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Wiki to Yes, das Metaportal
Seiten-ID: 575 Die Presse mit den Augen des Mediator gelesen 3-Abteilung »  Erfahrung und Vernetzung

Eine neutrale Sicht

Ihr Beitrag zu einem besseren Verständnis der Presse und der Mediation


Der nachlässige und gar missbräuchliche Umgang mit Informationen ist vielleicht das gefährlichste Phänomen der Gegenwart. Schnell entnimmt der Leser den Nachrichten Informationen, die bei genauem Hinsehen gar keinen Informationswert haben. Meinungen werden zu Fakten. Sie geben Anlass zur Entrüstung und fordern Konsequenzen ein.
Augen auf
Ein Beispiel für die verheerende Wirkung solcher Fehleinschätzungen ist der Fall1 der Justine Sacco. Er verdeutlicht, dass der korrekte Umgang mit Informationen nicht nur Fehleinschätzungen vermeidet und zur Entspannung beiträgt. Er verhindert auch Manipulationen und Angriffe im Informationskrieg. Die Einführung einer neutralen Sicht hilft, die Verletzlichkeit zu überwinden. Sie kann dem Populismus, dem Wutbürgertum und der Feindseligkeit den Boden entziehen. Das Augen-auf-Projekt2 verwirklicht diese Idee.

Mediatoren sind herausgefordert, einen Beitrag zur Verbesserung der Kommunikation in der Gesellschaft zu erbringen und gleichzeitig etwas für ihr eigenes Training zu tun.

 Aktionshinweis:

Wenn sie darauf trainiert sind, Informationen aus der Meta-Perspektive zu qualifizieren (siehe präzises Zuhören), sind sie die ideale Instanz3 , um Fakenews und Irritationen in der öffentlichen Meinung zu korrigieren.4

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Worte genügen nicht mehr

Autor: Arthur Trossen - Veröffentlicht 24.05.2019 07:08

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Das beste Angebot, ein brillanter Redner, ein großartiges Land, ... Ohne Attribute geht es nicht mehr. Der Superlativ ist entwertet. Das Beste kann es eigentlich nur einmal geben. Aber jeder behauptet, das Beste zu sein oder zu haben. Einen Experten aufzuführen ist nicht mehr genug. Erst wenn er ein brillanter Redner oder ein exzellenter Fachmann ist, scheint er ein Experte zu sein. Werden die Superlative überhaupt noch wahrgenommen? Wie geht ein Mediator damit um?

Keine Mediation wenn sich eine Partei im Recht fühlt?

Mediation ist kein Alibi

Autor: Arthur Trossen - Veröffentlicht 26.03.2018 00:39

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Der Landkreis Viersen lehnte laut einem Pressebericht eine Mediation mit der Begründung ab, Recht und Gesetz könne nicht ausgehandelt werden. Offenbar gibt es in dem zu entscheidenden Fall nur eine gesetzliche Lösung. Die Betonung liegt auf eine. Worüber will die Kreisverwaltung dann noch verhandeln?

Mediation verkannt

Dialog ja, aber kein Vermittler

Autor: Arthur Trossen - Veröffentlicht 11.10.2017 18:37

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Es geht um den Katalanen-Konflikt in Spanien. Lauf einem Pressebericht der ARD vom 11.11.2017 soll der spanische Ministerpräsident gesagt haben, dass in der spanischen Verfassung eine Mediation nicht vorgesehen sei. Schade, dass er nicht weiß, was das ist.

Begriffe mediativ aufgelöst

Postfaktisch

Autor: Trossen - Veröffentlicht 17.01.2017 08:01

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Ein neuer Begriff geistert durch die politische Landschaft. Wofür steht er und was hat das mit "Augen auf!" zu tun? Handelt es sich um eine Erkenntnis oder um eine Argumentationshilfe?
Lesen Sie, wie Mediatoren mit dieser Begrifflichkeit und ihrer Verwendung zurecht kommen.

Der Kommunikationsgau

Kommunikation als Pannenhilfe

Autor: Trossen - Veröffentlicht 15.01.2017 06:35

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Es geht um die Silvesternacht in Köln. Was will uns der am Samstag, dem 14. Januar 2017 bei www.NTV.de erschienene Artikel darüber sagen? Von einem Kommunikations-GAU ist die Rede. Die Polizei muss aus der Nafri Panne lernen, heisst der Titel. Müssen wir das nicht alle? Lesen Sie, was einem Mediator auffällt, wenn er den Artikel liest.

Was ist das überhaupt?

Der böse Populismus

Autor: Arthur Trossen - Veröffentlicht 26.11.2016 05:52

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Endlich wissen wir wo es lang geht. Der Populismus sei der falsche Weg. Wer das behauptet, suggeriert, er wisse den richtigen. Mediatoren lernen, einen großen Schritt zurück zu treten, um das Geschehen aus der Ferne zu beobachten. Ein Urteil erlauben sie sich erst, nachdem sie
präzise Zugehört und hingeschaut haben. Aus dem Justine Sacco Fall wissen sie, dass man Populismus nur mit korrekten Informationen verhindern kann, anstatt mit einem vorwurfsvollen Elitarismus.

Bedürfnis und Information

Das kostbare Gut

Autor: Arthur Trossen - Veröffentlicht 16.11.2016 20:46

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In einer modernen Gesellschaft sind Konsum und Information die Güter, an denen sich die Menschen orientieren. Wir sollten uns darüber bewusst werden, wie kostbar sie sind und behutsam mit ihnen umgehen. Die Mediation sagt wie! Sie deckt Lücken auf und gibt den Maßstab für den Umgang mit Bedürfnissen und Informationen. Wir müssen nur verstehen.

Der kommunikative Aspekt von Wahlen und Volksabstimmungen

Die Qual der Wahl

Autor: Arthur Trossen - Veröffentlicht 09.11.2016 04:52

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Wie ein Mediator die Wahl in Amerika oder den BREXIT in England beurteilen würde? Er würde in beiden Fällen Phänomene beobachten, die ihn nachdenklich machen. Er würde verstehen. Das würde ihm allerdings nicht wirklich gelingen, weil Informationen fehlen.

Mit Mediation Geld verdienen

Einnahmequelle

Autor: Administrator - Veröffentlicht 26.09.2016 18:11

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Es gibt ganz unterschiedliche Methoden, wie man mit der Mediation Geld verdienen kann. Man kann sie als Dienstleistung anbieten. Man kann auch die Mediation prostituieren.
Ob die Mediation mit den Einnahmen einer Anwaltskammer einverstanden wäre, wenn sie reden könnte?

Die unmediative Entscheidung

BREXIT in Mediation

Autor: Trossen - Veröffentlicht 14.06.2016 20:26

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Manche nennen es BREXIT, andere BREGRET. Man könnte es auch BRAME nennen, das Britain Game. Der Name des Spiels lautet: "Bleib mir treu, damit ich mich trennen kann". Die EU spielt das Spiel: "Trenn' Dich erst, dann überlege ich inwieweit ich Dir noch treu sein kann".
Wie sähe die Scheidung aus, wenn man den Prozess mit den Augen und Ohren eines Mediators betrachtet?

Wer entscheidet über die Bedeutung des Gesagten?

Wut erlaubt keinen Spaß

Autor: Trossen - Veröffentlicht 14.04.2016 22:24

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Die Tragik der Unbedachtsamkeit erlebte Justine Sacco, als sie im Dezember 2013 twitterte, dass sie auf dem Weg nach Afrika sei. Der spaßig gemeinte Tweed wurde ihr zum Verhängnis. Die Mediation schützt, indem sie klarstellt, dass Unverständliches Fragen aufwirft, anstatt eine Verurteilung zu rechtfertigen.

Wegreden ist auch eine Form des Herbeiredens

Weltkrieg III – bitte nicht!

Autor: System Administrator - Veröffentlicht 04.03.2016 20:28

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“Wir sind nicht nur Opfer eines Terroranschlags, wir sind auch Kriegspartei”, lesen wir in einem Artikel im Handelsblatt nach den Attentaten in Paris am 13.11.2015. Der Artikel trägt den grauenhaften Titel: Weltkrieg III. So, als ginge es nur um ein Update. Mittags zeigt das Fernsehen das Interview eines syrischen Emigranten, der vor eben diesem Terror geflohen ist: "Das ist kein Krieg", sagt er, “Wenn Ihr wissen wollt, wie sich ein Krieg anfühlt, kommt nach Syrien”. Krieg oder nicht, als Mediatoren fragen wir natürlich, ob die Mediation dazu beitragen kann, einen Ausweg zu finden. Die Antwort lautet: ja!

Das öffentliche Bedürfnis nach korrekter Informiertheit

Herausforderung für Mediatoren

Autor: Trossen - Veröffentlicht 15.01.2016 08:48

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Ein neues Mediationsprojekt unterstellt ein öffentliches Bedürfnis nach korrekter Informiertheit und greift das Bedürfnis der Mediationsschüler auf, Übungsgelegenheiten zu finden. Beide Bedürfnisse werden in dem Projekt zusammengeführt.
Augen auf! Das ist der Name des Projektes. Mediatoren können etwas bewegen. Der erste Schritt besteht darin, den korrekten Umgang mit Informationen sicherzustellen.

Hinweise und Fußnoten

Augen auf!, Frieden, Friedensbeitrag

1 Siehe der Beitrag Wut erlaubt keinen Spaß
2 Augen auf ist ein Projekt der Integrierten Mediation!
4 Hier finden Sie die Zusammenstellung aller Aktionen: Aktion
Erstellt von Arthur Trossen. Letzte Änderung: Freitag Januar 18, 2019 01:02:12 CET by Arthur Trossen.