewinnung setzt einen Erkenntnisbedarf voraus.
Bereits die Bereitschaft zur Erkenntnis setzt den Bedarf nach Erkenntisse voraus. Wer glaubt, alles zu wissen, wird nicht nach Weisheit suchen. Wer die Lösung kennt, wird nicht nach einer Lösung suchen. Wer nicht bereit ist, nach einer Lösung zu suchen, wird sich nicht auf den Weg der Suche begeben. Er wird sich der Mediation mental nicht öffnen können.

Die Mediation ist eine erkenntnisbasierte Suche nach der besten Lösung. Sie kommt ohne das Aufdecken der sie hindernden Erkenntnislücken und das Ermöglichen von zur Lösung führenden Erkenntnisgewinnen nicht aus. Sie unterstellt, dass die Versuche zur Konfliktbeilegung die Parteien offenbar daran hindert, eine adäquate, akzeptable und leichtgängige Lösung zu erwirken. Die Parteien hätten die Lösung andererseits sicher herbeigeführt und müssten nicht nach einer Lösung suchen. Die Ausgangserkenntnis der Mediation besteht also darin, dass die Parteien keine optimale Lösung kennen, sodass sie nach einer einvernehmlichen Lösung suchen müssen.

 Merke:

Wenn die Parteien die Lösung finden sollen, brauchen SIE (also die Parteien) neue Erkenntnisse, die ihnen dazu verhelfen 5

Die zur Bereitschaft zur Suche führende Erkenntnis ergint das Motiv für eine Mediation. Es beszieht sich somit die Verfahrensebene, die systemisch von der Fallebene zu unterscheiden ist. Das Motiv zur Suche nach einer Lösung allein genügt nicht, um auch tatsächlich eine Lösung zu finden. Sie ist lediglich eine Erkenntnis, die den Weg in andere Erkenntnisse öffnet. Erst die Summe der Erkenntnisgewinne erlaubt das gedankliche Konstrukt einer Mediation, aus dem sich die Lösung herleiten lässt. Der Plan erlaubt es, jeden notwendigen Erkenntnisgewinn mit einem genau zu spezifizierenden Erkenntnisbedarf in Verbindung zu bringen, sodass sich nicht nur die hinter der Mediation verborgene Logik erschließt, sondern auch eine Schritt für Schritt Anletung ergibt, wie der Lösungsweg auszugestalten ist. Um diesen Weg zu beschreiben, ist zunächst die Defionition der zur Lösung führenden Erkenntnisgewinne als weitere Prämisse erforderlich.

Erkenntnisgewinn

Der Mediator muss wissen, welche Erkenntnisse benötigt werden, ohne dass er die zur Lösung führenden Erkenntnisse vorgibt. Die Frage beantwortet sich an dem zu erwartenden Erkenntnisgewinn. Die Mediation zeigt, welcher Erkenntnisgewinn notwendig ist, damit die Parteien selbst die Lösung finden können und wo und wie die dazu führenden Erkenntnisse zu gewinnen sind. Der Schlüssel zum Erkenntnisgewinn ist die Qualifikation und Zuordnung der jeweiligen Informationen. Der Schlüssel entscheidet, ob die Information zur Mediation gehört und wie sie sich in den Prozess einbeziehen lässt. Um den Schlüssel korrekt einzusetzen, sind die Informationen nach ihrem Gehalt und ihrer Zugehörigkeit zu gewichten. Eine Erkenntnisstruktur hilft die Informationen dementsprechend zu qualifizieren.

Erkenntniskategorien

Die in der Mediation zu gewinnenden Erkenntnisse und die dafür zu erfassenden, verwertbaren Infromationen unterliegen keinem Zufallsprinzip. Um die Informationen in die Logik der Mediation einbeziehen zu können, bedarf es einer Zuordnung. Die Zuordnung entscheidet über den Rang und die Qualität der Information und stellt eine Beziehung zu dem jeweils zu erzielenden Erkenntnisgewinn her. Das zur Komplexität der Mediation passende Ordnungsprinzip wird erkennbar, wenn die Informationen kategorisiert werden.

Sowohl die methodische Herangehensweise, wie die sich aus der Kategorisierung ergebende Struktur, lassen sich am Besten aus der Metapher eines Puzzlespiels ableiten. Bei einem Puzzle geht es darum, Puzzlesteine so aneinanderzufügen, dass sich daraus ein Bild ergibt. Auch bei der Mediation werden Informationen aneinandergefügt, sodass sich daraus ein Bild, nämlich die Lösung ergibt. Es liegt also nahe, die Puzzlesteine als Synonym für die in der Mediation zu verwertenden Informationen anzusehen.

Anders als bei einem Puzzlespiel, sind die Informationen in der Mediation dem Puzzle noch gar nicht zugeordnet. Der Mediator erhält viele Informationen, wobei unterlassene Informationen auch einen Informationsgehalt haben. Die Metapher kommt der Mediation also am nächsten, wenn man sich einen Haufen ungeordneter Puzzlesteine vorstellt, die dem zu legenden Puzzle zunächst zuzuzordnen sind.

Der Vergleich mit einem Puzzlespiel lässt sich nur dann auf die Mediation beziehen, wenn man sich vorstellt, dass nicht nur ein, sondern zwei oder gar drei Puzzle zu legen sind. Das eine Puzzle betrifft das Verfahren. Das andere den Fall und das dritte die Rechtsanwendung. Jedes Puzzle hat unterschiedliche Steine (Informationen), die nur in das eine oder andere Puzzle passen.

Innerhalb des jeweiligen Puzzles können die Steine auch nicht beliebig aneinandergereiht werden. Sie haben unterschiedliche Bilder und unterschiedlich geformte Ränder, sodass nur bestimmte Puzzlesteine zueinander passen. Wenn die Steine korrekt zusammengelegt wurden ergibt sich das fertige Bild.

Die Metapher des Puzzlespiels 

Erkenntnislandkarte

Erkenntnislandkarte
Erkenntnislandkarte
Die Zuordnung der Steine zu einem Puzzle und ihre Positionierung innerhalb des jeweiligen Puzzles, knüpft auch insofern an die Puzzlemetapher aa, als das mit den Puzzlesteinen zu legende Bild eine Vorlage besitzt. Anders als bei einem Puzzle kann die Vorlage der Mediation nicht vollständig sein. Denn im Gegensatz zu einem Puzzle ist das fertige Bild (also die zu zeichnende Lösung) nicht vorgegeben. Vorgegeben wird allerdings ein Plan, der die Erkenntniskategorien wie in einer Lankarte ausweist. Er gibt die Anordnung vor und zeigt, wo die Steine (also die Informationen) zu platzieren sind. Wenn das Ablegen der Informationen wie bei den Puzzlesetinen an der richtigen Stelle erfolgt, fügen sich Stein zu Stein zusammen, bis das fertige Bild erkennbar wird.


Die Erkenntnislandkarte ergibt die Positionen, an denen die Informationen jeweils abzulegen sind. Wie in einem Organigramm werden Strukturen, Hierarchien und Funktionen der zu erfassenden Informationen aufgedeckt:

Erkenntniskategorien der 1. Ordnung
Die Erkenntnisse der 1. Ordnung betreffen die grundlegende Frage, ob die Information eine Relavanz für die Mediation hat. Wenn die Information als zur Mediation gehörig eingestuft wird, erfolgt eine Zuordnung zu einer der Erkenntniskategorien der 2. Ordnung.
Erkenntniskategorien der 2. Ordnung
Auf dieser Ebene werden die Bearbeitungsebenen festgelegt. Die Informationen werden entweder dem Verfahren oder dem Fall zugeordnet. Fallbezogene Informationen führen in die Bearbeitung auf der Fallebene, verfahrensbezogene Informationen führen auf die Verfahrensebene. Die Unterscheidung fügt sich in die Systemik der Mediation ein, indem sie die Differenzierung zwischen dem Streitsystem und dem Mediationssystem aufgreift. Je nach Notwendigkeit erfolgt eine weitere Zuordnung zur Ebene der Rechtsanwendung. Es ist wichtig, die Ebenen stets auseinanderzuhalten. Denn jede Bearbeitungsebene hat ihre eigene Herangehensweise.
Erkenntniskategorien der 3. Ordnung
Auf dieser Ebene werden die Informationen Kategorien zugeordnet, die sich jeweils unterhalb einer Kategorie der 2. Ordnung befinden. Hier finden Sie die Kategorien, über die die Informationen verortet werden. Kategorien der 3. Ordnung sind:

Verfahrensebene

Die Erkenntniskategorien der Verfahrensebene erfassen alle Informationen, die das Verfahren selbst betreffen. Sie werden nach den Kategorien Rahmen, Argumente, Positionen, Themen, Motive und Lösungen unterschieden.

Fallebene

Die Erkenntniskategorien der Fallebene erfassen alle Informationen über den Fall, also das zu lösende Problem oder den zu lösenden Konflikt. Standardmäßig sind damit die Kategorie der Fakten, Meinungen und Emotionen angesprochen. Die Fallbezogenheit erlaubt und erwartet gegebenenfalls, weitere Kategorien zu bilden. Bei einem Beziehungskonflikt wäre die Beziehungsebene eine mögliche Kategorie, bei einem Wertekonflikt ist eine die Wertigkeit betreffende Kategorie zu bilden.

Rechtsebene

Auf der Ebene der fallbezogenen Rechtsanwendung werden alle Informationen erfasst, die den Kategorien Sachverhalt und Rechtsfolgen zuzuordnen sind.

Erkenntnisweg

Dimensionen
Molekulare Verbindungen
Die Erkenntnislandkarte weist nicht nur die in eine Struktur eingebundene Position der dort abzulegenden Information aus. Aus ihr lassen sich auch Beziehungen und Verbindungen herleiten, die die Informationen wie Atome zu einem Molekül zusammenführen und die Moleküle miteinander vernetzen. In einer Detailansicht wird deutlich, dass jede Erkenntniskategorie wiederum Elemente besitzt, die innerhalb einer Kategorie logisch zu verknüpfen sind. Die Elemente lassen sich als Ausgangserkenntnis, Erkenntnisbedarf und Erkenntnisgewinn beschreiben.

Elemente der Erkenntniskategorie: Die Kategorie Rahmen der dritten Ordnung unter der Verfahrensebene erwartet eine Zielvereinbarung. Die Zielvereinbarung muss lauten, eine Lösung suchen zu wollen. Die Notwendigkeit zur Lösungssuche ist somit ein Erkenntnisgewinn. Die Voraussetzung für den Erkenntnisgewinn ist die Ausgangserkenntnis, dass es keine oder zumindest keine gute Lösung gibt, sodass nach einer Lösung zu suchen ist. Der Erkenntnisbedarf beschreibt, was die Partei verstehen muss, um den Erkenntnisgewinn zu erlangen.


Ähnlich dem vorgenannten Beispiel lässt sich für fast jede der in der Erkenntnislandschaft aufgezeichneten Erkenntniskategorien eine Erkenntnisrelation erstellen. Die Erkenntniskategorie Themen beispielsweise beschreibt die Relation zwischen Sachverhalt und der Benennung des zu lösenden Problems als Erkenntnisgewinn. Die Erkenntniskategorie Dimensionen beschreibt die Relation zwischen der zu bewältigenden Komplexität und der daraus abzuleitenden Bearbeitungstiefe als Erkenntnisgewinn. Die Erkenntniskategorie Interessen beschreibt die Relation zwischen Motiven und Lösungskriterien als Erkenntnisgewinn.

Wenn die Partei dem Gegner ein Angebot für eine einvernehmliche Lösung unterbreiten soll6 , müssen die Erkenntnisse in eine logische Folge gebracht werden, die dieser Aufgabenstellung gerecht wird. Deshalb stehen die Informationen nicht nur innerhalb der Erkenntniskategorien in der logischen Verknüpfung von Ausgansgerkenntnis, Erkenntnisbedarf und Erkenntnisgewinn. Die
Erkenntniskategorien bilden selbst Informationseinheiten, die in einem logischen Zusammenhgang stehen. Auf diese Weise verknüpfen sich die Informationen über die Erkenntniskategorien hinaus miteinander.

Das logische Zusammenspiel der Erkenntniskategorien ergibt sich auf der Verfahrensebene aus dem Zusammenhang der Phasen, der in der Phasenlogik beschrieben wird. Die Phasen finden sich in den Erkenntniskategorien Rahmen, Themen, Motive und Lösungen wieder. Die Einigung wäre in dieser Logik die Umsetzung der gefundenen Lösung. Der logische Zusammenhang der Kategorien Argumente, Positionen und Themen, wird in der Themenlogik aufgedeckt. Auf der Fallebene beschreibt die Konfliktlogik die Zusammenhänge der Erkenntniskategorien. Der Gesamtzusammenhang ergibt sich aus der Mediationslogik.

Mediationslogik 

Die Erkenntnisgewinnung

Die Wegbeschreibung alleine ist noch keine Garantie dafür, dass die zur Begehung des Weges erforderlichen Erkenntnisse auch tatsächlich gewonnen werden. Deshalb bietet die Mediation noch weitere Unterstützungen an, um die Erkenntnisgewinnung zu ermöglichen.

Erkenntnisflow

Mit der Zusammenführung der Informationen in Erkenntniskategorien und mit der Zusammenführung dieser Kategorien stellen sich die Verbindungen zwischen den Informationen wie von selbst her. Die Ebenen werden deutlich, die Informationen werden gewichtet und können deshalb miteinander verglichen und in Bezug gesetzt werden.

Korrelationen: Ein Argument wird beispielsweise einem Thema zugeordnet und kann kein Eigenleben entfalten. Die Lösung wird den Motiven (Interessen) zugeordnet, weshalb sie einen Maßstab bekommt, an dem sie zu messen ist usw.


Je mehr Informationen an der richtigen Stelle eingefügt werden, desto besser werden die zu den Lösungen führenden Gedanken erkennbar. Wieder bietet sich der Vergleich mit einem Puzzle an. Auch bei einem Puzzle wird das fertige Bild umso deutlicher, je mehr Steine an die richtige Stelle gelegt wurden. Erkennbar wird auch, welche Teile noch fehlen, um das Bild zu vervollständigen.

Was mit dem Bild geschieht, geschieht auch mit den Gedanken der Parteien. Gedanken und Informationen sind miteinander verknüpft. Die Kategorisierung hilft, die Gedanken zu ordnen. Deshalb ist es der Mediation möglich auch für komplexe Verfahren und Fragestellungen Lösungen zu finden. Die Verknüpfung der Informationen erzeugt einen Flow, der die Parteien davon befreit, künstliche Argumentationsketten aufzubauen. Die Mediation wirkt aus sich selbst heraus. Wenn diese These als eine weitere Prämisse angesehen wird, ist die Rolle des Mediators eine Konsequenz. Seine Aufgabe besteht nicht darin, Informationen zu verarbeiten. Vielmehr ist ein Auftrag, den Erkenntnisprozess der Mediation zu ermöglichen, also die Mediation zur Wirkung zu bringen.

 Merke:

Der Mediator, oder besser gesagt: die Mediation, leisten Erkenntnishilfe, indem die Gedanken wie Bausteine einer auf den anderen aufgesetzt werden. Verschiedene, selbst inkompatible Denkperspektiven werden möglich, indem sie in eine sequentielle Folge gebracht werden. 5

Gedankengang

Um diesen Auftrag zu erledigen, muss der Mediator nicht nur die Mediation im Kern begriffen haben. Er muss auch wissen, wie die im Streit befindlichen Parteien aus ihrer Kontroverse heraus und gegebenenfalls entgegen ihrer Wahrnehmung und Emotionen Gedanken entwickeln können, die es ihnen erlauben, sich in dem aus der Mediation entstehenden Flow zu bewegen. Er muss wissen, wie Gedanken entstehen, korrigiert werden, und wie sie geöffnet werden können, damit sich die passende Lösung finden lässt. Der Erkenntnisprozess der Mediation unterstützt den Gedankengang mit folgenden Vorgaben:

  1. Die strategische Ausrichtiung ist eine Lösungssuche. Gedanklich wird die Partei vom Denken an die Lösung weggeführt.
  2. Die Suchstrategie legt eine Kooperation nahe und führt in ein paralleles Denken
  3. Die Kontroverse wird lediglich festgestellt. Argumente, die die Gedanken im Problem festhalten, erübrigen sich spätestens mit Beginn der 3.Phase.
  4. Der Kontext geht nicht aus den Augen verloren, indem jede Erkenntniskategorie an Ziel und Thema (statt Position) ausgerichtet wird.
  5. Die Interessen (Motive) werden in den Vordergrund gestellt, sodass sich die Gedanken in eine konfliktfreie Welt führen lassen. Es wird nicht gefragt, was schief gelaufen ist, sondern was besser sein soll. Hier gibt es Parallelen zur Lösungsorientierten Kurztherapie
  6. Die sich aus der Zeilsetzung ergebende Zukunftsorientierung stellt den Nutzen in den Vordergrund, nicht das Problem
  7. Die Gedanken werden durch die Phasenabgrenzung aktiv unterbrochen. Das Denken an Positionen und Lösungen wird vom Denken an Interessen abgegrenzt.
  8. Die Phasen sind mit unterschiedlichen Aufträgen an den Mediator und die Medianden verbunden. Jede Phase passt sich dem notwendigen Erkenntnisbedarf an. In der Kreativphase (4.Phase) beispielsweise wird der Prozess beschleunigt. In der Reflexionsphase (3.Phase) wird er verlangsamt, weil das Eine ein Nachdenken erfordert, das Andere ein Nachdenken verhindern will.
  9. Die Abtrennung des Denkens an Lösungen verhindert eine gedankliche Fokussierung, woduch sich der Lösungsrahmen erweitert.
  10. Die Verhandlungen werden auf eine Ebene geführt, wo es Gemeinsamkeiten gibt.
  11. Die Mediation etabliert eine durch den Mediator ständig verfügbare Metaebene, die Argumente in Reflexionen überführt, statt in Gegenargumente.
  12. Der Mediator repräsentiert die Metaebene und ist nicht operativ in den Streit eingebunden.
  13. Die Position außerhalb des Streitsysteme erlaubt die Spiegelung des Streites.und unterstützt die Einsichtsfähigkeit
  14. Weil die Mediation eine Verstehensvermittlung ist, gibt sie keinen Anlass zum Streit. Sie gibt nur Anlass zum Verstehen.

Metaebene

Eine wichtige Bedingung, dass sich Gedanken entwickeln können, ist das Vorhalten einer Metaebene. Die Metaebene ist die Reflexionsebene. Von hier aus ist es möglich, den Parteien ihr Denken und Handeln bewusst zu machen und zu hinterfragen. Systemisch betrachtet begünstigt die Mediation die Abgrenzung zwischen der operativen Ebene und der Metaebene. Um dies deutlich zu machen werden die Ebenen zwischen den Mediationssystemen und dem Strahlsystem unterschieden. Die Mediation bewegt sich außerhalb des Streitsystems, weshalb auch der Mediator außerhalb des Streitsystems steht. Durch den Grundsatz der Indetermination wird er von der operativen Ebene (also dem Entscheidungsprozess) distanziert.

Die Metaebene ist völlig wertfrei und hat den Blick auf alles, auch auf das was nicht sichtbar ist. Die Metaebene meldet zurück was sichtbar wird und überlässt die Bewertung den Akteuren in einer Weise, dass sie reflektiert und überprüft werden können.

Verstehen

Im Mittelpunkt des Verfahrens steht das wechselseitige Verstehen damit sich der Verstehensprozess verwirklichen kann, bedarf es einer Synchronisation der Wahrnehmung, der Kommunikation und der Gedanken. Methodisch wird der Verstehensprozess auf den Erkenntnisprozess ausgerichtet und am Besten mit der Technik präzisen Zuhörens verwirklicht. Diese Technik bezieht das Dimensionieren ein, wodurch die Zuordnung der Informationen zu den Erkenntniskategorien, mithin die Verwirklichung des Flows möglich wird.

Verstand

Weil die Mediation mit Gedanken arbeitet ist das einzige Werkzeug, das für ihr Gelingen erforderlich ist, der Verstand. Man sollte denken, dass der Verstand stets verfügbar und eingeschaltet ist. Bedenkt man allerdings, dass der Mensch mehrere Intelligenzzentren hat, wird deutlich, dass der Verstand nicht die größte und wichtigste Rolle spielt, wenn es darum geht Entscheidungen zu treffen. Es gibt viele Einflüsse, die die Verstandesleistung steuern und Einfluss auf die Gedanken nehmen. Besonders im Konflikt geschieht es häufig, dass die Emotionen im Vordergrund stehen. Bei hoch eskalierten Konflikten schaffen sie es sogar, den Verstand in den Hintergrund zu bringen. Es muss mit Ausgangsbedingungen gerechnet werden, die es Parteien schwer machen, die zur Lösung führen Gedanken zuzulassen.

In solchen Fällen ist der Mediator gefragt. Er muss versuchen, die Hindernisse zu erkennen und überlegen, was erforderlich ist, damit sich der Erkenntnisprozess der Mediation in den Köpfen der Parteien verwirklichen lässt bei dieser Arbeit stehen ihm Interventionen zur Seite.

Interventionen 

Selbstregulierung

Eine weitere wichtige Unterstützung, die die Mediation für die Denkarbeit zur Verfügung stellt, ist die Selbstregulierung. Damit sich die Metaebene in einer streitigen Beziehung etablieren kann, isoliert sie sich von dem operativen Geschehen und bildet eine strategische Exklave. In dieser Exklave stellt die Mediation alles zur Verfügung, was nötig ist, damit sich das Verfahren selbst verwirklichen kann. Folgende Mechanismen der Selbstregulierung sind zu beachten:

  1. Die Freiwilligkeit führt dazu, dass die Parteien in einer Art und Weise verhandeln müssen, dass niemand die Mediation verlassen muss.
  2. Die Vertraulichkeit führt dazu, dass die Informationen nicht für einen Streit missbraucht werden können.
  3. Die Rollenverteilung führt dazu, dass die Metaebene geschützt wird
  4. Die Erarbeitung der Lösungskriterien führt dazu, dass die Mediation den Qualitätsmaßstab für einen erfolgreichen Ausgang aus sich selbst heraus bestimmen kann,

Die Matrix

Funktionseinheiten
Funktionale Einheiten
Wenn die Mediation als ein Gedankengebäude verstanden wird, das die Parteien gemeinsam zu errichten haben, können die Puzzlesteine in Bausteine umgedeutet werden. Unter Zugrundelegung der Theorie der vermittelnden Erkenntnis lassen sie sich genau identifizieren. Die Bausteine des Erkenntnisprozesses lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  1. Das Fundament wird aus der Systemik gebildet
  2. Das Baumaterial sind die Gedanken
  3. Die Bausteine sind die Erkenntniskategorien
  4. Der Mörtel ist die Mediationslogik
  5. Der Bauplan ist die Erkenntnislandkarte
Matrix
Mediationsmatrix
Die Metapher zeigt, dass alles Erforderliche vorhanden ist, um ein Gedankengebäude zu errichten. Weil die Baumaterialien aber nicht nur statisch, sondern in einer Art und Weise verwendet werden, dass sich ihre Dynamik entfalten kann, werden die Bausteine der Mediation auch als funktionale Einheiten bezeichnet. Die Architektur dieses Gedankengebäudes führt in eine Matrix. Sie erfasst alle Elemente und steuert ihr Zusammenspiel. Die Matrix weist alle Eckdaten nach, über die sich der interaktive Prozess der Mediation zuverlässig steuern lässt.


Das Wissen über die Funktionalität erlaubt auch ein Qualitätsmanagement. In der Metapher der Errichtung eines Gedankengebäudes wäre das Qualitätsmanagement mit der Bauaufsicht zu vergleichen. Benchmarks überwachen, dass alle zur Verwirklichung des Erkenntnisprozesses erforderlichen Daten und Operationen zum Einsatz kommen. Hier eine Übersicht:

Die funktionalen Einheiten erfassen die Bausteine, die in ihrer Interaktion für das Funktionieren der Mediation verantwortlich sind. Sie beschreiben die Funktion der Bausteine und stellen Verbindungen zwischen den Navigations- oder Montagepunkten her, indem sie den inneren Zusammenhang des Mediierens oder dessen beschreiben, was eine Mediation ausmacht. Die Montagepunkte, zwischen denen sich funktionale Beziehungen herstellen lassen, sind:

Navigationspunkt Verknüpfung Erkenntnis
Zielabstimmung 1.Phase Es gibt keine verwertbare Lösung. Eine Suche ist erforderlich
Rahmen 1.Phase Errichtung der Metaebene. Gedankenfreiheit (Offenheit) wird ermöglicht. Kontrollfähigkeit wird eingerichtet (Freiwilligkeit)
Streit 2.Phase Widerspruch wird akzeptiert. Parteien stellen sich der kognitiven Dissonanz, Streitbekenntnis
Themen 2.Phase Was zu regeln ist, damit der Konflikt beigelegt werden kann.
Fokus 1.Phase, 3.Phase Wird auf die Nutzenerwartung gesetzt
Dimension 1.Phase, 3.Phase, Kontinuum, Mediationsmodell Welche Dimensionen des Streitkontinuums und der Komplexität sind zu erfassen, damit eine ganzheitliche Lösung möglich wird
Reichweite Konfliktkongruenz Wie weit reicht der Konflikt?
Nutzen 3.Phase

Bedeutung für die Mediation

Die Kognitionstheorie schließt den Kreis der fragmentalen Mediationstheorien, indem sie den Zusammenhang der zu durchlaufenden Erkenntnisschritte ausweist. Die Abstraktion erlaubt einen Blick auf das Ganze (ganzheitliche Mediation) und kann sogar die Klammer unter die unterschiedlichsten Varianten der Mediation herstellen.

Die Anwendung der Theorie der vermittelnden Erkenntnis erlaubt eine bessere Identifikation der Mediation und eine klare Abgrenzung. Sie verbessert die Qualität in der Mediation, erlaubt ihre Standardisierung durch Benchmarks und erweitert zugleich den Mediationsradius und mithin die Möglichkeit der Nachfrage.

Hinweise und Fußnoten

Bitte beachten Sie die Zitier- und Lizenzbestimmungen
Bearbeitungsstand: 2018-10-21 06:40 / Version 176.
Aliase: Theorie der vermittelnden Erkenntnis, Mediationstheorie, Erkenntnisprozess, Kognitionsprozess, Kognitionstheorie, Erkenntnislogik, Erkenntnistheorie, Erkenntniskategorien, Erkenntnislandkarte
Diskussion (Forum): Der wissenschaftlicher Diskurs ist erwünscht im Forscherforum zum Beitrag Mediation als Erkenntnisprozess
Siehe auch: Verstehen, Mediationsradius, Prozesslogik, Phasenlogik, Themenlogik, Konfliktlogik, Mediationslogik, Erkenntnislogik
Bearbeitungshinweis: Textvollendung erforderlich, termínologische Abgleichung, Zitate und Verlinkung


© Wiki to Yes: Trossen, Arthur "Kognitionstheorie" (2018) unter Wiki-to-Yes.org/Erkenntnis