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Seiten-ID: 911 Die Pflicht zum gemeinsamen Vorgehen 4-Inhalt »  (04) Mediieren (Verfahren) »  Ablauf 3-Abteilung »  Archiv

Arbeitsbündnis

Das Bündnis der Zusammenarbeit

Der Begriff hört sich so an, als ginge es um Arbeit. Tatsächlich geht es um die Zusammenarbeit. Das Arbeitsbündnis ist ein Element bzw. das Ergebnis von Phase eins. Deshalb wird die Phase eins auch als Arbeitsbündnis bezeichnet. Alternativ wird der Begriff Initialisierung verwendet.

 Merke:

Das Arbeitsbündnis beschreibt, dass die Verfahrensbedingungen zu vereinbaren sind 1

Mit der Vereinbarung der Verfahrensbedingungen wird zum Ausdruck gebracht, dass die Parteien ebenso wie der Mediator die Abwicklung der Mediation auf gleicher Augenhöhe verhandeln. Psychologen beschreiben ein Verfahrensritual, in dem dieser Verhandlungsprozess über die Verfahrensbedingungen und Ziele deutlich herausgestellt wird. Juristisch mündet das Arbeitsbündnis in die Mediationsdurchführungsvereinbarung.

Arbeitsbündnis in Phase 1 

Juristisch gesehen impliziert eine Vereinbarung die Freiwilligkeit zur Teilnahme am Verfahren, wenn die Vereinbarung (wie in der Mediationsdurchführungsvereinbarung) als eine vertragliche Vereinbarung geschlossen wird. Eine unter Willensmängeln geschlossene Vereinbarung wäre anfechtbar. wenn nicht unwirksam.

Psychologisch gesehen hat das Arbeitsbündnis einen Raum für Gemeinsamkeiten hergestellt und die Grundlage für einen Prozess der auf Vereinbarungen aufbaut und mit Hilfe vieler weiterer Vereinbarungen zur Vereinbarung führt.

Vereinbarungen 

Methaphorisch betrachtet passt das Arbeitsbündnis zum Bild der Bootsfahrt, wo mehrere Personen in einem kleinen Schiffchen den Ozean überqueren wollen. Auch sie müssen genau festlegen, wer was zu tun hat, damit das Boot nicht kentert, sobald Sturm aufkommt.

Hinweise und Fußnoten

Bearbeitungshinweis: Textvollendung erforderlich.
Archiv: Ein Beitrag zum Facharchiv
Prüfvermerk: -

1 Merke betrifft einen Lehrsatz von: Allgemein, in-Mediation