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Seiten-ID: 876 Die Augen sagen woran man denkt 3-Abteilung »  Archiv 4-Inhalt »  Methodik »  Techniken

Augenzugangsbewegungen

Die Augen sind der Zugang zur Seele, sagt man. Auch ist von sprechenden Augen die Rede. Ärzte meinen sogar, die Augen seien wegen der engen nervlichen Verbindung ein Teil des Gehirns.




Was guckst Du?


Ähnlich wie bei der Körpersprache sollte man mit Interpretationen vorsichtig sein und die Augen nicht isoliert betrachten. Sie sind Teil eines Systems Mensch und nicht sein einziges Merkmal. Trotzdem geben die Augen Hinweise auf den Menschen. Wenn jemand lächelt, verändert er seine Mundstellung entsprechend. Wenn die Augen nicht mit lächeln, ist das Lächeln nicht authentisch. Es ist also eine Kombination von Gesichtsmuskeln als Teil eines ganzen Körpers und einer Sprache, die insgesamt einen Eindruck hinterlassen.

Warum die Augen so wichtig sind, lässt sich daran ableiten, dass sie ähnlich der Gesichtsmuskeln1 nicht direkt vom Bewusstsein kontrolliert werden. Sie bewegen sich auch beim Nachdenken, ohne das sich der Mensch etwas anschauen möchte.

Augenzugangsbewegungen im NLP

In der neurolinguistischen Programmierung (NLP) wird den Augenbewegungen eine Bedeutung zugeschrieben. Sie sollen Aufschluss darüber geben, auf welche Art und Weise wir Informationen in unserem Gehirn in einem oder mehreren der fünf Sinneskanäle, VAKOG genannt, verschlüsseln. VAKOG steht für visuell, auditiv, kinästhtisch, olfaktorisch oder gustatorisch. Manche sehen in den Augen Zugangsbewegungen ein Rezept, um sogar Lügen zu entlarven. Wissenschaftlich ist diese Annahme widerlegt. Die Theorie der Augen Zugangsbewegungen ist umstritten. Trotzdem gibt sie - richtig angewendet - Hinweise, die dazu beitragen können, den anderen Menschen besser zu verstehen.

Das nebenstehende Video setzt sich mit den Augenzugangsbewegungen auseinander und beschreibt, wie diese Technik sinnvoll anzuwenden ist.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem Video um ein bei Youtube (Google) hinterlegtes Video handelt. Es wurde im erweiterten Datenschutzmodus eingebettet. Was das bedeutet, erfahren Sie in der Datenschutzerklärung.

Bedeutung für die Mediation

Alles was dazu beiträgt, den Menschen zu verstehen, ist auch für die Mediation interessant. Deshalb mag das Wissen über Augenzugangsbewegungen auch in der Mediation Hinweise geben, die zum besseren Verstehen beitragen. Zu bedenken ist jedoch, dass die Mediation nicht auf Interpretationen angewiesen ist. Die Partei kann und soll ihre Befindlichkeit und das was sie denkt äußern können. Der Mediator könnte also an den Augenbewegungen erkennen, dass die Partei sich an etwas erinnert. Er könnte sie darauf ansprechen:

Beispiel - Augenbewegung erkennen: Der Mediator könnte sagen: "Als ich Sie fragte, wie Sie über die Beziehung zu Ihremn Kollegen denken, schien es mir als würden Sie Erinnerungen abrufen. Ist der Eindruck korrekt?" ... "Möchten Sie sagen woran Sie sich erinnert haben?"

Was tun wenn ...

Hinweise und Fußnoten

Bitte beachten Sie die Zitier- und Lizenzbestimmungen. Zitiervorgabe im ©-Hinweis.
Bearbeitungsstand: 2019-07-23 08:29 / Version 19.
Alias: Augen, Eye movements
Siehe auch: Ratgeber für Interventionen, Körpersprache, Archiv
Bearbeitungshinweis: Textvollendung erforderlich.
Prüfvermerk: Arthur Trossen

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1 Siehe den Beitrag zur Mikromimik

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An dieser Seite haben mitgearbeitet: Arthur Trossen , Martin Rößler und Administrator .
Seite zuletzt geändert: am Dienstag Juli 23, 2019 08:29:15 CEST von Arthur Trossen.